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DIN-TAGUNG T-370

Staustufen im Wasserbau DIN 19700-13:2019 für Planung und Praxis

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Zum Thema

Staustufen heben den Wasserstand eines Fließgewässers ständig oder zeitweise an und bestehen aus Wehr sowie Stauhaltung. Dazu können Stauhaltungsdämme und Deiche sowie Anlagen zur Sicherstellung der Gewässerbenutzung wie Wasserkraftanlagen, Schleusen, Sohlstabilisierungen oder Anlagen zur Herstellung der Durchgängigkeit des Gewässers gehören.

Im Juni 2019 ist die überarbeitete DIN 19700-13:2019-06 Stauanlagen - Teil 13: Staustufen erschienen. Gegenüber der Vorgängerausgabe von 2004 wurden u. a. Vorgaben für die Klassifizierung von Staustufen, Regelungen für die Bemessung von Staustufen und die Vorgaben des Eurocodes angepasst. Hinzu kommt eine eindeutige Abgrenzung zwischen Stauhaltungsdämmen und Deichen.

Die Tagung vermittelt Tipps zum Umgang mit der neuen Norm. Ausgewiesene Experten und Referenten geben einen Überblick über die DIN 19700-13:2019-06 und zeigen alle Neuerungen samt Hintergrund-Informationen. Praktische Lösungen für die tägliche Arbeit werden über Diskussionen zu ausgewählten Themen gemeinsam erarbeitet.

Zielgruppe:

Entscheidungsträger, Verantwortliche und Planer, die mit der Planung, der Genehmigung, der Errichtung, der Prüfung, der Instandhaltung und dem Betrieb von Stauanlagen befasst sind; insbesondere bei Behörden, Planungsbüros, Hochschulen, Baufirmen, wasserwirtschaftlichen Verbänden und Betreibern von Stauanlagen.

Veranstaltungsziel

  • Kenntnis über DIN 19700-13
  • Alle Neuerungen
  • Hintergrund-Informationen zu den Neuerungen
  • Tipps für den praktischen Umgang mit der Norm

Programm

09:30 Uhr Eröffnung und Begrüßung

Claus Kunz | Bundesanstalt für Wasserbau Vorsitzender des Normenausschusses Wasserwesen (NAW)

9:45 Uhr Normative Regelungen zu Flussstaustufen – Rahmenbedingungen und Entwicklungen

  • Anforderungen an DIN und Ableitung des Aktualisierungsbedarfs (To-Do Liste)
  • Überarbeitung durch beteiligte interessierte Kreise (Anwender, öffentliche Hand, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung) in einem fünfjährigen Prozess mit zahlreichen Arbeitsgruppensitzungen
  • Einbindung der DIN 19700-13 in die DIN 19700
  • Wesentliche Änderungen und Anpassungen im Gelbdruckverfahren

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jürgen Stamm | Technische Universität Dresden | Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik

10:15 Uhr Die neue DIN 19700 Teil 13 aus der Sicht der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung

  • Wesentliche Änderungen durch Neufassung der DIN-19700-13 und deren Auswirkungen auf den Vollzug (Überblick)
  • Abgrenzung Stauhaltungsdamm-Deich
  • Unterscheidung voll- teilregelndes Wehr
  • Hydraulische Bemessung von Wehren
  • Freibordkriterien an Stauhaltungsdämmen
  • Sicherheitsbericht
  • Praxisbeispiel

Ministerialrat Dipl.-Ing. Martin Popp | Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

10:45 Uhr Kaffee- und Tee / Networking

11:15 Uhr Die neue DIN 19700 Teil 13 aus der Sicht eines Wasserkraftunternehmens

  • Abgrenzung Stauhaltungsdamm-Deich mit den wesentlichen hydraulischen Randbedingungen bei den zu betrachtenden Lastfällen mit Beispielen vom Inn
  • Diskussion der hydraulischen Bemessung von Wehren mit Betrachtungen zum (n-a) und Freibord f*
  • Unterschiedliche Freibordkriterien an Stauhaltungsdämmen und Deichen eine Diskussion
  • Sicherheitsbericht und Kontrollen
  • Praxisbeispiel

Dipl.-Ing. Georg Loy | VERBUND Innkraftwerke GmbH

11:45 Uhr Bedeutung der DIN 19700-13 für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

  • Umgang mit der Norm (Einführungserlass notwendig, Ablehnung möglich)
  • Änderungen bzw. Neuerungen für die WSV
  • Problematik der teilregelnden Wehre und künftige Vorgehensweise
  • Beispiele für teilregelnde Wehre

Dr. Peter Schmitt-Heiderich | Bundesanstalt für Wasserbau Dr. Andreas Rathgeb | Amt für Neckarausbau

12:30 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr Überwachung und Dokumentation von Staustufen in der neuen DIN 19700 Teil 13 aus Anwendersicht

  • Bisherige Situation
  • Anforderungen der neuen DIN an Sicherheitsberichte und Vertiefte Überprüfung
  • Zeitintervalle unter Berücksichtigung der Klassifizierung
  • Vorstellung ausgewählter Beispiele aus der Praxis
  • Dokumentation der Ergebnisse im Stauanlagenbuch

Dr.-Ing. Roland Hoepffner | Fichtner Water & Transportation GmbH Dipl.-Ing. (FH) Matthias Wollny | Fichtner Water & Transportation GmbH

14:30 Uhr Bauwerksüberwachung an Staustufen – Erfahrungen des Ruhrverbands

  • Die Staustufen des Ruhrverbands
  • Forderungen nach DIN 19700-13, Kap. 9.2
  • Realisierungen an den Staustufen des Ruhrverbands
  • Sondervermessungen

Prof. Dr.-Ing. Volker Bettzieche | Ruhrverband | Abteilung Wasserwirtschaft

15:00 Uhr Kaffee- und Tee / Networking

15:30 Uhr Geotechnische Nachweise von Stauhaltungsdämmen – Besonderheiten an Bundeswasserstraßen

  • Normative Grundlagen (DIN EN 1990 – Eurocode 0, DIN EN 1997 – EC 7-1, DIN 1054)
  • Nachweise von Stauhaltungsdämmen an Staustufen mit vollregelnden und mit teilregelnden Wehren
  • Gegenüberstellung der Situationen für die hydraulischen Nachweise von Wehren und der Bemessungssituationen für die geotechnischen Nachweise von Stauhaltungsdämmen
  • Stauhaltungsdämme an Bundeswasserstraßen mit vollregelnden und teilregelnden Wehren
  • zusätzliche Regelungen im BAW-Merkblatt Standsicherheit von Dämmen an Bundeswasserstraßen (MSD)

Dr.-Ing. Bernhard Odenwald | Bundesanstalt für Wasserbau | Abteilung Geotechnik

16:00 Uhr Abschlussdiskussion

16:15 Uhr Abschließende Worte des Vorsitzenden und Ende der Tagung

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