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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN] 2013-07

DIN EN ISO 17100:2013-07 - Entwurf

Übersetzungsdienstleistungen - Anforderungen an Übersetzungsdienstleistungen (ISO/DIS 17100:2013); Deutsche Fassung prEN ISO 17100:2013

Englischer Titel
Translation Services - Requirements for translation services (ISO/DIS 17100:2013); German version prEN ISO 17100:2013
Erscheinungsdatum
2013-07-08
Ausgabedatum
2013-07
Originalsprachen
Deutsch

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Einführungsbeitrag

Für diesen Norm-Entwurf ist das Gremium NA 105-00-03 AA "Übersetzungs- und Dolmetschdienstleistungen" im DIN zuständig. EN ISO 17100 wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 37 "Terminologie und andere Sprach- und Inhaltsressourcen", Unterkomitee SC 5 "Übersetzen und Dolmetschen sowie damit zusammenhängende Technologie" erarbeitet. Das EN-ISO-Dokument wird im Parallelverfahren unter der Wiener Vereinbarung entwickelt und stellt gleichzeitig die Überarbeitung von EN 15038:2006 dar. Bei CEN ist das Projekt dem CEN/SS A07 "Translation services" zugeordnet, der gegenwärtig keine aktive Arbeitsgruppe hat. Im DIN wurde das Projekt vom aufgelösten NA "Gebrauchstauglichkeit und Dienstleistungen" an den NA "Terminologie" übertragen, der 2011 sein Arbeitsgremium NA 105-00-03 unter dem neuen Titel "Übersetzungs- und Dolmetschdienstleistungen" reaktiviert hat. EN ISO 17100 legt die Anforderungen an alle Aspekte des Übersetzungsprozesses fest, die die Qualität und die Bereitstellung von Übersetzungsdienstleistungen direkt betreffen. Sie umfasst Vorschriften für Übersetzungsdienstleister (ÜDL) zur Abwicklung von Kernprozessen, zu den Mindestanforderungen an die Kompetenz, zur Verfügbarkeit und zum Einsatz von Ressourcen sowie zu weiteren für die Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen Übersetzungsdienstleistung erforderlichen Tätigkeiten. Dieses Dokument richtet sich an Übersetzungsdienstleister unterschiedlicher Größe. Konformität erfordert die Einhaltung aller Bestimmungen der Norm, doch können sich die Methoden ihrer Anwendung in Abhängigkeit von der Größe und Komplexität der Organisation und in einigen Fällen vom Umfang und von der Komplexität der vom Übersetzungdienstleister angeforderten Übersetzungsdienstleistung unterscheiden. Das Dokument legt Anforderungen an die Kernprozesse, Ressourcen und andere Aspekte fest, die für die Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen Übersetzungsdienstleistung erforderlich sind, die den anzuwendenden Spezifikationen entspricht. Die Anwendung von EN ISO 17100 stellt auch die Mittel bereit, mit denen ein Übersetzungsdienstleister die Konformität der spezifizierten Übersetzungsdienstleistungen mit der Norm und die Leistungsfähigkeit seiner Prozesse und Ressourcen für die Bereitstellung einer Übersetzungsdienstleistung nachweisen kann, die den Kundenspezifikationen und anderen anwendbaren Spezifikationen entspricht. Zu den anwendbaren Spezifikationen können die des Kunden des Übersetzungsdienstleisters, einschlägige Branchenstandards sowie Praxisleitfäden oder Rechtsvorschriften gehören. Weder die Verwendung von Rohdaten einer maschinellen Übersetzung plus Nachbearbeitung (Posteditieren) noch Dolmetschdienstleistungen fallen unter den Anwendungsbereich dieses Dokuments.

Inhaltsverzeichnis
Änderungsvermerk

Dokument wurde ersetzt durch: DIN EN ISO 17100:2016-05 .

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN EN 15038:2006-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) die DIN EN ISO 17100 weist eine andere Struktur als die DIN EN 15038 auf. Sie bildet bereits über ihre Gliederung den allgemeinen Prozessablauf eines Übersetzungsauftrages ab, indem sie die einzelnen Teilprozesse in eine chronologische Reihenfolge bringt: Produktionsvorbereitende Prozesse und Tätigkeiten, Produktionsprozesse und Produktionsnachbearbeitende Prozesse. b) besonderes Augenmerk wurde auf die Erweiterung der definierten Begriffe gelegt, sodass nun die Felder Dienstleistungen, Technologie, Sprache & Inhalt, beteiligte Parteien und Prozesse thematisch getrennt voneinander dargestellt werden. c) die erforderlichen Kompetenzen eines Übersetzenden schließen nur auch die Sachgebietskompetenz mit ein. d) ein Übersetzender kann seine Übersetzungsqualifikation nun auch über ein behördliches Zertifikat nachweisen. e) die erforderlichen Kompetenzen von Projektleitenden (z. B. Projektmanagern) werden definiert. f) der Einsatz von Übersetzungstechnologie und Übersetzungstools wird explizit angesprochen. g) das Thema Anforderungen an das Projektmanagement von Übersetzungsdienstleistungen wird stärker fokussiert. h) die Anforderung der gezielten Verarbeitung von Kundenfeedback ist in die Norm aufgenommen worden.

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