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Barrierefreie PDFs

Am effizientesten ist die zugängliche Gestaltung von PDF-Dateien, wenn die Barrierefreiheit von Anfang an mit in den Erstellungsprozess („Workflow“) einbezogen wird. Grundlegend ist die Definition von Dokumentstrukturen (Überschriften, Listen, Links etc.), die bereits in der Ausgangsanwendung (z.B. im Textverarbeitungsprogramm) vorgenommen werden sollte. Nachträglich lassen sich PDF-Dateien nur sehr umständlich und ausschließlich mit der teuren Anwendung Adobe Acrobat Professional® barrierefrei bearbeiten.

Wichtige Merkmale barrierefreier PDF-Dateien:

  • Strukturinformationen (Tags)
  • Lesezeichen
  • Sprachauszeichnung
  • Textinformationen/Verzicht auf Schriftgrafiken
  • Eindeutige Dokumententitel
  • aussagekräftige und vollständige Meta-Daten
  • Alternativtexte für Bilder / Grafiken
  • aktive Links
  • gute Kontraste

Wann gilt ein PDF-Dokument als barrierefrei?

Bisher waren Kriterien für barrierefreie PDF-Dokumente nicht klar definiert. Hoffnung macht der neue ISO-Standard „PDF/UA“, der im August 2012 verabschiedet wurde. Darin werden Regeln für Entwickler und Autoren festgelegt. Ziel ist ein bestmögliches Zusammenspiel von Entwicklungswerkzeugen, Autoren-Tools, Leseprogrammen und Hilfsmitteln. PDF U/A-Standard schließt ausdrücklich die Vorgaben der internationalen Richtlinien WCAG mit ein.