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Norm-Entwurf

DIN EN 50539-11; VDE 0675-39-11:2010-05:2010-05

Titel (deutsch): Überspannungsschutzgeräte für Niederspannung - Überspannungsschutzgeräte für besondere Anwendungen einschließlich Gleichspannung - Teil 11: Anforderungen und Prüfungen für Überspannungsschutzgeräte für den Einsatz in Photovoltaik-Installationen; Deutsche Fassung prEN 50539-11:2010

Produktabbildung - DIN EN 50539-11; VDE 0675-39-11:2010-05:2010-05
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Sprache: Deutsch, Englisch
 

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Titel (englisch): Low-voltage surge protection devices - Surge protective devices for specific application including d.c. - Part 11: Requirements and tests for SPDs in photovoltaik applications; German version prEN 50539-11:2010

Dokumentart: Norm-Entwurf

Ausgabedatum: 2010-05

Erscheinungsdatum: 2010-05-03

Einführungsbeitrag:

Dieser Entwurf einer Europäischen Norm legt die Anforderungen und Prüfungen für Überspannungsschutzgeräte (SPDs) fest, die auf der DC-Seite von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) eingesetzt werden, um vor induzierten und direkten Einwirkungen des Blitzes zu schützen. Dieser Norm-Entwurf gilt für Geräte, die an die DC-Energiekreise von PV-Generatoren mit Spannungen bis zu 1 500 V angeschlossen werden. Er berücksichtigt, dass PV-Generatoren: - sich wie Strom-Generatoren verhalten, - dass ihr Nennstrom von der Intensität des einstrahlenden Lichts abhängt, - dass ihr Kurzschlussstrom nahezu gleich dem Nennstrom ist, - dass durch ihre Reihen- und/oder Parallelschaltung eine große Vielfalt an Spannungen, Strömen und Leistungen im Bereich von wenigen hundert Watt (in Installationen auf Wohngebäuden) bis zu einigen Megawatt (in PV-Kraftwerken) entsteht. Die ganz besonderen elektrischen Parameter auf der DC-Seite von PV-Installationen bedingen spezifische Prüfanforderungen für SPDs. SPDs mit getrennten Eingangs-/Ausgangsklemmen, die eine Reihenimpedanz zwischen den Eingangs- und Ausgangsklemmen aufweisen (sogenannte Two-Port-SPDs nach EN 61643-11), werden momentan nicht ausreichend durch die Anforderungen dieses Norm-Entwurfs abgedeckt und erfordern eine zusätzliche Betrachtung. Im Allgemeinen werden aus Leistungseffizienzgründen in PV-Anwendungen nur SPDs eingesetzt, die keine Reihenimpedanz zwischen den Eingangs-/Ausgangsklemmen aufweisen. SPDs, die diesem Norm-Entwurf genügen, sind ausschließlich für die Installation auf der DC-Seite von PV-Generatoren vorgesehen. Andere DC-Anwendungen werden nicht berücksichtigt. Es können andere Anforderungen und Prüfungen für derartige Anwendungen notwendig sein. SPDs, für die der Hersteller ein Kurzschluss-Fehlerverhalten ausweist, erfordern besondere Maßnahmen, um sicherzustellen, dass von derartigen Geräten keine Gefährdung für den Betreiber während der Wartung oder des Austausches durch möglicherweise auftretende DC-Lichtbögen entsteht. Zuständig ist das UK 441.1 "Überspannungsableiter bis 1 000 V" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.

Sprachen: Deutsch, Englisch

 

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