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Norm-Entwurf

DIN EN 15221-7:2011-03

Titel (deutsch): Facility Management - Teil 7: Leistungs-Benchmarking; Deutsche Fassung prEN 15221-7:2011

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Sprache: Deutsch
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Titel (englisch): Facility Management - Part 7: Performance Benchmarking; German version prEN 15221-7

Dokumentart: Norm-Entwurf

Ausgabedatum: 2011-03

Erscheinungsdatum: 2011-03-07

Einführungsbeitrag:

Dieser Norm-Entwurf zur prEN 15221-7 wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 348 "Facility Management" (Sekretariat: NEN, Niederlande) erarbeitet. Das zuständige deutsche Gremium ist der NA 041-04-02 AA "Facility Management (SpA CEN/TC 348)" des Normenausschusses Heiz- und Raumlufttechnik (NHRS) im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Die Normenreihe DIN EN 15221, Facility Management, besteht aus den folgenden Teilen: - Teil 1: Begriffe - Teil 2: Leitfaden zur Ausarbeitung von Facility Management-Vereinbarungen - Teil 3: Leitfaden für die Erreichung/Sicherung von Qualität im Facility Management - Teil 4: Taxonomie, Klassifikation und Strukturen im Facility Management - Teil 5: Leitfaden für Facility Management-Prozesse - Teil 6: Flächenbemessung im Facility Management - Teil 7: Benchmarking der Leistung Die wirksame Bereitstellung von Unterstützung des Facility Managements ist ein entscheidender Bestandteil bei der Arbeit der meisten Organisationen. Sie wirkt sich auf die organisationseigene Leistungsfähigkeit zur Bereitstellung gleichbleibender Produkte und Dienstleistungen aus, unterstützt das Kerngeschäft und kann ein Bestandteil beim Erzielen von Wettbewerbsvorteilen sein. Jedoch waren Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit im Facility Management bekanntlich schwer zu bewerten, da keine allgemeine Methodik und keine Verfahren zur Normdatenerfassung vorhanden waren. Dieser Norm-Entwurf zum Benchmarking der Leistung (Performance-Benchmarking) ist zusammen mit den anderen Normen der Reihe EN 15221 ein bedeutender Schritt nach vorn bei der Bewältigung dieser Lücken. Benchmarking ist Teil eines Prozesses, der sich darauf richtet, den Aufgabenbereich und die Unterstützungen für potentielle Verbesserungen in einer Organisation durch den systematischen Vergleich ihrer Leistung mit der von einer anderen Organisation oder von mehreren Organisationen festzulegen. Es ist ein Werkzeug, das allgemein branchenübergreifend weltweit eingesetzt wird, jedoch häufig innerhalb des Facility Managements falsch angewendet oder nicht verstanden wurde. Benchmarking wird oft mit dem Begriff "beste Praxis" (Best Practice) verbunden. Der Vergleich mit dem besten Unternehmen oder Prozess innerhalb einer Branche ist einer der intelligentesten Wege zur Verbesserung der eigenen Leistung. Beste Praxis kann sich auf angemessene Ergebnisse (Outcome) bei den geringsten Kosten beziehen, jedoch ist das nicht immer der Fall. Sie kann sich ebenfalls auf das bestmögliche Ergebnis beziehen oder auf den schnellsten Prozess oder auf einen Prozess mit der geringsten Umweltbelastung. Für alle trifft zu, dass sie ohne einen zuverlässigen Vergleich kein Urteil über den Stand einer Organisation abgeben können. Finanzielle Vergleiche können eine geeignete Grundlage für einen Benchmarkingprozess bilden, da quantitative Daten oft viel leichter zu erhalten sind und viel einfacher zuzuordnen sind als qualitative Daten. Historisch betrachtet wurde Benchmarking im Facility Management meistens auf diese Art von "harten" Daten ausgerichtet. Jedoch kann das, was von den quantitativen Daten in Erfahrung gebracht werden kann, eingeschränkt sein. Deshalb versucht dieser Norm-Entwurf, das Leistungs-Benchmarking als ein Datenvergleichsverfahren zur Unterstützung der Entwicklung und der Lernprozesse durch einige Arten des qualitativen Wissensaustauschs aufzubauen. Dieser Norm-Entwurf versucht, einen offenkundig komplexen Prozess zu vereinfachen. Bis jetzt wurden Benchmarking-Prozesse häufig durcheinander gebracht, überambitioniert und fehlten bei der wirksamen Datenanalyse. Durch die Festlegung eines zusammenhängenden und umfassenden Prozesses für das Benchmarking, zusammen mit brauchbaren und logischen Vergleichsmaßstäben, und durch Klärung der vielen Risiken im Vergleichsprozess stellt der vorliegende Norm-Entwurf praktizierenden Facility Managern eine Reihe von Schlüsselkennzahlen zur Identifizierung von Bereichen zur Verfügung, bei denen die Notwendigkeit zur Verbesserung der Leistung ihres eigenen Teams, ihrer Wertschöpfungskette (Lieferkette) oder der gesamten Organisation, in der sie tätig sind, bestehen kann. Es ist dieser zusammenhängende Ansatz innerhalb der Normenreihe EN 15221, der die Grundlage der Benchmarking-Norm unterstützt. Es ist zu erwarten, dass diese Plattform in kurzer Zeit zu einer Nachfrage nach mehr Gemeinsamkeit im Berichtswesen einer Reihe von Vergleichsmaßstäben - finanziell, qualitativ und so weiter - führen wird, die die Arbeit von Facility Managern einfacher werden lassen, und die leichter von der Organisation verstanden werden, für die sie tätig sind. Die Norm-Entwurf gilt ausschließlich für das Facility Management und umfasst das Benchmarking sowohl für bestehende eigene oder angemietete Gebäude als auch Gebäude in der Planungs- oder Entwicklungsphase. Er bietet einen konstruktiven Rahmen für das Benchmarking und enthält eindeutige Begriffe und Definitionen sowie Verfahren für das Benchmarking von Facility-Management-Produkten und Dienstleistungen in Bezug auf Gebäude und/oder auf Teile von Gebäuden, abhängig von deren Funktion. Dieser Norm-Entwurf legt eine allgemeine Grundlage für das Benchmarking von Facility-Management-Kosten, Grundflächen und Umwelteinwirkungen sowie von Servicequalität, Zufriedenheit und Produktivität fest.

Sprachen: Deutsch

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