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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN] 2014-10

DIN EN ISO 14001:2014-10 - Entwurf

Umweltmanagementsysteme - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung (ISO/DIS 14001:2014); Deutsche und Englische Fassung prEN ISO 14001:2014

Englischer Titel
Environmental management systems - Requirements with guidance for use (ISO/DIS 14001:2014); German and English version prEN ISO 14001:2014
Erscheinungsdatum
2014-09-26
Ausgabedatum
2014-10
Originalsprachen
Deutsch

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Einführungsbeitrag

Gesellschaftliche Erwartungen in Bezug auf nachhaltige Entwicklung, Transparenz und Rechenschaftspflicht haben sich angesichts einer zunehmend strengeren Gesetzgebung, wachsendem Druck auf die Umwelt durch Umweltbelastung, ineffizienter Nutzung von Ressourcen, Abfallmanagement, Klimawandel und Beeinträchtigung von Ökosystemen und Biodiversität entwickelt. Dies führte dazu, dass Organisationen durch die Verwirklichung von Umweltmanagementsystemen einen systematischen Ansatz beim Umweltmanagement übernahmen, mit dem Ziel, zur "ökologischen Säule" der Nachhaltigkeit beizutragen. Der Zweck dieses internationalen Norm-Entwurfs ist es, Organisationen einen systematischen Rahmen bereitzustellen, um die Umwelt zu schützen und auf sich ändernde Umweltzustände in Einklang mit sozioökonomischen Erfordernissen zu reagieren. Dies geschieht durch die Festlegung von Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem, welches es einer Organisation ermöglicht, ihre Umweltleistung zu verbessern, durch - Entwickeln und Umsetzen von Umweltpolitik und Umweltzielen, - Identifizieren von Aspekten ihrer Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen, die zu erheblichen Umweltauswirkungen führen können, - Einführen systematischer Prozesse, die ihren Kontext einbeziehen und ihre bedeutenden Umweltaspekte, Risiken in Verbindung mit Gefahren und Chancen sowie ihre bindenden Verpflichtungen berücksichtigen, - zunehmendes Bewusstsein ihrer Beziehung zur Umwelt, - Festlegen von Ablauflenkungen, um ihre bedeutenden Umweltaspekte und bindenden Verpflichtungen zu führen und zu steuern, - Bewerten der Umweltleistung und Ergreifen von Maßnahmen, nach Bedarf. Dieser internationale Norm-Entwurf legt Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem für Organisationen fest, die danach streben, einen Rahmen einzuführen, zu verwirklichen, aufrechtzuerhalten und fortlaufend zu verbessern, mit dem Ziel, ihre umweltbezogene Verantwortlichkeit in einer Weise zu führen und zu steuern, dass sie zur "ökologischen Säule" der Nachhaltigkeit beiträgt. Die beabsichtigten Ergebnisse eines Umweltmanagementsystems bieten einen Mehrwert für die Umwelt, die Organisation und ihre interessierten Parteien. In Übereinstimmung mit der Umweltpolitik der Organisation, schließen die beabsichtigten Ergebnisse eines Umweltmanagementsystems Folgendes ein: - Verbesserung der Umweltleistung; - Einhaltung der bindenden Verpflichtungen; - Erfüllung der Umweltziele. Dieser internationale Norm-E ist auf jede Organisation anwendbar, unabhängig ihrer Größe, Art und Beschaffenheit, und gilt, für jene Umweltaspekte, die von der Organisation bestimmt und entweder gesteuert oder beeinflusst werden können, unter Betrachtung des Lebenswegs. Er legt keine spezifischen Umweltleistungskriterien fest, noch erhöht oder verändert sie die gesetzlichen Verpflichtungen einer Organisation. Dieser internationale Norm-Entwurf kann vollständig oder teilweise zur Verbesserung des Umweltmanagements genutzt werden. Doch bei allen Anforderungen ist es beabsichtigt, dass sie ausnahmslos in ein Umweltmanagementsystem eingeführt und umgesetzt werden, wenn die Organisation beansprucht, dass sie im Einklang mit diesem internationalen Norm-Entwurf ist. Dieses Dokument (prEN ISO 14001:2014) beinhaltet die deutsche Übersetzung des internationalen Norm-Entwurfes ISO/DIS 14001:2014, der vom Technischen Komitee ISO/TC 207, Environmental management, Unterkomitee SC 1, Environmental management systems (Sekretariat: BSI, Vereinigtes Königreich) erarbeitet wurde. Das zuständige deutsche Gremium ist der Arbeitsausschuss NA 172-00-02 AA Umweltmanagement/Umweltaudit, im Normenausschuss NA 172 Grundlagen des Umweltschutzes (NAGUS). Dieser Text wurde mithilfe der von ISO eingeführten Grundstruktur für Managementsystemnormen ("High Level Structure") erarbeitet. Die Grundstruktur, die in Anhang SL, Anlage 2 der ISO/IEC-Direktives, Part 1, consolidated ISO Supplement, 2014, angegeben ist, enthält neben der Struktur auch einheitlichen Basistext, gemeinsame Benennungen und Basisdefinitionen für den Gebrauch in Managementsystemnormen.

Inhaltsverzeichnis
Änderungsvermerk

Dokument wurde ersetzt durch: DIN EN ISO 14001:2015-11 .

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN EN ISO 14001:2009-11 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) die Norm wurde grundlegend überarbeitet; b) die Abschnittsreihenfolge wurde verändert, damit sie mit der in den ISO-Direktiven festgelegten Grundstruktur für Managementsystemnormen ("High Level Structure") übereinstimmt. Im Zuge dessen wurde auch der Anhang zu Entsprechungen zwischen ISO 14001:2004 und ISO 9001:2008 entfernt, da zukünftig beide Normen der gleichen Struktur folgen werden; c) der in den ISO-Direktiven festgelegte einheitliche Basistext, die gemeinsame Benennungen sowie die Basisdefinitionen für den Gebrauch in Managementsystemnormen wurden übernommen. Neu sind in diesem Zusammenhang vor allem die folgenden Punkte: - es wurde ein Abschnitt 4 zur Bestimmung des Kontexts der Organisation eingefügt, der die Bestimmung der interessierten Parteien und ihrer für das Umweltmanagementsystem relevanten Anforderungen umfasst; - es wurde die Risikoermittlung hinsichtlich Gefahren und Chancen im Zusammenhang mit Umweltaspekten, anwendbaren Forderungen und freiwillig akzeptierten Verpflichtungen hervorgehoben (siehe 6.1); - "dokumentierte Information" wurde als neuer Sammelbegriff der bisher bekannten "Aufzeichnungen" eingeführt; d) die Verbesserung der Umweltleistung von Organisationen wurde hervorgehoben, die bevorzugt durch Kennzahlen gemessen und geprüft wird; e) auf die Betrachtung des Lebenswegs bei Produktentwicklung bis hin zum Ende des Produktlebensweges sowie bei Lieferketten und ausgelagerten Prozessen wurde hingewiesen; f) im Zusammenhang mit Rollen, Verantwortlichkeiten und Befugnisse in der Organisation wird der "spezielle Beauftragte des Managements" für das Umweltmanagementsystem nicht mehr explizit gefordert; g) die Fokussierung auf Einhaltung zutreffender Rechtsgrundlagen und Selbstverpflichtungen einer Organisation (en.: compliance obligations) wurde verstärkt; h) die interne und externe Kommunikation wurde gestärkt.

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