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DIN-TAGUNG

Schallschutz im Hochbau - Die neue Norm DIN 4109

Zum Thema

Die DIN 4109 und die mit ihr verbundenen Regelwerke werden oft als schwer verständlich und widersprüchlich beschrieben. Zugleich sind aber Bewusstsein und Sensibilität für Schallschutz bei Nutzern und Bauherren gestiegen, wodurch höhere Anforderungen auf die Planer zukommen. Hinzu kommt die komplexe Rechtsprechung der Gerichte, die zu den Unsicherheiten beiträgt. Außerdem ist die DIN 4109 gemäß den Landesbauordnungen in allen Bundesländern verbindlich. Die richtige Interpretation und Auslegung der Schallschutznorm sowie ihre zuverlässige Anwendung sind daher kritisch.

Mit der Neufassung der DIN 4109 wurden die bereits über 25 Jahre alten Anforderungen und Rechensätze überarbeitet. Die Tagung schaut deshalb sehr genau hin und stellt dabei vor allem die grundlegenden Veränderungen in der DIN-Norm und ihre Auswirkungen auf die Anwendung in der Planungspraxis in den Mittelpunkt.

Top-Themen der DIN-Tagung

  • Die neue DIN 4109 – Was hat sich geändert, was ist neu? Und wie ist sie richtig zu interpretieren und auszulegen?
  • Neue Berechnungsverfahren und Nachweisverfahren, Umsetzung in der Praxis
  • Praxisgerechte Anforderungskonzepte und Planungsbeispiele
  • Sinnvolle Schallschutzabstufungen für unterschiedliche Geräuschtypen
  • Abgrenzung der neuen DIN 4109 zu der VDI 4100 und der DEGA Empfehlung 103
  • Praxistaugliche Anwendung und Abgrenzung Mindestschallschutz und erhöhter Schallschutz
  • Neufassung der DIN 4109 im Kontext der BGH-Rechtsprechung
  • Schallschutzanforderungen bei Luftschalldämmung, Trittschallpegel und gebäudetechnischen Anlagen


Planer | Bauingenieure | Bauphysiker | (Bau-, Raum-)Akustiker | Architekten | Statiker | öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige | Vertreter der Wohnungs-, Immobilien-, Bauwirtschaft und der Bauaufsicht.

Veranstaltungsinhalt:

09:00 – Eröffnung: Begrüßung durch die DIN-Akademie und den Vorsitzenden


09:15 – Die neue DIN 4109 – Anforderungen, Rechenverfahren und Bauteilkatalog: die wichtigsten Änderungen

  • DIN 4109-1: Anforderungen
  • DIN 4109-2: Rechenverfahren
  • DIN 4109-31, -36: Bauteilkatalog

Martin Schneider

Bauphysiker

Hochschule für Technik Stuttgart, Zentrum für akustische und thermische Bauphysik


09:45 – Neue Berechnungsverfahren zur Luftschalldämmung nach DIN 4109-2 – Prognosesicherheit bei Gebäuden aus wärmedämmendem Mauerwerk und Umsetzung in der Praxis

  • Notwendigkeit der Einführung des neuen Prognoseverfahrens im Massivbau
  • Eingangsdaten für die Berechnung – Bauteilkataloge / Herstellerdaten
  • Messtechnische Überprüfung der rechnerischen Prognosen
  • Einfluss der Stoßstellenausführung im Mauerwerksbau
  • Arbeits- und Planungshilfen zur zukünftigen Nachweisführung

Christian Zander

Geschäftsführer

Kurz und Fischer GmbH


10:30 – Kaffee & Tee / Networking

11:00 – Schallschutznachweis nach DIN 4109-2 – Anwendung der neuen Nachweisverfahren in der Praxis

  • Nachweis der Luftschalldämmung nach DIN 4109-2
  • Anwendung der Bauteilkataloge (DIN 4109-31 bis DIN 4109-36)
  • Bestimmung der maßgeblichen Übertragungssituation
  • Detailfragen aus der Praxis
  • Variantenvergleich mit dem KS-Schallschutzrechner

Dr. Martin Schäfers

Abteilungsleiter Bauanwendung und Bauphysik

Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.


11:30 – Eingangsdaten und Berechnungsverfahren zur Berechnung des Luft- und Trittschallschutzes nach DIN 4109-2 im Leicht- und Skelettbau

  • Rechenverfahren für den Leicht- und Skelettbau
  • Eingangsdaten für die Direktschalldämmung
  • Eingangsdaten für die Flankenschalldämmung
  • Berechnungsbeispiele

Martin Schneider

Bauphysiker

Hochschule für Technik Stuttgart, Zentrum für akustische und thermische Bauphysik


12:30 – Mittagspause


13:15 – Abgrenzung DIN 4109 zu der VDI 4100 – Planungsmöglichkeiten für Installationsgeräusche

  • Abgrenzung DIN 4109 zur VDI 4100
  • Unterschied VDI 4100 (2012) zu VDI 4100 (2007)
  • Planungsmöglichkeiten für Installationsgeräusche
  • Bauteilprüfung versus Systemprüfung

Dr. Oliver Wolff

Leiter Bauphysik

GEBERIT International AG


13:45 – Die Bedeutung der DIN 4109 in Abgrenzung zur DEGA Empfehlung 103 „Schallschutz im Wohnungsbau“ sowie anderer schalltechnischer Regelwerke

  • Bedeutung der DIN 4109 als bauordnungsrechtliche Mindestanforderung
  • DEGA Empfehlung 103 als Planungsinstrument für erhöhten Schallschutz
  • Rechtsprechung und allgemein anerkannte Regeln der Technik
  • Schallschutzausweis versus Mindestschallschutz

Prof. Dr. Alfred Schmitz

Geschäftsführer

Honorarprofessor an der TU-Braunschweig

TAC - Technische Akustik Grevenbroich



14:15 – Kaffee & Tee / Networking


14:45 – Rechtssicherheit: Wann folgt aus technischen Regelwerken die geschuldete Leistung?

  • a.R.d.T. nach technischen Regelwerken, z.B. DIN-Normen
  • Rechtliche Auswirkungen auf Werkverträge bei geänderten DIN-Normen
  • Rechtsprechung zum geschuldeten Schallschutz und Bedeutung der neuen DIN 4109
  • Rechtlich noch nicht entschiedene Schallschutzthemen
  • Funktionaler Mangelbegriff nach der BGH Rechtsprechung

Dr. Steffen Hettler (M.Sc.)

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Partner

Kanzlei Kapellmann und Partner mbB


15:30 – Schallschutz in der Gebäudetechnik – DIN 4109-1 und DIN 4109-36

  • Geräuschemission
  • Geräuschimmission
  • Schallschutzmaßnahmen
  • Schlussbemerkung: Aktueller Stand, Herausforderungen, weitere Schritte

Peter Lein

Ingenieurbüro TGA


16:00 – Abschlussdiskussion

Dauerbrenner Schallschutz in Bestandsbauten


17:00 Abschließende Worte des Vorsitzenden und Ende der Tagung

Leistungen:

Arbeitsunterlagen sind im Seminarpreis enthalten.

Momentan sind keine Termine geplant.

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Wir freuen uns auf Ihre formlose E-Mail an nicola.wunderlich-dagli@beuth.de.

821,10 EUR

 

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