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Norm-Entwurf

DIN IEC 60626-1; VDE 0316-1:2008-04:2008-04

Titel (deutsch): Flexible Mehrschichtisolierstoffe zur elektrischen Isolierung - Teil 1: Definitionen und allgemeine Anforderungen (IEC 15/396/CD:2007)

Produktabbildung - DIN IEC 60626-1; VDE 0316-1:2008-04:2008-04
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Sprache: Deutsch, Englisch
 

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Titel (englisch): Combined flexible materials for electrical insulation - Part 1: Definitions and general requirements (IEC 15/396/CD:2007)

Dokumentart: Norm-Entwurf

Ausgabedatum: 2008-04

Erscheinungsdatum: 2008-04-07

Einführungsbeitrag:

Der Norm-Entwurf DIN IEC 60626-1 (VDE 0316-1) gehört zu einer Reihe von Normen, die sich mit flexiblen Mehrschichtisolierstoffen befasst, die aus zwei oder mehr verschiedenen, miteinander verklebten Isolierstoffen bestehen. Die Komponenten der Mehrschichtisolierstoffe sind Kunststofffolien und/oder Fasermaterialien wie Papier, Filament-Gewebe oder Faservliesstoffe, die imprägniert oder nicht imprägniert sind.

Der Norm-Entwurf enthält die Definitionen, auf die Bezug genommen wird und die Anforderungen, die von flexiblen Mehrschichtisolierstoffen zur elektrischen Isolation zu erfüllen sind. Nicht unter diesen Norm-Entwurf fallen Werkstoffe auf der Basis von Glimmerpapier. Die einzelnen Typen der flexiblen Mehrschichtisolierstoffe können durch Verwendung entsprechender Kombinationen von Kurzzeichen für die Form und die Herkunft der Hauptkomponenten bezeichnet werden, wobei die Kurzzeichen durch einen Bindestrich getrennt werden.

Der Norm-Entwurf DIN IEC 60626-2 (VDE 0316-2) gehört zu einer Reihe von Normen, die sich mit flexiblen Mehrschichtisolierstoffen befasst, die aus zwei oder mehr verschiedenen, miteinander verklebten Isolierstoffen bestehen. Die Komponenten von flexiblen Mehrschichtisolierstoffen sind Polymer-Kunststofffolien und faserhaltige Materialien in Bogenform. Typische faserhaltige Materialien in Bogenform sind unter anderem: im Trockenverfahren hergestellte Vliesstoffe, im Nassverfahren hergestellte Vliesstoffe (zum Beispiel Papier) und gewebte Erzeugnisse. Die Vliesstoffe können, müssen allerdings nicht, mechanischer, chemischer, hydraulischer oder thermischer Behandlung unterzogen werden, um deren typische Eigenschaften zu verändern. Die faserhaltigen Materialien dürfen, müssen allerdings nicht, mit einem Harz imprägniert werden. Nicht unter diese Norm fallen Werkstoffe auf der Basis von Glimmerpapier sowie Mehrschichtisolierstoffe, bei denen eine der Komponenten im B-Zustand belassen wurde.

Der Norm-Entwurf legt die Prüfverfahren für flexible Mehrschichtisolierstoffe zur elektrischen Isolation fest. Einige Eigenschaften und entsprechende Prüfverfahren, die sich auf das Eigenschaftsprofil entsprechend DIN IEC 60626-3 (VDE 0316-3) beziehen, wurden bestätigt. Andere Prüfverfahren sind als ergänzender Leitfaden für weitere Normen beschrieben, die zwischen Kunde und Lieferant vereinbart werden können, um bestimmte Anforderungen der Endanwendung zu erfüllen. Die Prüfverfahren zur Bestimmung der Kanteneinreißkraft und der Steifigkeit wurden gestrichen, weil sie vom "Markt" nicht angewendet wurden.

Es liegt in der Verantwortung des Anwenders der in den Norm-Entwürfen aufgeführten oder als Verweis referenzierten Verfahren sicherzustellen, dass diese Verfahren in einer sicheren Art und Weise angewendet werden. Werkstoffe, die diesen Norm-Entwürfen entsprechen, erfüllen anerkannte Anforderungsniveaus. Jedoch sollte die Auswahl eines Werkstoffs durch einen Anwender für einen besonderen Anwendungsfall auf den tatsächlichen Anforderungen für eine angemessene Leistung in diesem Anwendungsfall beruhen und nicht auf dem jeweiligen Norm-Entwurf allein.

Die Normenreihe DIN IEC 60626 (VDE 0316) besteht aus folgenden drei Teilen:

  • Teil 1: Begriffe und allgemeine Anforderungen (IEC 60626-1)
  • Teil 2: Prüfverfahren (IEC 60626-2)
  • Teil 3: Bestimmungen für die einzelnen Werkstoffe (IEC 60626-3).

Für die Norm-Entwürfe ist das DKE/K 181 "Feste elektrische Isolierstoffe" zuständig.

Änderungsvermerk:

Gegenüber DIN EN 60626-1 (VDE 0316-1):1997-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Der Normentext wurde entsprechend den aktuellen IEC-Formatierungsvorgaben für Dokumente aktualisiert. b) Bezüge und Verweisungen im Text wurden aktualisiert. c) Ein Sicherheitswarnhinweis wurde hinzugefügt. d) Die normativen Verweisungen wurden auf den aktuellen Stand gebracht. e) Einzelne Angaben und Anweisungen wurden präzisiert

Sprachen: Deutsch, Englisch

 

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