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Norm-Entwurf 2019-04

DIN EN IEC 55016-1-4:2019-04;VDE 0876-16-1-4:2019-04 - Entwurf

VDE 0876-16-1-4:2019-04

Anforderungen an Geräte und Einrichtungen sowie Festlegung der Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit - Teil 1-4: Geräte und Einrichtungen zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit - Antennen und Messplätze für Messungen der gestrahlten Störaussendung (IEC CIS/A/1262/FDIS:2018); Deutsche und Englische Fassung FprEN IEC 55016-1-4:2018

Englischer Titel
Specification for radio disturbance and immunity measuring apparatus and methods - Part 1-4: Radio disturbance and immunity measuring apparatus - Antennas and test sites for radiated disturbance measurements (IEC CIS/A/1262/FDIS:2018); German and English version FprEN IEC 55016-1-4:2018
Erscheinungsdatum
2019-03-15
Ausgabedatum
2019-04
Originalsprachen
Deutsch, Englisch

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2019-03-15
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2019-04
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Einführungsbeitrag

Dieser Norm-Entwurf enthält die Deutsche Fassung des Europäischen Norm-Entwurfs FprEN IEC 55016-1-4: 2018 und ist identisch mit dem Schluss-Entwurf der vierten Ausgabe der Internationalen Norm CISPR 16-1-4. Der Norm-Entwurf legt Anforderungen an Antennen und Messplätze, die der Messung von hochfrequenten gestrahlten Störaussendungen (Störfeldstärken) im Frequenzbereich 9 kHz bis 18 GHz dienen, fest. Zu diesen Festlegungen gehören zum einen die Spezifikation der Antennenparameter und des entsprechenden Eignungsnachweises für die in der Norm genannten Antennen sowie Angaben hinsichtlich der Eignung der Antennen für Messungen in bestimmten Frequenzbereichen. Zum anderen werden die Anforderungen an die Validierung der Messplätze für Störfeldstärkemessungen spezifiziert, die in dem Norm-Entwurf beschrieben werden, wie Freifeldmessplätze, Halb- und Vollabsorberkammern. Den EMV-Produktgremien und Anwendern von Messungen der elektromagnetischen Störaussendungen wird empfohlen, die entsprechenden Festlegungen der Normenreihe CISPR 16 beziehungsweise EN 55016 zu Messgeräten, -verfahren sowie zur Messunsicherheit bei ihren Festlegungen zur Messung von hochfrequenten Störaussendungen (Funkstörungen) zu beachten. Der Norm-Entwurf führt aus, dass im Frequenzbereich von 9 kHz bis 150 kHz in erster Linie die magnetische Feldkomponente zu messen ist, da sie in diesem Bereich die hauptsächliche abgestrahlte Störgröße darstellt. Als Antennen werden elektrisch geschirmte Rahmenantennen, Rahmenantennensysteme und Ferrit-Stabantennen spezifiziert. Für die Messung der elektrischen Komponente der Störfeldstärke im Frequenzbereich von 150 kHz bis 30 MHz kann entweder eine symmetrische (Dipol-) oder eine unsymmetrische (Monopol-)Antenne benutzt werden, während für die Messung der magnetischen Komponente wiederum eine magnetisch geschirmte Rahmenantenne benutzt werden kann. Für den Frequenzbereich von 30 MHz bis 1 GHz wird ausschließlich die Messung der elektrischen Feldkomponente festgelegt, wobei die zu verwendende Antenne eine dipolartige und zur Messung des elektrischen Felds entworfene Antenne sein sollte (abgestimmte Dipolantennen, dipolartige Anordnungen wie zum Beispiel logarithmisch-periodische Dipolantennen (LPDA), Hybridantennen). Der Freiraum-Antennenfaktor sollte verwendet werden. Messungen der gestrahlten Aussendungen oberhalb 1 GHz sollten unter Verwendung von kalibrierten, linear polarisierten Antennen durchgeführt werden. Beispiele sind LPDA-Antennen, Doppelsteg-Hornantennen und Standardgewinn-Hornantennen. Für die in Frage kommenden Messplätze werden die Eignungskriterien (4-dB-Eignungskriterium) und ihr Nachweis festgelegt (Verfahren der normierten Messplatzdämpfung, Referenzmessplatz-Verfahren). Ferner werden die Unsicherheitsbilanzen bei der Messplatzvalidierung betrachtet und Beispiele gegeben. Ziel der Festlegungen des Norm-Entwurfs ist es, Messungen der gestrahlten Störaussendung zu ermöglichen, deren Unsicherheit innerhalb der Grenzen verbleibt, die in CISPR 16-4-2 beziehungsweise EN 55016-4-2 festgelegt werden. Gegenüber der bestehenden dritten Ausgabe der CISPR 16-1-4 beziehungsweise EN 55016-1-4 und ihren Änderungen ist unter anderem vorgesehen, Festlegungen, die die Validierung von Messplätzen im Frequenzbereich von 1 GHz bis 18 GHz mit Hilfe des Referenz-Messplatz-Verfahrens betreffen, aufzunehmen. Weiterhin ist beabsichtigt, das Strahlungsdiagramm der Empfangsantenne bei Messungen im Frequenzbereich von 1 GHz bis 18 GHz zu berücksichtigen. Ferner werden weitere Einzelheiten bezüglich der Validierung von Messplätzen im Frequenzbereich von 30 MHz bis 1 000 MHz mit Hilfe des Verfahrens der normierten Messplatzdämpfung unter Nutzung von Breitbandantennen ergänzt. Schließlich wird der Anhang B, der Informationen zur Berechnung der Eigenschaften eines Monopols (Stabantenne) und zur Charakterisierung des Anpassungsnetzwerks enthielt, gestrichen, da die entsprechenden Informationen inzwischen in der CISPR 16-1-6 beziehungsweise EN 55016-1-6 vorhanden sind. Schließlich ist vorgesehen, die Norm redaktionell zu überarbeiten. So wird der allgemeine Wortlaut "Aussendung" in den dem Zweck der Norm angemesseneren Wortlaut "Störaussendung" geändert, die Norm wird teilweise umstrukturiert und eine Nummerierung der Gleichungen, Tabellen und Bilder der Reihe nach, beginnend mit 1, wird durchgeführt. Zu beachten ist auch, dass entsprechend einer neu eingeführten Nummerierungsregel für Europäische Normen das Kürzel "IEC" bei der EN-Nummer eingeführt wurde, um darauf zu hinzuweisen, dass eine unveränderte Übernahme der IEC- beziehungsweise CISPR-Norm geplant ist. Zuständig ist das DKE/UK 767.4 "Geräte und Verfahren zum Messen von elektromagnetischen Aussendungen" der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.

Änderungsvermerk

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN EN 55016-1-4 (VDE 0876-16-1-4):2019-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Einführung von weiteren Festlegungen betreffend die Messplatzvalidierung im Frequenzbereich von 30 MHz bis 1 GHz mit Hilfe des Referenz-Messplatzverfahrens; b) Einführung von Festlegungen, um das Strahlungsmuster der Empfangsantenne im Frequenzbereich von 1 GHz bis 18 GHz zu berücksichtigen; c) Hinzufügung von weiteren Einzelheiten bezüglich der Messplatzvalidierung im Frequenzbereich von 30 MHz bis 1 GHz mit Hilfe des Verfahrens der normierten Messplatzdämpfung unter Verwendung von Breitbandantennen.

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