Maßnahmen des BMWi zur Förderung von Innovation und Normung
Normung Bestandteil der Innovationspolitik der Bundesregierung - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt die Diffusion von Ergebnissen aus Forschung und Entwicklung durch Normen und Standards
von Norbert MinR Dipl.-Ing. Barz, Werner Dipl.-Ing. Sterk
Ausgabedatum 2006-10
1. Auflage, 4 Seiten, A4
Technische Normen und Standards beeinflussen unseren Alltag weitaus mehr, als wir wahrnehmen. Erst wenn die Komponenten eines Systems nicht zusammenpassen, werden die Nachteile einer "Nicht-Standardisierung" deutlich. Die wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Bedeutung der Normung, beispielsweise beim Abbau von technischen Handelshemmnissen, ist daher unbestritten. Ebenso deren staatsentlastende Wirkung, wonach sich die technische Gesetzgebung auf grundlegende Anforderungen beschränkt und durch Normen von denjenigen Kreisen praxisnah konkretisiert wird, die von der Regelung betroffen sind. Harmonisierte Europäische Normen tragen heute maßgeblich dazu bei, technische Sicherheitsanforderungen zu definieren, damit der freie Warenverkehr in Europa nicht zu Lasten der Verbrauchersicherheit geführt wird. Etwas unterbewertet erscheint dagegen die innovationspolitische Bedeutung der Normung. Dies zu Unrecht, ist die Normung doch ein wichtiges Instrument für die Umsetzung und Verbreitung von Innovationen, die letztlich in marktfähigen Produkten und Dienstleistungen münden sollen. Es ist daher notwendig, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik für das Potenzial der Normung für den Technologietransfer stärker zu sensibilisieren. Das BMWi als Wirtschafts- und Technologieministerium unterstützt daher die Diffusion von Ergebnissen aus Forschung und Entwicklung durch Normen und Standards, beginnend mit der politischen Positionierung der Normung bis hin zur finanziellen Förderung konkreter Normungsaktivitäten in zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien.
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Bestell-Nr. 16477


