Lüftung von Wohnungen nach DIN 1946-6
Zum Thema
Die Zunahme an Feuchteschäden in Wohnungen (Schimmelpilze), der technische Fortschritt in der Lüftungstechnik und der europäische Normungsprozess waren die ausschlaggebenden Gründe für eine umfassende Überarbeitung der DIN 1946-6 "Lüftung von Wohnungen". Das Seminar widmet sich ausführlich den Neuerungen der DIN 1946-6. Darüber hinaus wird ein Überblick über die aktuellen europäischen Normen sowie eine Vielzahl von praktischen Hinweisen gegeben.
Das Seminar richtet sich an Ingenieure, Techniker, Installateure der Lüftungsbranche, aber auch an Mitarbeiter von Bauträgern für den Wohnungsbau sowie von Fensterfirmen.
Veranstaltungsziel:
- Erläuterung des Aufbaues und Inhaltes der DIN 1946-6
- Anwendung: Welche Lüftungssysteme kommen in Frage, wann ist eine Lüftungsanlage mit erhöhten Anforderungen sinnvoll
- Erläuterung der Neuerungen wie z. B. Lüftungskonzept, Festlegung der Außenluftvolumenströme, Kennzeichnung, Übernahme/Übergabe, Instandhaltung
- Praxiswissen zu notwendigen lüftungstechnischen Maßnahmen und Beispiele
- Umsetzung und Beispiele zum Lüftungskonzept
- Beispiele zur Auslegung von Lüftungssystemen
Seminarbeginn: 09:00 Uhr
Welche technischen Regeln sind bei der Lüftung von Wohnungen zu beachten?
- Europäische technische Regeln, z. B. TR 14788: Lüftung von Gebäuden, z.B. DIN EN 13142: Leistungskenngrößen, DIN EN 13141-X: Leistungsprüfungen
- Nationale technische Regeln, z. B. DIN 1946-6 : Lüftung von Wohnungen und DIN 18017-1 und -3: Lüftung von fensterlosen Räumen, z. B. DIN 4719: Anforderungen, Leistungsprüfungen und Kennzeichnung von Lüftungsgeräten
Was umfasst die Neubearbeitung der DIN 1946-6?
- Freie und ventilatorgestützte Lüftungssysteme
- Standardanlagen und Anlagen mit erhöhten Anforderungen (Hygiene, Energie, Schallschutz)
Was ist ein Lüftungskonzept?
- Festlegung der notwendigen lüftungstechnischen Maßnahmen
- Auswahl eines Lüftungssystems
Was ist bei allen Lüftungsanlagen zu beachten?
- Ermittlung der notwendigen Außenluftvolumenströme
- Festlegung der Schallschutz- und Brandschutzmaßnahmen
- Zentrale Wohnungs-Lüftungsgeräte oder dezentrale Einzelraum-Lüftungsgeräte
- Auswahl von Komponenten wie Luftdurchlässen, Luftleitungen, Ventilatoren
Was ist bei der Auslegung von Lüftungsanlagen mit erhöhten Anforderungen zu beachten?
- Auswahl von geeigneten Lüftungsgeräten, Komponenten
- bei der Planung und Errichtung zu beachtende Maßnahmen
- bei der Inbetriebsetzung und bei der Wartung zu beachtende Maßnahmen
Was ist beim Betrieb von ventilatorgestützten Lüftungsanlagen und Feuerstätten zu beachten?
- Wechselweiser Betrieb von Lüftungsanlage und Feuerstätte
- Gemeinsamer Betrieb von Lüftungsanlage und Feuerstätte
Wie sind Lüftungsanlagen/-geräte zu kennzeichnen?
- Kennzeichnungsschema
Seminarende 17:00 Uhr
Referent(en):
Dipl.-Ing.
Anton Höß
TÜV SÜD Industrie
Service GmbH
München
Leistungen:
inkl. Arbeitsunterlagen, Teilnahmebescheinigung, Mittagessen/Imbiss und Getränke.
Hinweis:
Die Teilnehmer dieses DIN-Seminars erhalten auf die benannten, dort behandelten DIN-Normen einen einmaligen Sonderrabatt von 50 %.
Informationen über firmeninterne Veranstaltungen zu Sonderkonditionen bitte gesondert erfragen bei:
DIN-Akademie im Beuth Verlag
Am DIN-Platz
Burggrafenstr. 6, 10787 Berlin
E-Mail: dinakademie@beuth.de
Auskünfte: Telefon: 030 2601-2518


