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Norm-Entwurf

DIN EN 12845-1:2022-01 - Entwurf

Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen - Automatische Sprinkleranlagen - Teil 1: Planung, Installation und Instandhaltung; Deutsche und Englische Fassung prEN 12845-1:2021, nur auf CD-ROM

Englischer Titel
Fixed firefighting systems - Automatic sprinkler systems - Part 1: Design, installation and maintenance; German and English version prEN 12845-1:2021, only on CD-ROM
Erscheinungsdatum
2021-12-10
Ausgabedatum
2022-01
Originalsprachen
Deutsch, Englisch
Seiten
621

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Erscheinungsdatum
2021-12-10
Ausgabedatum
2022-01
Originalsprachen
Deutsch, Englisch
Seiten
621
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/3272230

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Einführungsbeitrag

Dieses Dokument (prEN 12845 1:2021) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 191 „Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen“ erarbeitet, dessen Sekretariat von BSI gehalten wird. Die gebaute Umwelt entwickelt sich fortwährend weiter. Gleiches trifft auch auf die im Bereich Brandschutz zu bewältigenden Herausforderungen zu. Diese Ausgabe von EN 12845 stellt eine wesentliche Überarbeitung dar. Die Ziele der Überarbeitung bestanden darin: - die aktuellsten und modernsten Sprinklertechnologien für den Europäischen Markt und die Anwender von EN 12845 bereitzustellen; und - die ausgezeichneten Leistungsniveaus (Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Instandhaltbarkeit) von automatischen Sprinkleranlagen aufrecht zu erhalten. Dieses Dokument behandelt die Klassifizierung von Gefahren, die Bereitstellung von Wasserversorgungen, die zu verwendenden Bauteile, den Einbau und die Prüfung der Anlage, die Instandhaltung und die Erweiterung bestehender Anlagen, und legt bautechnische Einzelheiten von Gebäuden fest, welche die Mindestanforderungen für eine zufriedenstellende Leistung automatischer Sprinkleranlagen darstellen. CMDA-Bemessungsansätze werden in diesem Dokument behandelt, während Bemessungsansätze für ESFR und CMSA-Ausführungen in EN 12845-2 enthalten sind, welche in Verbindung mit EN 12845-1 anzuwenden ist. Sprinkleranlagen nach diesem Dokument bieten Schutz von Leben und Sachwerten und schwächen Betriebsunterbrechungen ab. Eine automatische Sprinkleranlage ist dafür ausgelegt, einen Brand zu erkennen und diesen bereits in seinem Anfangsstadium mit Wasser zu löschen, oder den Brand unter Kontrolle zu halten, so dass das Löschen mit anderen Mitteln abgeschlossen werden kann. Eine automatische Sprinkleranlage besteht aus einer (oder mehreren) Wasserversorgungen und einer oder mehreren Sprinklerinstallationen; jede Installation umfasst eine Hauptalarmventilstation und ein Rohrnetz mit daran angebrachten Sprinklerköpfen. Die Sprinklerköpfe sind an vorgegebenen Stellen am Dach oder der Decke, und erforderlichenfalls zwischen Regalen, unter Zwischenböden und in Öfen oder Herden eingebaut. Zu berücksichtigen sind der Feuerwiderstand baulicher Anlagen, Fluchtwege, Branderkennungs- und -meldeanlagen, besondere Gefahren, die weitere Brandschutzmaßnahmen erfordern, die Bereitstellung von Schlauchhaspeln und Hydranten und tragbaren Feuerlöschern und so weiter, sichere Arbeitsmethoden und Verfahren des Warentransports, Überwachung durch die Unternehmensleitung und eine gute Organisation. Automatische Sprinkleranlagen sollten ordnungsgemäß gewartet werden sollten, um sicherzustellen, dass sie im Bedarfsfall funktionieren. Diese Aufgabe wird leicht übersehen oder vom zuständigen Personal unzureichend beachtet. Ist das der Fall, so birgt dies Lebensgefahr für die Benutzer der Gebäude und die Gefahr empfindlicher finanzieller Verluste. Die Bedeutung einer ordnungsgemäßen Instandhaltung kann nicht stark genug betont werden. Dieses Dokument ist für die Anwendung durch all diejenigen vorgesehen, die mit dem Einkauf, der Planung, Installation, Prüfung, Inspektion, Genehmigung, dem Betrieb und der Instandhaltung von automatischen Sprinkleranlagen befasst sind, damit eine solche Anlage über ihre gesamte Lebensdauer bestimmungsgemäß funktioniert. Es wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass diese Norm von Unternehmen angewendet wird, die Personal beschäftigen, das auf dem Fachgebiet, in dem das Unternehmen tätig ist, kompetent ist. Die Planung, Installation und Instandhaltung von Sprinkleranlagen sollten nur durch ausgebildetes und erfahrenes Personal erfolgen. Desgleichen sollte bei der Installation und Prüfung der Ausrüstung sachkundiges technisches Personal eingesetzt werden. Forschung führt regelmäßig zur Einführung neuer Sprinklerkonzepte. Zuständige Stellen dürfen diese neuen Sprinkleranlagen genehmigen, wenn sie überzeugt sind, dass genügend Beweise dafür vorliegen, dass diese Anlagen im Vergleich zu der Technologie in dieser Norm eine gleichwertige oder bessere Leistung und Zuverlässigkeit bieten. Dieses Dokument legt Anforderungen an die Planung, Installation und Instandhaltung neuer automatischer Sprinkleranlagen sowie an alle Ergänzungen, Erweiterungen, Reparaturen oder sonstige Änderungen bestehender automatischer Sprinkleranlagen fest. Dieses Dokument deckt nicht alle gesetzlichen Anforderungen ab. In bestimmten Ländern gelten besondere nationale Vorschriften, die gegenüber diesem Dokument Vorrang haben. Anwendern dieses Dokuments wird empfohlen, sich selbst über die Anwendbarkeit oder Nichtanwendbarkeit dieses Dokuments bei ihren nationalen zuständigen Stellen zu informieren.

Inhaltsverzeichnis
ICS
13.220.20
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/3272230
Ersatzvermerk
Änderungsvermerk

Gegenüber DIN EN 12845:2020-11 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Änderung der Reihenfolge der Abschnitte, um den Arbeitsablauf widerzuspiegeln; b) Einführung eines neuen Ansatzes zur Einstufung von Brandgefahren; c) Trennung der Einstufung von Brandgefahren von den hydraulischen Auslegungskriterien; d) Einführung neuer Bezeichnungen für die Brandgefahrenklassen; e) Hinzufügen weiterer Auslegungsvarianten für viele Brandgefahrenklassen; f) Hinzufügen neuer Auslegungskriterien; g) Überführung einiger Anhänge in den Haupttext des Dokuments; h) Verschieben der ESFR- und CMSA-Lösungen in einen gesonderten zweiten Teil; i) Verschieben von vorberechneten Anlagen in einen neuen Anhang; j) Besondere Betrachtung von Brandgefahr-Profilen durch Nutzung von Kunststoffen; k) redaktionelle Überarbeitung der Norm.

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