Navigation

 

Suche

Hauptnavigation

Warenkorb

Warenkorb

AGB für Anzeigenaufträge

  1. Diese AGB gelten für die Erteilung von Anzeigenaufträgen für Publikationen der Beuth Verlag GmbH (im Folgenden kurz „Beuth Verlag" genannt) durch den Auftraggeber. Es gelten ausschließlich die Geschäftsbedingungen des Beuth Verlages. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn der Beuth Verlag nicht ausdrücklich widerspricht. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Auftraggeber (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist ein schriftlicher Vertrag bzw. die schriftliche Bestätigung des Beuth Verlages maßgebend. Ergänzend zu unseren AGB gelten die in der Verkehrsordnung für den Buchhandel niedergelegten Handelsbräuche in ihrer jeweils geltenden Fassung.
  2. Der Vertrag kommt mit der Annahme des Anzeigenauftrags durch den Beuth Verlag zustande. Anzeigenauftrag (oder im Folgenden auch kurz „Auftrag" genannt) ist der Auftrag des Auftraggebers über die Veröffentlichung von Anzeigen, Bei-/Einheftern oder Beilagen. Die Annahme kann durch Auftragsbestätigung oder Rechnungsstellung erfolgen.

    Änderungen der Vertragsdaten des Auftraggebers (z. B. Firmierung, Anschrift) müssen dem Beuth Verlag unverzüglich angezeigt werden. Nach Rechnungsstellung fallen für Änderungen (etwa der Firmierung etc.) zusätzliche Bearbeitungskosten an.

    Ein Auftrag, der ohne Vorlage des Anzeigentextes oder eines Beilagenmusters erteilt wurde, gilt unter dem Vorbehalt als angenommen, dass der Beuth Verlag den Auftrag nicht wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form nach seinen einheitlichen, sachlich gerechtfertigten Grundsätzen ablehnt (bzw. bis zu einer Korrektur zurückstellt), wenn der Auftrag inhaltlich gegen Gesetze oder behördliche Bestimmungen verstößt oder eine Veröffentlichung für den Beuth Verlag unzumutbar ist. Dies gilt auch für Aufträge, die bei Vertretern aufgegeben werden. Die Ablehnung eines Auftrags wird dem Auftraggeber unverzüglich mitgeteilt. Bei einem Gesamtauftrag über mehrere Veröffentlichungen, zu denen die Inhalte nachträglich eingereicht werden, kann der Beuth Verlag einen einzelnen Auftrag unter den vorgenannten Voraussetzungen ablehnen bzw. zeitlich verschieben, ohne dass hierdurch der Gesamtauftrag berührt wird.
  3. Der Ausschluss von Mitbewerbern des Auftraggebers bedarf einer besonderen schriftlichen Vereinbarung. Bei Anzeigen kann er nur für gleiche oder gegenüberliegende Seiten erfolgen.
  4. Enthält der Auftrag keine Vorschriften über die Höhe, Breite und Farbigkeit einer Anzeige, so wird entsprechend dem mutmaßlichen Willen des Auftraggebers verfahren. In diesem Falle wird der Preisberechnung die nach Art der Anzeige übliche tatsächliche Abdruckgröße zugrunde gelegt. Seitenanteilige Formate können nicht miteinander verbunden und abgerechnet werden.
  5. Aufträge werden, sobald die Druckunterlagen oder Prospekte verfügbar sind, für das gebuchte Medium realisiert. Der Beuth Verlag kann die weitere Ausführung des Auftrags bei Zahlungsverzug gem. Nr. 10 zurückstellen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung oder eine Beilage in bestimmten Heften (bei Zeitschriften) oder an bestimmten Plätzen besteht nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.
  6. Anzeigenaufträge müssen maschinell geschrieben oder elektronisch übermittelt oder in Druckschrift eingereicht werden. Digital angelegte Druckunterlagen müssen für eine drucktechnisch einwandfreie Erfüllung des Auftrags die beigefügten jeweils aktuell gültigen technischen Mediadaten des Beuth Verlages erfüllen. Die Erfüllung der in den Mediadaten enthaltenen technischen Voraussetzungen ist vom Auftraggeber sicherzustellen.
  7. Aufwendige Bearbeitung von Druckunterlagen und umfangreiche Satzarbeiten, die vom Auftraggeber zu vertreten sind, werden dem Auftraggeber zum Selbstkostenpreis in Rechnung gestellt. Der Anzeigentext ist vom Auftraggeber vor der Einreichung auf Rechtschreibung und Satzzeichen zu prüfen, da eine Nachkorrektur vonseiten des Beuth Verlages nicht erfolgt. Korrekturabzüge (generell erst ab 1/4 Seite möglich) werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Sendet der Auftraggeber den ihm übermittelten Korrekturabzug nicht spätestens innerhalb von einer Woche nach dessen Erhalt zurück, so gilt der Korrekturabzug als zum Druck genehmigt, es sei denn, dem Auftraggeber wurde eine andere Frist mitgeteilt. Hierauf wird der Auftragnehmer bei Übermittlung des Korrekturabzugs gesondert hingewiesen. Die Kosten für erhebliche Korrekturen werden dem Auftraggeber vom Beuth Verlag gesondert in Rechnung gestellt.
  8. Die Pflicht des Beuth Verlages zur Aufbewahrung von Druckunterlagen erlischt drei Monate nach der letzten Veröffentlichung.
  9. Der Beuth Verlag liefert nach der Veröffentlichung kostenlos ein Belegexemplar. Je Veröffentlichung können nur maximal drei Versandadressen beliefert werden.
  10. Die Rechnungsbeträge enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer und sind, falls nichts anderes auf den Rechnungen vermerkt ist oder im Einzelfall Vorauszahlung vereinbart ist, sofort und ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug kann der Beuth Verlag die weitere Ausführung des laufenden Auftrags bis zur vollständigen Bezahlung zurückstellen und für die restlichen Aufträge Vorauszahlung verlangen. Die sich für den Fall des Verzuges des Auftraggebers aus dem Gesetz ergebenden Ansprüche des Beuth Verlages bleiben unberührt.
  11. Die gegebenenfalls im Anzeigentarif bezeichneten Nachlässe werden nur für die innerhalb eines Insertionsjahres erscheinenden Anzeigen gewährt, es sei denn auf der Auftragsbestätigung oder Rechnung ist etwas anderes vermerkt. Die Frist beginnt mit dem Erscheinungstermin der ersten Anzeige im laufenden Kalenderjahr und endet nach einem Jahr. Der Auftraggeber hat rückwirkend Anspruch auf den höheren Mengen-/Malrabatt, wenn er einen Auftrag abgeschlossen hat und innerhalb der Jahresfrist zusätzliche Anzeigen veröffentlicht, für die in der Summe ein Nachlass vorgesehen ist. Der Anspruch auf einen rückwirkenden Mengen-/Malrabatt erlischt, wenn er nicht innerhalb eines Monats nach Ablauf der Jahresfrist geltend gemacht wird. Maßgebend ist das Insertionsjahr.
  12. Wird ein Auftrag, für den ein Nachlass beansprucht wird, aus Gründen, die der Beuth Verlag nicht zu vertreten hat, nicht vollständig erfüllt, so hat der Auftraggeber unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflichten die Differenz zwischen dem gewährten und dem den tatsächlichen Veröffentlichungen entsprechenden Nachlass dem Beuth Verlag zurück zu vergüten.
  13. Anzeigenaufträge können bis zum Anzeigenschlusstermin storniert werden. Der Anzeigenschlusstermin ist, sofern nicht anders vereinbart, vier Wochen vor dem Erscheinungstermin des gebuchten Mediums. Bei späteren Stornierungen, sofern technisch noch realisierbar, können entstehende Kosten dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden.
  14. Beilagen, die dem Beuth Verlag vom Auftraggeber oder einem Dritten in dessen Auftrag geliefert werden, müssen sachgemäß verpackt, unbeschädigt und genau gefalzt geliefert werden. Da Beilagen maschinell eingelegt werden, übernimmt der Verlag nur dann die Gewähr für das ordnungsgemäße Einlegen. Bei der Annahme von angelieferten Beilagen kann die Stückzahl nicht kontrolliert werden, die Unterzeichnung auf dem Lieferschein bedeutet deshalb keine Bestätigung der Stückzahl. Unvollständige oder unrichtige Angaben auf Fremdlieferscheinen können zu fehlerhafter Beilagenverbreitung führen, für die der Verlag dann nicht haftet. Eine bestimmte Platzierung im Medium ist nicht zugesagt.
  15. Mängelansprüche verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Davon ausgenommen sind Mängelansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers und der Gesundheit sowie die Haftung für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Beuth Verlages, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
  16. Beanstandungen offensichtlicher Mängel müssen dem Beuth Verlag innerhalb von vierzehn Tagen nach Empfang des Belegexemplars erklärt werden. Für die Rechtzeitigkeit kommt es auf die Absendung der Rüge an. Sonstige Mängel können innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist geltend gemacht werden. Schadensersatzansprüche des Auftraggebers, gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere wegen Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis und aus unerlaubter Handlung, sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Auftraggebers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Beuth Verlages, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Verletzung den Vertragszweck gefährden würde und auf deren Erfüllung der Auftraggeber daher berechtigterweise vertrauen darf. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Beuth Verlag nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Auftraggebers aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Die Einschränkungen der vorstehenden Sätze gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Beuth Verlages, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.
  17. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für den Inhalt und die rechtliche Zulässigkeit der von ihm für den Auftrag zur Verfügung gestellten Text- und Bildunterlagen. Der Beuth Verlag ist nicht verpflichtet, zu prüfen, ob durch sie Rechte Dritter beeinträchtigt werden. Der Auftraggeber stellt den Beuth Verlag auf erstes Anfordern vollumfänglich von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die diesen aus der auftragsgemäßen Verwendung der Text- und Bildunterlagen gegen den Beuth Verlag erwachsen. Der Auftraggeber stellt den Beuth Verlag zudem von den Kosten zur notwendigen Rechtsverteidigung frei. Der Auftraggeber trägt auch die Kosten der Veröffentlichung einer Gegendarstellung nach Maßgabe des jeweils gültigen Anzeigentarifs. Schließlich ist der Auftraggeber verpflichtet, den Beuth Verlag nach Treu und Glauben mit Informationen und Unterlagen bei der Rechtsverteidigung gegenüber Dritten zu unterstützen und über Unterlassungserklärungen oder einstweilige Verfügungen im Hinblick auf Rechte Dritter unverzüglich schriftlich zu informieren. Der Auftraggeber hat vor einer digitalen Übermittlung von Druckunterlagen dafür Sorge zu tragen, dass die übermittelten Daten frei von Computerviren sind. Entdeckt der Beuth Verlag auf einer ihm übermittelten Datei Computerviren, wird diese Datei gelöscht, ohne dass der Auftraggeber hieraus Ansprüche (insbesondere wegen fehlender Sicherheitskopien) geltend machen könnte. Der Beuth Verlag behält sich vor, den Auftraggeber auf Schadensersatz in Anspruch zu nehmen, wenn durch solche durch den Auftraggeber infiltrierte Computerviren dem Beuth Verlag Schäden entstanden sind.
  18. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Ansprüche aufgrund eines Auftrags eines Unternehmers, einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder eines öffentlich-rechtlichen Sondervermögens ist der Sitz des Beuth Verlages (zurzeit Berlin). Der Beuth Verlag ist in diesem Fall auch berechtigt am Hauptsitz des Auftraggebers zu klagen. Dasselbe gilt, wenn der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat. Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
  19. Auf Verträge zwischen dem Auftraggeber und dem Beuth Verlag findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss aller Verweisungen auf andere Rechtsordnungen und internationale Verträge Anwendung. Die Anwendung des UN-Übereinkommens zum internationalen Warenkauf ist ausgeschlossen.
  20. Der Auftraggeber wird hiermit gemäß § 33 Abs. 1 Bundesdatenschutzgesetz davon unterrichtet, dass der Beuth Verlag die im Rahmen des Auftrags vom Auftraggeber übermittelten Daten in maschinenlesbarer Form speichert und für die Abwicklung des Vertrages maschinell verarbeitet. Der Beuth Verlag gewährleistet, dass hierbei die deutschen Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Sofern der Auftraggeber dem nicht widerspricht, kann eine Übermittlung der Daten an verbundene Unternehmen erfolgen.
  21. Die Beuth Verlag GmbH nimmt an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitschlichtungsstelle nicht teil.

Stand Januar 2016


Allgemeine Geschäftsbedingungen für Online-Werbung.