Neue Lösungen zur energetischen Sanierung von Fachwerkhäusern
Beitrag aus Europäischer Sanierungskalender 2009
von C. Fitz, M. Krus, K. Sedlbauer
Herausgeber: H. Venzmer
Ausgabedatum 2009
1. Auflage, 20 Seiten, A4
Da viele Fachwerkhäuser unter Denkmalschutz stehen, gilt es, einen tragbaren Kompromiss zwischen energetischer Sanierung und der Erhaltung des historischen Erscheinungsbildes und der Bausubstanz zu finden. Oftmals gilt als einzig mögliche Wärmeschutzmaßnahme die Anbringung einer Wärmedämmung auf der Innenseite der Außenwand. Da Innendämmungen aber aus bauphysikalischen Gründen nicht unkritisch sind, sollte die Wahl des Dämmstoffes sowie der gesamte Konstruktionsaufbau den hygrothermischen Verhältnissen einer Fachwerkfassade genau angepasst werden. Es wurde untersucht, inwiefern die bauphysikalischen Probleme einer Innendämmung durch Einsatz einer feuchteadaptiven Dampfbremse oder durch Verwendung eines kapillaraktiven Dämmstoffes vermindert werden können. Ein völlig neuer Ansatz besteht darin, die Dämmung in das Gefach zu legen. Hierzu wird ein neuartiger Gefachaufbau vorgestellt und durch Freilanduntersuchungen und Berechnungen dessen Funktionsfähigkeit gezeigt.
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Bestell-Nr. 17162


