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Norm-Entwurf

DIN EN 15437-2:2010-06

Titel (deutsch): Bahnanwendungen - Zustandsüberwachung von Radsatzlagern - Leistungsanforderungen - Teil 2: Fahrzeugbasierte Systeme für Temperaturüberwachung; Deutsche Fassung prEN 15437-2:2010

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Sprache: Deutsch
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Titel (englisch): Railway applications - Axlebox condition monitoring - Performance requirements - Part 2: Onboard systems for temperature monitoring; German version prEN 15437-2:2010

Dokumentart: Norm-Entwurf

Ausgabedatum: 2010-06

Erscheinungsdatum: 2010-08-02

Einführungsbeitrag:

Radsatzlager mit Fehlfunktionen in Schienenfahrzeugen stellen eine Gefahr für den sicheren Betrieb der Bahn dar. Falls ein Radsatzlager während des Betriebes eines Schienenfahrzeugs versagt, besteht die Gefahr eines katastrophalen Ereignisses. Ein katastrophales Ereignis kann zu Todesfällen, schweren Schäden an Schienenfahrzeugen und/oder der Infrastruktur, sowie zu dem Risiko führen, dass Schienenfahrzeuge entgleisen und/oder Feuer entstehen können. Ein Anzeichen dafür, dass ein Radsatzlager versagen wird, ist ein durch das Radsatzlager verursachter Wärmeanstieg. Versagende Radsatzlager können deshalb durch die Überwachung der Temperatur entdeckt werden, indem ein inakzeptabler Temperaturanstieg identifiziert wird. Dieser Teil der EN 15437 umfasst die Überwachung der Radsatzlagertemperatur durch fahrzeugbasierte Systeme. Die Anwendung fahrzeugbasierter Überwachung kann auch eine Lösung zur Überwindung von Grenzen in Bezug auf Drehgestellkonstruktion, andere Aspekte der Fahrzeugkonstruktion oder im Betrieb darstellen, die die effektive Überwachung durch streckenseitige Systeme verhindern. In den meisten Fällen werden Radsatzlager weiterhin durch streckenseitige Heißläuferortungsanlagen, die in Teil 1 der EN 15437 behandelt werden, überwacht. Für fahrzeugbasierte Systeme bestehen die wesentlichen Eigenschaften darin, dass die Überwachung kontinuierlich, - auf Eingaben von Temperatursensoren basierend - durchgeführt wird. Ferner ist das System im Zug installiert und fähig, unabhängig von streckenseitigen Systemen zu arbeiten, die naturgemäß am Boden installiert sind. Im Gegensatz zu streckenseitigen Überwachungssystemen können die Überwachungseigenschaften an die Besonderheiten der Fahrzeugkonstruktion so angepasst werden, dass die eingesetzten Alarmstufen in Abhängigkeit der Lagereigenschaften, Sensoranordnung, des Fahrzeugtyps, Eigenschaften der Strecke und so weiter konfiguriert werden können.

Sprachen: Deutsch

 

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