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Norm

DIN EN 61800-3:2012-09; VDE 0160-103:2012-09

Titel (Deutsch): Drehzahlveränderbare elektrische Antriebe - Teil 3: EMV-Anforderungen einschließlich spezieller Prüfverfahren (IEC 61800-3:2004 + A1:2011); Deutsche Fassung EN 61800-3:2004 + A1:2012

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Titel (Englisch): Adjustable speed electrical power drive systems - Part 3: EMC requirements and specific test methods (IEC 61800-3:2004 + A1:2011); German version EN 61800-3:2004 + A1:2012

Dokumentart: Norm

Ausgabedatum 2012-09

Einführungsbeitrag:

Dieser Teil der Reihe DIN EN 61800 legt Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) für drehzahlveränderbare Antriebe (PDS - Power Drive Systems) mit Wechsel- oder Gleichstrommotoren und mit Stromrichtereingangs- und/oder -ausgangsspannungen (Spannung zwischen den Außenleitern) mit einem Effektivwert der Wechselspannung bis 35 kV fest. Der Anwendungsbereich dieser Norm schließt einen breiten Bereich von PDS von einigen hundert Watt bis zu Hunderten von Megawatt ein. Diese Norm gilt für PDS, die in Wohn-, Geschäfts- und Industriegebieten, mit Ausnahme von Bahnanwendungen und Elektrofahrzeugen, eingesetzt werden. PDS sind häufig in einem größeren System enthalten. Die Systemaspekte sind nicht enthalten, es werden jedoch in den informativen Anhängen Hinweise gegeben. Diese Norm legt die EMV-Mindestanforderungen für ein PDS fest. Ihr Zweck ist es, die Grenzwerte und Prüfverfahren für ein PDS nach seinem vorgesehenen Einsatz festzulegen. Sie enthält Anforderungen an die Störfestigkeit und Anforderungen an die elektromagnetischen Störaussendungen. Anforderungen an die Störfestigkeit sind nach der Klassifizierung der Umgebung angegeben. Anforderungen an niederfrequente Störaussendungen werden nach der Art des Versorgungsnetzes angegeben. Anforderungen an hochfrequente Störaussendungen werden nach vier Kategorien des vorgesehenen Einsatzes angegeben, die sowohl die Umgebung als auch die Inbetriebnahme umfassen. Es werden in dieser Norm keine Anforderungen an die Sicherheit für die Einrichtung festgelegt, wie Schutz gegen gefährliche Körperströme, Isolationskoordination und zugehörige Spannungsprüfungen, unsicherer Betrieb oder unsichere Folgen eines Ausfalls. Außerdem werden keine Auswirkungen elektromagnetischer Phänomene auf die Sicherheit und die Funktionssicherheit behandelt. Als Produktnorm darf diese Norm zur Bewertung von PDS benutzt werden. Sie darf auch zur Bewertung von vollständigen Antriebsmodulen (CDM - Complete Drive Module) oder Antriebsgrundmodulen (BDM - Basic Drive Module) verwendet werden, die einzeln vertrieben werden können. Als EMV-Produktnorm für PDS hat diese Norm Vorrang vor allen Aspekten der Fachgrundnormen und es sind keine zusätzlichen EMV-Prüfungen gefordert oder notwendig. Falls ein PDS Bestandteil einer Einrichtung ist, für die eine gesonderte EMV-Produktnorm zutrifft, gilt die EMV-Norm der vollständigen Einrichtung. Zuständig ist das DKE/K 226 "Ausrüstung von Starkstromgeräten und -anlagen mit elektronischen Betriebsmitteln" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.

Änderungsvermerk:

Gegenüber DIN EN 61800-3 (VDE 0160-100):2005-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Die grundlegenden Anforderungen an die Störfestigkeit gegen niederfrequente Störungen in 5.2 wurden überarbeitet. b) Im Anhang B zu den niederfrequenten Phänomenen wurden der Ablaufplan zur Bewertung der Oberschwingungsstöraussendungen bei Verwendung von PDS in Bild B.9 und die Beispiele für die vollständige Analyse von Spannungsunsymmetrie und das zugehörige Näherungsverfahren überarbeitet.

Originalsprachen: Deutsch

Dokument: zitiert

Dokument: wird zitiert

Berichtigung: Dieser Artikel wurde berichtigt durch

 

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