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Norm-Entwurf 2019-04

DIN EN 60987:2019-04;VDE 0491-3-1:2019-04 - Entwurf

VDE 0491-3-1:2019-04

Kernkraftwerke - Leittechnische Systeme mit sicherheitstechnischer Bedeutung - Anforderungen an die Hardware-Auslegung (IEC 45A/1243/CD:2018); Text Deutsch und Englisch

Englischer Titel
Nuclear power plants - Instrumentation and control systems important to safety - Hardware design requirements (IEC 45A/1243/CD:2018); Text in German and English
Erscheinungsdatum
2019-03-22
Ausgabedatum
2019-04
Originalsprachen
Deutsch, Englisch

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2019-03-22
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Einführungsbeitrag

Sicherheitswichtige leittechnische Systeme können mit konventionell fest-verdrahteten Geräten, programmierbaren digitalen Geräten oder einer Kombination beider Arten ausgeführt werden. Der Norm-Entwurf enthält Anforderungen und Empfehlungen für die Auslegung und Produktion von Hardware jeder Art von Systemen aller Sicherheitsklassen (wie in DIN EN 61513 (VDE 0491-2) definiert). DIN EN 60987 (VDE 0491-3-1) ist konsistent mit IEC 61513:2011 und ergänzt diese. Aktivitäten, die hauptsächlich auf Systemebene erfolgen (zum Beispiel Integration, Validierung und Installation) werden in diesem Dokument nicht erschöpfend behandelt: Zu Anforderungen, die nicht hardwarespezifisch sind, wird auf DIN EN 61513 (VDE 0491-2) verwiesen. Der in diesem Norm-Entwurf definierte Prozess ist eine Anleitung für die Beurteilung und Anwendung vorgefertigter Hardware (zum Beispiel am Markt erhältlicher Produkte (COTS)). Im Text sind Hinweise zur Interpretation der Anforderungen dieses Norm-Entwurfs für die Beurteilung solcher Komponenten vorgesehen. Vorgefertigte Komponenten können Mikrocontroller oder HPD-Hardware enthalten und, wenn Firmware oder Programme eingebettet und für den Anwender effektiv "transparent" ist, sollte IEC 60987 als Anleitung für die Beurteilung solcher Komponenten verwendet werden. Ein Beispiel, wo diese Vorgehensweise als geeignet erachtet wird, ist die Beurteilung moderner Prozessoren mit Mikrocode. Ein derartiger Code ist im Allgemeinen ein integraler Teil der "Hardware", und daher ist es in diesem Fall zweckmäßig, den Prozessor (einschließlich Mikrocode) unter Anwendung der DIN EN 60987 (VDE 0491-3-1) zu beurteilen. Software, die nicht wie vorstehend beschrieben eingebettet ist, muss nach den Anforderungen der relevanten Softwarenormen (zum Beispiel IEC 60880 für Systeme der Klasse 1 und IEC 62138 für Systeme der Klassen 2 und 3) entwickelt oder beurteilt werden. Auf die gleiche Weise werden elektronische Komponenten, die nicht konventionell sind (nicht änderbar, nicht konfigurierbar und transparent für die Anwender) oder Funktionen eines HPD, die keine nativen Blocks sind, entsprechend den Anforderungen der relevanten HPD-Norm entwickelt und bewertet (zum Beispiel nach IEC 62566-1 für Systeme der Klasse 1, IEC 62566-2 für Systeme der Klassen 2 und 3). Die wesentlichen Änderungen gegenüber DIN EN 60987 (VDE 0491-3-1):2015-06 sind: - Es wird berücksichtigt, dass Hardwareanforderungen für jede Art leittechnischer Technologie anzuwenden sind, einschließlich konventionell fest-verdrahteter Einrichtugnen, programmierbarer digitaler Geräte oder Kombinationen von beiden; - der Anwendungsbereich wurde auf Hardware jeder Art leittechnischer Technologie ausgedehnt, gleich ob rechnergestützt oder nicht, und nach den Sicherheitsklassen 1, 2 und 3 unterschieden; - Form und Gliederung wurde entsprechend den ISO/IEC-Direktiven überarbeitet; - die Anforderungen und Definitionen wurden an die neueren IAEA-Dokumente angeglichen, insbesondere an IAEA SSR-2/1; - die Verweisungen auf Anforderungen anderer Normen wurden ergänzt und aktualisiert, insbesondere auf IEC 61513, IEC 60880, IEC 62138, IEC 62566-1 und IEC 62566-2; - für HDL-Entwicklungen wird auf IEC 62566-1 and IEC 62566-2 verwiesen; - die Anforderungen für die Auswahl und Akzeptanz vorgefertigter (am Markt erhältlicher) Komponenten wurden ergänzt; - die Anforderungen für Auslegung, Herstellung und Kontrolle elektronischer Module wurden klarer gefasst; - die Verfahren zur Beurteilung der Zuverlässigkeit und Wartbarkeit wurden ergänzt,; - Anforderungen bezüglich der Verwendung automatischer Test- oder Überwachungsgeräte wurden aufgenommen; - das Thema Beschaffung und damit verbundene Akzeptanzkriterien wurde ergänzt; - die Tätigkeiten zur Produktionskontrolle wurden ergänzt; - die Anforderungen wurden entsprechend den drei Geräteklassen (Sicherheitsklassen 1, 2 und 3) abgestuft. Zuständig ist das DKE/UK 967.1 "Elektro- und Leittechnik für kerntechnische Anlagen" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.

Änderungsvermerk

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN EN 60987 (VDE 0491-3-1):2015-06 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Es wird berücksichtigt, dass Hardwareanforderungen für jede Art leittechnischer Technologie anzuwenden sind, einschließlich konventionell fest-verdrahteter Einrichtugnen, programmierbarer digitaler Geräte oder Kombinationen von beiden; b) der Anwendungsbereich wurde auf Hardware jeder Art leittechnischer Technologie ausgedehnt, gleich ob rechnergestützt oder nicht, und nach den Sicherheitsklassen 1, 2 und 3 unterschieden; c) Form und Gliederung wurde entsprechend den ISO/IEC-Direktiven überarbeitet; d) die Anforderungen und Definitionen wurden an die neueren IAEA-Dokumente angeglichen, insbesondere an IAEA SSR-2/1; e) die Verweisungen auf Anforderungen anderer Normen wurden ergänzt und aktualisiert, insbesondere auf IEC 61513, IEC 60880, IEC 62138, IEC 62566-1 und IEC 62566-2; f) für HDL-Entwicklungen wird auf IEC 62566-1 and IEC 62566-2 verwiesen; g) die Anforderungen für die Auswahl und Akzepanz vorgefertigter (am Markt erhältlicher) Komponenten wurden ergänzt; h) die Anforderungen für Auslegung, Herstellung und Kontrolle elektronische Module wurden klarer gefasst; i) die Verfahren zur Beurteilung der Zuverlässigkeit und Wartbarkeit wurden ergänzt; j) Anforderungen bezüglich der Verwendung automatischer Test- oder Überwachungsgeräte wurden aufgenommen; k) das Thema Beschaffung und damit verbundene Akzeptanzkriterien wurde ergänzt; l) die Tätigkeiten zur Produktionskontrolle wurden ergänzt; m) die Anforderungen wurden entsprechend den drei Geräteklassen (Sicherheitsklassen 1, 2 und 3) abgestuft.

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