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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN] 2015-10

DIN EN 16913:2015-10 - Entwurf

Außenluft - Messverfahren zur Bestimmung von NO₃⁻, SO₄²⁻, Cl⁻, NH₄⁺, Na⁺, K⁺, Mg²⁺, Ca²⁺ in PM2,5 nach Abscheidung auf Filtern; Deutsche und Englische Fassung prEN 16913:2015

Englischer Titel
Ambient air - Standard method for measurement of NO₃⁻, SO₄²⁻, Cl⁻, NH₄⁺, Na⁺, K⁺, Mg²⁺, Ca²⁺ in PM2,5 as deposited on filters; German and English version prEN 16913:2015
Erscheinungsdatum
2015-09-11
Ausgabedatum
2015-10
Barrierefreiheit
Originalsprachen
Deutsch, Englisch

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Kurzreferat
In dieser Norm wird ein Verfahren zur Bestimmung der Massen der wasserlöslichen Ionen NO3-, SO42-, Cl-, NH4+, NA+, K+, Mg2+ und Ca2 in PM2,5 beschrieben, das die Anforderungen der EU-Richtlinie 2008/50/EG erfüllt. Das beschriebene Messverfahren umfasst die Probenahme von Anionen und Kationen als Teil der Partikelfraktion PM2,5, die Extraktion der Probe und die Analyse der Anionen und Kationen mittels Ionenchromatographie. Die optische Emissionsspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP OES) kann als alternatives Analyseverfahren für Kationen, mit Ausnahme von Ammonium, angewendet werden. Diese Norm kann für Messungen gemäß den Anforderungen der EU-Richtlinie 2008/50/EG an ländlichen Hintergrundstationen sowie auch an städtischen Hintergrundstationen und Verkehrsstationen angewendet werden. Das beschriebene Verfahren wurde in Feldtests an mehreren europäischen Messorten validiert.
Einführungsbeitrag

Dieser europäische Norm-Entwurf legt ein Verfahren zur Bestimmung der Massenkonzentration von wasserlöslichem NO3-, SO42-, Cl-, NH4+, Na+, K+, Mg2+ und Ca2+ in PM2,5 nach Abscheidung auf Filtern fest. Der vorliegende europäische Norm-Entwurf beschreibt ein Messverfahren, das die Probenahme von Anionen und Kationen als Anteil der Partikelfraktion PM2,5, die Probenextraktion und die Analyse der Anionen und Kationen durch Ionenchromatographie umfasst. Alternativ können die Kationen, mit Ausnahme von Ammonium, mithilfe der optischen Emissionspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP OES) analysiert werden. Ammonium kann auch durch Photometrie oder Konduktometrie analysiert werden. Dieser europäische Norm-Entwurf kann zur Messung von Anionen und Kationen entsprechend den Anforderungen der Richtlinie 2008/50/EG angewendet werden. Das Verfahren berücksichtigt nicht mögliche Verluste während der Probenahme aufgrund von Verdampfung. NO3-, Cl-, NH4+ sind Teil der flüchtigen Fraktion von PM2,5, und die unter Anwendung dieses Norm-Entwurfs bestimmten Konzentrationen können als Mindestwerte für die Konzentrationen dieser Ionen in PM2,5 angesetzt werden. Die Konzentrationen an NO3-, Cl-, NH4+ werden üblicherweise aufgrund von Verdampfungsverlusten vom Filter während der Probenahme um 0 % bis 30 % unterschätzt. Der vorliegende europäische Norm-Entwurf kann im ländlichen und im städtischen Hintergrund sowie an Straßen eingesetzt werden, die den Kriterien für Standorte nach der Richtlinie 2008/50/EG entsprechen. Dieser europäische Norm-Entwurf ist für die Messung von Anionen und Kationen in PM2,5-Proben im Massenkonzentrationsbereich zwischen etwa 1 µg/m3 (das heißt der Nachweisgrenze des Standardmessverfahrens (EN 12341), angegeben als dessen Unsicherheit) und bis zu 120 µg/m3 anwendbar. Das in dem Entwurf der DIN EN 16913 dargestellte Verfahren richtet sich insbesondere an Vertreter von Behörden, Messnetzbetreibern, Messinstituten, Prüflaboratorien und Messgeräteherstellern. Die Standardisierungsarbeiten erfolgten im Rahmen eines Mandates der EU und EFTA, die auch die Durchführung der Validierungstests finanziell gefördert haben. Der Norm-Entwurf wurde von CEN/TC 264 "Air Quality", dessen Sekretariat von DIN gehalten wird, in der Arbeitsgruppe CEN/TC 264/WG 34 "Standard method for measurement of NO3-, SO42-, Cl-, NH4+, Na+, K+, Mg2+, Ca2+" erarbeitet. Das zuständige deutsche Gremium ist der NA 134-04-02-10 UA "Messen von Metallen und Halbmetallen (I)" des Fachbereiches IV "Umweltmesstechnik" der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN-Normenausschuss KRdL.

Inhaltsverzeichnis
Änderungsvermerk

Dokument wurde ersetzt durch: DIN EN 16913:2017-09 .

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