DIN 53240-2:2007-11
Titel (deutsch): Bestimmung der Hydroxylzahl - Teil 2: Verfahren mit Katalysator
Titel (englisch): Determination of hydroxyl value - Part 2: Method with catalyst
Dokumentart: Norm
Ausgabedatum: 2007-11
Einführungsbeitrag:
Die Norm legt ein titrimetrisches Verfahren zur Bestimmung der Hydroxylzahl in Harzen, Lackrohstoffen, primären Alkoholen, Glykolen und Fetten fest. Die Vorteile gegenüber dem in der früheren Ausgabe von DIN 53240-2 festgelegten Verfahren sind:
- Es werden weniger gesundheitsschädliche Lösemittel benötigt.
- Es besteht ein geringerer Lösemittelverbrauch.
- Es fallen kürzere Reaktionszeiten an.
- Der Umschlagpunkt der Titration ist besser erkennbar.
- Die Polyole sind schneller löslich.
Für die Norm ist der Arbeitsausschuss NA 002-00-02 AA "Lackrohstoffe" des NAB verantwortlich.
Änderungsvermerk:
Gegenüber DIN 53240-2:1998-10 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Einwaage: Die Einwaage ist abhängig von der OH-Zahl. Für die Berechnung Einwaage wurde anstelle einer Tabelle eine Gleichung aufgenommen. b) Lösungen: Die Katalysatorlösung wird in 2,5-l-Mengen angesetzt und in Glasflaschen mit Dosierkopf gelagert. Das Acetylierungsgemisch wird aus einer 1l-Vorratsflasche (Braunglas) mit einem Titrator zugegeben. Beides wird ohne zeitliche Begrenzung aufgebraucht. c) Lösemittel: Das Lösemittel N,N-Dimethylformamid (DMF) wurde durch N-Methylpyrrolidon (NMP) ersetzt. Zum Abspülen wird Methylethylketon (MEK) anstelle von Tetrahydrofuran (THF) verwendet. d) Acetylierung: Zugabe von Katalysatorlösung und Acetylierungsgemisch zur festen Probe. Lösen in der Wärme. Danach unter Rühren 15 min bei Raumtemperatur und geschlossenem Gefäß reagieren lassen. e) Hydrolyse: Die Hydrolyse erfolgt mit Wasser und unter 12 min Rühren anstelle einer Hydrolyselösung und 30 min Stehenlassen.
Sprachen: Deutsch
Dokument: zitiert


