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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN] 2007-11

DIN EN 1366-5:2007-11 - Entwurf

Feuerwiderstandsprüfungen für Installationen - Teil 5: Installationskanäle und -schächte; Deutsche Fassung prEN 1366-5:2007

Englischer Titel
Fire resistance tests for service installations - Part 5: Service ducts and shafts; German version prEN 1366-5:2007
Ausgabedatum
2007-11
Originalsprachen
Deutsch

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Einführungsbeitrag

Der Norm-Entwurf DIN EN 1366-5 legt ein Prüfverfahren für die Ermittlung der Feuerwiderstandsfähigkeit von Installationskanälen und -schächten fest, die Wände oder Decken durchqueren und Rohre und Kabel beinhalten. Die Prüfung bestimmt das Verhalten von Installationskanälen und -schächten bei Brandbeanspruchung sowohl außerhalb als auch innerhalb des Installationskanals und -schachtes. Der Norm-Entwurf gilt in Verbindung mit DIN EN 1363-1. Er befasst sich nicht mit der Gefahr der Brandübertragung infolge von Wärmeleitung entlang der Rohrleitungen, die in Installationskanälen oder -schächten installiert sind, oder Wärmeleitung über die Medien, die diese Rohrleitungen führen. Das Prüfverfahren behandelt nicht die Gefahr der Beschädigung durch thermische Verlängerung oder Verkürzung infolge eines Brandes oder beschädigter Rohraufhängungen. Es beinhaltet keine Anleitung zum Prüfen von ein-, zwei- oder dreiseitigen Installationskanälen oder Installationsschächten. Es ist ungeeignet für die Bewertung von Installationskanälen mit inneren Abschottungen im Bereich von Wänden und Decken. Obwohl die Wände der nach diesem Verfahren geprüften Installationskanäle oder -schächte eine bestimmte Klasse des Raumabschlusses oder der Wärmedämmung liefern können, ersetzt eine Prüfung nach diesem Norm-Entwurf nicht die Prüfung der Funktionsdauer von elektrischen Kabeln nach DIN EN 50200 (VDE 0482-200). Die Feuerwiderstandsprüfung von Lüftungsleitungen wird in DIN EN 1366-1 behandelt.
Der Norm-Entwurf DIN EN 1366-9 legt ein Prüfverfahren zur Ermittlung der Feuerwiderstandsfähigkeit von Entrauchungsleitungen fest, die nur für die Anwendung in einem Einzelabschnitt eingesetzt werden. Bei derartigen Anwendungen ist beabsichtigt, dass die Rauchabzugsanlage nur bis zum Flashover (typischerweise 600 °C) arbeitet. Das Prüfverfahren ist nur für aus nichtbrennbaren Baustoffen (Euroklassen A1 und A2 s1, d0) konstruierte Leitungen geeignet. Es ist nur für vierseitige und kreisförmige Leitungen geeignet. Ein-, zwei- und dreiseitige Leitungen werden nicht berücksichtigt. Die Prüfung wurde entwickelt, um horizontale Entrauchungsleitungen zu berücksichtigen, die nur für die Anwendung in einem Einzelabschnitt eingesetzt werden. Das Prüfverfahren gilt nur für Entrauchungsleitungen, die nicht in weitere Brandabschnitte führen. Es stellt die Brandbeanspruchung eines Entstehungsbrandes (Pre-Flashover) dar. Auf Entrauchungsleitungen, die durch weitere Brandabschnitte hindurchführen, ist das in DIN EN 1366-8 beschriebene Prüfverfahren anwendbar. Die Entrauchungsleitung ist Bestandteil der Rauchabzugsanlage, die ebenfalls Entrauchungsklappen und Rauchabzüge umfasst.

Inhaltsverzeichnis
Änderungsvermerk

Dokument wurde ersetzt durch: DIN EN 1366-5:2010-06 .

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN EN 1366-5:2003-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Angaben zu Probekörpermaße (Querschnitt) und Probekörpereinbau präzisiert; b) Lage der Thermoelemente und Beurteilung des Raumabschlusskriteriums konkretisiert.

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