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DIN SPEC 17071:2018-07

Anforderungen an die Herstellung von Bauteilen mittels additiver Fertigung - Leitfaden für qualitätsgesicherte Prozesse bei additiven Fertigungszentren

Englischer Titel
Requirements for the production of components using additive manufacturing - Guidelines for quality-assured processes at additive manufacturing centres
Ausgabedatum
2018-07
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
13
Verfahren
PAS
Ausgabedatum
2018-07
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
13
Verfahren
PAS

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Einführungsbeitrag

Das Thema "Konformitätsbewertung für die Herstellung von Bauteilen mittels additiver Fertigung - Leitfaden für qualitätsgesicherte Prozesse bei additiven Fertigungszentren" liegt derzeit als Anfrage zur Erarbeitung einer DIN SPEC nach dem PAS-Verfahren vor. Aktuell ist der Geschäftsplan für 4 Wochen vom 01.08.2018 bis zum 29.08.2018 auf der DIN-Webseite zur Kommentierung veröffentlicht. DIN SPEC nach dem PAS-Verfahren werden durch Workshops (temporäre Gremien) erarbeitet. Die Erarbeitung und Verabschiedung des Dokuments wird durch die im Geschäftsplan genannten Verfasser erfolgen. Diese Spezifikation legt eine Vorgehensweise für die Qualifizierung von Fertigungszentren, in denen additive Fertigungsverfahren zum Einsatz kommen (im Folgenden als additive Fertigungszentren bezeichnet), fest, die unabhängig vom eingesetzten Werkstoff und Fertigungsverfahren ist. Als additive Fertigungszentren sind dabei alle Fertigungsstätten zu betrachten, die die Prozesskette der additiven Fertigung abbilden und Bauteile für Endanwendungen fertigen; beispielsweise als Fertigungsdienstleister oder als interner Bereich eines größeren Unternehmens. Die systematische Vorgehensweise schafft eine Basis für eine objektive Beurteilung additiver Fertigungszentren. Die Spezifikation besitzt Gültigkeit für etablierte additive Fertigungstechnologien, die Schicht für Schicht Material (z.B. Metall- /Kunststoffpulver, Kunststofffilament, Harz, Binder, Infiltrate usw.) auftragen. Sie legt Kriterien fest, mit dem Ziel, die Qualität von additive Fertigungsprozessen für Industrieanwendungen zu definieren. Dabei soll auch der Prozesseigner, also das additive Fertigungszentrum, als ein Hersteller von qualitativ hochwertigen und industriell einsatzfähigen additiv gefertigten Komponenten mit eingeschlossen werden. Ziel der Verfahrensqualifizierung nach dieser Spezifikation ist die Sicherstellung der Produktqualität durch Überwachung und Regelung von qualitätsrelevanten Merkmalen und Faktoren entlang der Prozessketten. Qualitätsmanagementsystem-Normen, wie beispielsweise ISO 9001, stellen eine Grundlage für ein gelebtes Qualitätsmanagementsystem (QMS) dar. Aufgrund der Komplexität der additiven Fertigungsverfahren unterstützt diese DIN SPEC additive Fertigungszentren über die generellen QMS-Vorgaben hinaus dabei, alle relevanten Kriterien der additiven Wertschöpfungskette einheitlich zu erfüllen. Die Spezifikation hat dabei das Ziel, Exzellenz in der additiven Fertigung zu ermöglichen, indem qualitativ hochwertige additive Fertigungszentren gestärkt bzw. entwickelt werden. Die Erfüllung der Inhalte der Spezifikation ist komplementär zu ISO Qualitätsmanagementnormen, da Qualitätsaspekte auf einer technologiespezifischen Ebene adressiert werden. Insbesondere in regulierten Industrien, wie der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik oder dem Druckbehälterbau, schafft eine Berücksichtigung der im Rahmen dieser DIN SPEC definierten Kriterien eine Basis für den Marktzugang der entsprechenden Produkte.

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