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Norm

DIN 38404-5:2009-07 [ACHTUNG: DOKUMENT ZURÜCKGEZOGEN]

Titel (deutsch): Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung - Physikalische und physikalisch-chemische Kenngrößen (Gruppe C) - Teil 5: Bestimmung des pH-Werts (C 5)

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Sprache: Deutsch ****
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Titel (englisch): German standard methods for the examination of water, waste water and sludge - Physical and physico-chemical characteristics (group C) - Part 5: Determination of pH value (C 5)

Dokumentart: Norm

Ausgabedatum: 2009-07

Einführungsbeitrag:

Diese Norm legt ein Verfahren zur Bestimmung des pH-Werts in Trink- und Mineralwässern, Badewässern, Oberflächen- und Grundwässern, kommunalen und industriellen Abwässern im pH Bereich von 3 bis 10 mit Ionenstärken unter I = 0,3 mol/kg Lösemittel und im Temperaturbereich von 0 °C bis 50 °C fest (Leitfähigkeit K25°C kleiner als 2 000 mS/m).

Die Wasserstoffionen-Aktivität in Wasser und wässrigen Lösungen im weiteren Sinne, beziehungsweise ihre zahlenmäßige Charakterisierung, der pH-Wert, ist für natürliche und technische Prozesse eine wichtige Kenngröße. Die Löslichkeit von Spurenmetallen und die korrosiven Eigenschaften wässriger Medien werden durch den pH-Wert stark beeinflusst. Die Messung und Kontrolle des pH-Werts sind Voraussetzung für die Anwendbarkeit und optimale Arbeitsweise verschiedener technischer und biotechnologischer Verfahren. Die Bestimmung des pH-Wertes ist mit elektrometrischen Verfahren (pH-Glaselektrode, Wasserstoffelektrode, Antimonelektrode, ISFET) oder optischen Verfahren möglich. Die elektrometrischen Verfahren, die Inhalt dieser Norm sind, beruhen auf der Messung der Kettenspannung einer elektrochemischen Zelle, bei der eine der beiden Halbzellen eine Messelektrode, die zweite eine Bezugselektrode ist. Das Potenzial der Messelektrode ist eine Funktion des pH-Werts der Messlösung.

Wegen ihrer großen praktischen Bedeutung, ihrer Universalität und Genauigkeit ist in dieser Norm nur die Bestimmung mit der pH-Glaselektrode beschrieben. In den Bezugselektroden können flüssige, gelartige oder Polymerelektrolyte zum Einsatz kommen.

Gegenüber DIN 38404-5:1984-01 wurden die folgenden Anhänge hinzugefügt:

  • Anhang A: pH-Werte primärer Standard-Referenzlösungen
  • Anhang B: Betriebsmessungen in Durchflusssystemen
  • Anhang C: Feldmessung (Vor-Ort-Messung)
  • Anhang D: Messungen des pH-Wertes in Wasser mit einer niedrigen Ionenstärke
  • Anhang E: Berechnung der Messunsicherheit eines pH-Werts
  • die Verfahrenskenndaten wurden mit einem neuen Ringversuch aktualisiert.

Die Norm wurde redaktionell überarbeitet.

Die Norm wurde vom Arbeitskreis "pH-Wert" (NA 119-01-03-01-17 AK) des Arbeitsausschusses NA 119-01-03 AA "Wasseruntersuchung" im NAW erstellt. Die Arbeiten wurden aus Mitteln des Länderfinanzierungsprogramms "Wasser, Boden und Abfall" gefördert.

Änderungsvermerk:

Gegenüber DIN 38404-5:1984-01 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) folgende Anhänge wurden hinzugefügt:  - Anhang A: pH-Werte primärer Standard-Referenzlösungen,  - Anhang B: Betriebsmessungen in Durchflusssystemen,  - Anhang C: Feldmessung (Vor-Ort-Messung),  - Anhang D: Messungen des pH-Wertes in Wasser mit einer niedrigen Ionenstärke,  - Anhang E: Berechnung der Messunsicherheit eines pH-Wertes; b) die Verfahrenskenndaten wurden mit einem neuen Ringversuch aktualisiert; c) die Norm wurde redaktionell überarbeitet.

Sprachen: Deutsch

Dokument: zitiert

Dokument: wird zitiert

 

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