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Norm-Entwurf

DIN 38407-27:2011-05

Titel (deutsch): Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung - Gemeinsam erfassbare Stoffgruppen (Gruppe F) - Teil 27: Bestimmung ausgewählter Phenole in Grundwasser und Bodensickerwasser (F 27)

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Sprache: Deutsch
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Titel (englisch): German standard methods for the examination of water, waste water and sludge - Jointly determinable substances (group F) - Part 27: Determination of selected phenols in groundwater and leachate (F 27)

Dokumentart: Norm-Entwurf

Ausgabedatum: 2011-05

Erscheinungsdatum: 2011-04-11

Einführungsbeitrag:

Dieser Norm-Entwurf legt ein Verfahren zur Bestimmung von Phenol, Dihydroxybenzolen und Monomethylphenolen (Kresolen) speziell in Grundwasser und Bodensickerwasser fest.
Die Anwendbarkeit des Verfahrens auf andere Phenole und andere Matrizes wie Oberflächenwasser und Abwässer ist nicht ausgeschlossen, sie muss jedoch im Einzelfall geprüft werden.
Nach diesem Verfahren können die Analyten Phenol, Brenzkatechin, Resorcin, Hydrochinon, o-Kresol, m-Kresol, p-Kresol aus 10 ml Probenvolumen mit einer Bestimmungsgrenze von 0,1 µg/l erfasst werden.
Die Bestimmung von Phenol, Dihydroxybenzolen und Monomethylphenolen (Kresolen) wird im vorliegenden Norm-Entwurf durch ein Verfahren mittels Gaschromatographie/Massenspektrometrie (GC-MS) nach Derivatisierung der Analyten mit Essigsäureanhydrid zu den entsprechenden Acetaten und anschließender Flüssig-Flüssig-Extraktion beschrieben. Das Verfahren erlaubt die Bestimmung der Zielverbindungen in kleinen Probenvolumina von etwa 10 ml.
Oberflächenaktive Stoffe, Emulgatoren, höhere Konzentrationen polarer Lösemittel und andere phenolische Verbindungen können den extraktiven Derivatisierungsschritt stören. Suspendierte Stoffe im Wasser können ebenfalls stören und die Wiederfindung herabsetzen. Eine zweite flüssige Phase im Wasser (zum Beispiel Mineralölverbindungen, leichtflüchtige Halogenverbindungen, emulgierte Fette oder Wachse) stört bei der Probenahme, der Probenvorbereitung und der Anreicherung. In diesen Fällen beschränkt sich die Bestimmung auf die wässrige Phase und der Anteil in der nichtwässrigen Phase wird getrennt angegeben. Die Bestimmung der Analyten in der nichtwässrigen Phase ist nicht Bestandteil dieses Norm-Entwurfs.

Sprachen: Deutsch

 

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