Bewertung von Schäden an dauerhaften Hölzern am Beispiel von Bongossi (Lophira alata)
Beitrag aus Europäischer Sanierungskalender 2010
von Ch. Brischke, M. Eichhorn, T. Huckfeldt, G. Koch, Ch. Welzbacher
Herausgeber: H. Venzmer
Ausgabedatum 2010
1. Auflage, 14 Seiten, A4
Schäden an einem Rieselwerk zur Nitratreinigung (SARA) aus der Holzart Bongossi (Lophira alata) wurden augenscheinlich, mikroskopisch und durch mechanische Holzprüfungen untersucht. Dabei wurden u. a. seltene Basidiomyceten, wie der Zusammenfließende Reibeisenpilz (Cerocorticium confluens) und der Veränderliche Spaltporling (Schizopora paradoxa), sowie Moderfäulepilze festgestellt. Die Weißfäule- wie auch die Moderfäulepilze zeigten typische, aber auch ungewöhnliche Abbaumuster. Die größten Schäden traten insbesondere bei periodisch feuchten Hölzern mit Vorverkernungszone auf. Die Anzahl der Moderfäule-Kavernen in den Zellwänden des Holzes verringerte sich zum Holzinneren hin. Ein geringer Holzabbau wurde auch im Bongossi-Kernholz festgestellt. Die mechanische Charakterisierung des Holzes bestätigte einen nur leichten Rückgang der mechanischen Holzeigenschaften im Bongossi-Kernholz mit HEMI-Prüfungen (High-energy multiple impact). Die Entwicklung des langsam fortschreitenden Befalls wurde abgeschätzt.
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Bestell-Nr. 17521


