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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN] 2010-01

DIN EN 62305-2:2010-01;VDE 0185-305-2:2010-01 - Entwurf

VDE 0185-305-2:2010-01

Blitzschutz - Teil 2: Risiko-Management (IEC 81/336/CDV:2009); Deutsche Fassung FprEN 62305-2:2009

Englischer Titel
Protection against lightning - Part 2: Risk management (IEC 81/336/CDV:2009); German version FprEN 62305-2:2009
Erscheinungsdatum
2010-01-25
Ausgabedatum
2010-01
Originalsprachen
Deutsch, Englisch

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2010-01-25
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2010-01
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Einführungsbeitrag

Blitzeinschläge in die bauliche Anlage oder in eingeführte Versorgungsleitungen können physikalische Schäden und Lebensgefahren hervorrufen. Sowohl durch Blitzeinschläge neben der baulichen Anlage oder der Versorgungsleitung als auch durch Blitzeinschläge in die bauliche Anlage oder die Versorgungsleitung können Ausfälle von elektrischen und elektronischen Systemen als Folge von Überspannungen aus galvanischer und induktiver Kopplung dieser Systeme zum Blitzstrom verursacht werden. Um Schäden durch Blitzeinwirkungen zu reduzieren, können Schutzmaßnahmen erforderlich sein. Ob sie benötigt werden und in welchem Umfang, wird mit einer Risikoabschätzung untersucht. Das Risiko, das in dieser Norm als der wahrscheinliche, durchschnittliche jährliche Verlust in einer baulichen Anlage durch Blitzeinschläge festgelegt ist, hängt von der jährlichen Häufigkeit von Blitzeinschlägen, die die bauliche Anlage beeinflussen können, der Schadenswahrscheinlichkeit durch einen der beeinflussenden Blitzeinschläge sowie von dem durchschnittlichen Wert von sich daraus ergebenden Verlusten ab. Dieser Teil von IEC 62305 ist anwendbar zur Risikoabschätzung für bauliche Anlagen durch Wolke-Erde-Blitze. Zweck ist es, ein Verfahren für die Abschätzung eines derartigen Risikos zur Verfügung zu stellen. Wenn eine Obergrenze für das akzeptierbare Risiko ausgewählt wurde, erlaubt das angegebene Verfahren die Auswahl angemessener Schutzmaßnahmen zur Reduzierung des Risikos bis zum akzeptierbaren oder noch kleineren Wert. Zuständig ist das K 251 "Blitzschutzanlagen und Blitzschutzbauteile" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.

Änderungsvermerk

Dokument wurde ersetzt durch: DIN EN 62305-2:2013-02;VDE 0185-305-2:2013-02 .

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN EN 62305-2 (VDE 0185-305-2):2006-10 und DIN EN 62305-2 Berichtigung 1 (VDE 0185-305-2 Berichtigung 1):2007-06 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Die Risikoabschätzung für Versorgungsleitungen (insbesondere Telekommunikationsleitungen) wurde komplett herausgenommen. Die in eine bauliche Anlage eingeführten Versorgungsleitungen werden ausschließlich als Schadensquelle betrachtet. b) Um auch in Fällen, in denen die ökonomischen Werte einer baulichen Anlage und ihres Inhalts nicht bekannt sind oder einfach ermittelt werden können, eine Berücksichtigung der Schadensart 4: Wirtschaftliche Verluste zu ermöglichen, kann zukünftig alternativ hierfür auch ein akzeptierbares Risiko angesetzt werden. Dafür wurde der Wert RT = 10-3 festgelegt. c) Anhang A: Die Einfangflächen für direkte Blitzeinschläge in bauliche Anlagen Ad, für nahe Blitzeinschläge Am, sowie für direkte und indirekte Blitzeinschläge in eingeführte Versorgungsleitungen, Al und Ai, wurden überarbeitet und neue Erkenntnisse eingearbeitet. d) Anhang B: Die Schadenswahrscheinlichkeiten PX wurden aktualisiert; einige der Berechnungsformeln für diese Schadenswahrscheinlichkeiten wurden abgeändert. e) Es wird detaillierter unterschieden in die Überspannungsschutzgeräte zum Zwecke des Blitzschutz-Potentialausgleichs (Parameter PEB) und den Einsatz von koordinierten Systemen von Überspannungsschutzgeräten (Parameter PSPD). Damit ist auch eine bessere Berücksichtigung der unterschiedlichen Schutzwirkungen dieser Maßnahmen bei direkten und indirekten Blitzeinwirkungen möglich. f) Anhang C: Die Reduktionsfaktoren rx wurden aktualisiert, ebenso die Schadensfaktoren LX. Bei den Schadensfaktoren entfällt darüber hinaus weitgehend die Festlegung der grundlegenden Berechnungsformeln; es werden also im Wesentlichen nur noch "typische Werte" in Tabellenform aufgeführt. g) Im Falle der Risikoanalyse für explosionsgefährdete Anlagen ist nun auch die Berücksichtigung von Zonen 1 und 2 bzw. 21 und 22 möglich, nicht nur von Zonen 0 bzw. 20. Dieses geschieht über eine abgestufte Festlegung des Parameters für das Brand- bzw. Explosionsrisiko einer baulichen Anlage rf. h) Anhang E: Die Anwendungsbeispiele wurden überarbeitet und aktualisiert. i) Die vereinfachte Software für die Risikoabschätzung für bauliche Anlagen (Simplified IEC Risk Assessment Calculator - SIRAC) wurde ersatzlos gestrichen.

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