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Norm-Entwurf

DIN EN 13103/A2:2012-02

Titel (deutsch): Bahnanwendungen - Radsätze und Drehgestelle - Laufradsatzwellen - Konstruktions- und Berechnungsrichtlinie; Deutsche Fassung EN 13103:2009+A1:2010/FprA2:2012

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Sprache: Deutsch
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Titel (englisch): Railway applications - Wheelsets and bogies - Non-powered axles - Design method; German version EN 13103:2009+A1:2010/FprA2:2012

Dokumentart: Norm-Entwurf

Ausgabedatum: 2012-02

Erscheinungsdatum: 2012-01-16

Einführungsbeitrag:

Radsatzwellen von Schienenfahrzeugen waren die ersten Komponenten von Eisenbahnen, bei denen Ermüdungsprobleme (Dauerfestigkeitsprobleme) auftraten. Für die Auslegung von Radsatzwellen wurden bereits vor vielen Jahren besondere Verfahren entwickelt, die auf Erfahrungen über das Betriebsverhalten von Radsatzwellen beruhen. Verbunden mit Fehleranalysen und auf Dauerfestigkeitsuntersuchungen im Labor wurden für Radsatzwellen Festlegungen und Optimierungen hinsichtlich ihrer Konstruktion und ihrer Werkstoffe durchgeführt. Dieser europäische Norm-Entwurf DIN EN 13103: 1) gibt Kräfte und Momente an, die aufgrund der Massenwirkungen und Bremsbedingungen zu berücksichtigen sind; 2) gibt das Verfahren zur Spannungsberechnung außengelagerter Radsatzwellen an; 3) legt die höchstzulässigen Spannungen für den Stahl der Güte EA1N fest, die in die Berechnung einzusetzen sind nach EN 13261; 4) beschreibt die Vorgehensweise zur Ermittlung der höchstzulässigen Spannungen für andere Stähle; 5) bestimmt die Durchmesser der verschiedenen Wellenabschnitte. Die bevorzugten Formen und Übergänge werden definiert, um ein sicheres Betriebsverhalten zu erreichen. Dieser Norm-Entwurf gilt für: 1) Laufradsätze mit Voll- und Hohlwellen von rollendem Eisenbahnmaterial für Personen- und Güterverkehr; 2) Radsätze nach EN 13261; 3) alle Spurweiten. Dieser Norm-Entwurf gilt für Radsatzwellen von rollendem Material, das für den Einsatz unter üblichen in Europa herrschenden Betriebsbedingungen vorgesehen ist. Wenn Zweifel bestehen, ob normale Betriebsbedingungen vorherrschen, ist es notwendig, vor Anwendung dieses Norm-Entwurfs zu entscheiden, ob ein zusätzlicher Konstruktionsfaktor für die maximal zulässigen Spannungen angewendet werden muss. Die Berechnung von Radsätzen für besondere Anwendungsfälle (zum Beispiel Oberbauricht- und -stopfmaschinen) kann entsprechend dem vorliegenden Norm-Entwurf ausschließlich für die Lastfälle Eigenfahrt und Fahrt im Zugverband durchgeführt werden. Dieser Norm-Entwurf gilt nicht für Arbeitslastfälle. Solche werden separat berechnet. Für Stadtbahnen und Straßenbahnen können andere, zwischen Kunde und Lieferant vereinbarte Normen oder Dokumente zur Anwendung kommen. Laufradsätze von Motordrehgestellen und Lokomotiven werden nach den Anforderungen von EN 13104 ausgelegt. Die Änderung der DIN EN 13103 durch die Änderung A2:2012 wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 256 "Eisenbahnwesen" erarbeitet, dessen Sekretariat vom DIN (Deutschland) gehalten wird. Das zuständige deutsche Arbeitsgremium ist der Arbeitsauschuss NA 087-00-02 AA "Fahrwerke" des Normenausschusses Fahrweg und Schienenfahrzeuge (FSF). Gegenüber DIN EN 13103:2011-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Vollständige technische Überarbeitung des Abschnittes 7 "Höchstzulässige Spannungen". b) Aktualisierung des Anhangs ZA über den Zusammenhang dieser Norm mit EG-Richtlinien. Er wurde an die neue Richtlinie 2008/57/EG und an den letzten Stand der Technischen Spezifikation zur Interoperabilität, durch die grundlegende Anforderungen der Richtlinie in technische Anforderungen umgesetzt werden, durch Austausch der Tabellen ZA.2 und ZA.3 angepasst.

Sprachen: Deutsch

 

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