Injektionsverfahren zur nachträglichen Horizontalabdichtung von Ziegelmauerwerk - aber richtig
Beitrag aus Europäischer Sanierungskalender 2010
von M. Balak
Herausgeber: H. Venzmer
Ausgabedatum 2010
1. Auflage, 12 Seiten, A4
Im Rahmen des FFG-Forschungsprojektes "Hydrophobierende und/oder porenverschließende Injektionsmittel" [1] wurden die Wirksamkeit und die Anwendungsgrenzen von Injektionsmitteln zur nachträglichen Horizontalabdichtung von Ziegelmauerwerk unter besonderer Berücksichtigung der Einbringungsart untersucht. Obwohl Injektionsmittel zur nachträglichen Horizontalabdichtung bereits seit Jahrzehnten eingesetzt werden, zeigt die praktische Erfahrung immer wieder, dass die geforderten Ziele nicht erreicht werden. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit [2] wurde bestätigt, dass in ca. 60 % der gewerblichen Anwendungsfälle die geforderten Wirksamkeitskriterien nach ÖNORM B 3355-1 [3] nicht eingehalten wurden. Diese Tatsache hat sich durch die Forschungsergebnisse im ersten Projektjahr 2005/06 und in einer Vielzahl vom Autor erstellter Gutachten bestätigt. Im zweiten Forschungsprojektjahr 2007/08 wurden weitere umfangreiche Untersuchungen am Ziegelmauerwerk im Labor, an Versuchspfeilern und an Objekten durchgeführt, wobei im Endeffekt bei Beachtung verschiedener Randbedingungen die Wirksamkeit von Injektionsverfahren zur nachträglichen Horizontalabdichtung von Ziegelmauerwerk eindeutig nachgewiesen werden konnte [4].
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Bestell-Nr. 17521


