Raumluftfeuchteregulierung durch den Baustoff Lehm
Beitrag aus Europäischer Sanierungskalender 2009
von J. Mahrwald
Herausgeber: H. Venzmer
Ausgabedatum 2009
1. Auflage, 16 Seiten, A4
Der Baustoff Lehm ist wissenschaftlich ungenügend untersucht. Selbst Fachleute definieren ihn falsch und erklären seine besonderen feuchteregulierenden Eigenschaften aus der Sorptionsfähigkeit dünner Lehmschichten. Es wird somit auf ein Luftfeuchtezwischenspeichervermögen abgestellt und eine Wasserdampftransportleistung durch Außenwände hindurch negiert. Der eine Vorgang dabei, die temperaturdifferenzabhängige Dampfdiffusion, ist bekannt. Der andere Vorgang der luftfeuchtedifferenzabhängigen Oberflächendiffusion ist für Lehmbauteile nicht beschrieben und auch bislang nicht untersucht worden. Aus der Neubewertung bauphysikalischer Zusammenhänge werden praktische Hinweise für das Bauen bzw. Sanieren mit Lehm abgeleitet. An einem Beispiel wird mit Langzeitmessungen bestätigt, dass sich in Lehmbauten eine stabile Luftfeuchte von 50 % einstellt.
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Bestell-Nr. 17162


