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Norm-Entwurf

DIN EN ISO 9697:2019-05 - Entwurf

Wasserbeschaffenheit - Gesamt-Beta-Aktivität - Dickschichtverfahren (ISO 9697:2018); Deutsche und Englische Fassung prEN ISO 9697:2019

Englischer Titel
Water quality - Gross beta activity - Test method using thick source (ISO 9697:2018); German and English version prEN ISO 9697:2019
Erscheinungsdatum
2019-03-29
Ausgabedatum
2019-05
Originalsprachen
Deutsch, Englisch

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Erscheinungsdatum
2019-03-29
Ausgabedatum
2019-05
Originalsprachen
Deutsch, Englisch
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/3023414

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Einführungsbeitrag

In der Umwelt tritt Radioaktivität aus verschiedenen natürlichen und anthropogenen Quellen auf. Wasserkörper (zum Beispiel Oberflächenwasser, Grundwasser, Meerwasser) können die Folgenden Radionuklide natürlichen oder künstlichen Ursprungs enthalten:

  • - natürliche Radionuklide, einschließlich Kalium-40,Tritium, Kohlenstoff-14 und Zerfallsprodukte der Thorium- und Uran-Reihe, insbesondere Radium-226, Radium-228, Uran-234, Uran-238, Polonium-210 und Blei-210 können aufgrund von natürlichen Ursachen in Wasser nachgewiesen werden (zum Beispiel Desorption aus dem Boden oder Auswaschung durch Regenwasser) oder sie können durch technologische Prozesse freigesetzt werden, bei denen natürlich vorkommende Materialien verarbeitet werden (zum Beispiel durch Abbau und Verwertung von Mineralsanden und die Verwendung von phosphathaltigen Düngemitteln);
  • -künstliche Radionuklide wie die Transuran-Elemente (Americium, Plutonium, Neptunium, Curium), Tritium, Kohlenstoff-40, Strontium-90 und einige Gamma-emittierende Radionuklide sind auch in natürlichen Gewässern zu finden. Kleine Mengen dieser Radionuklide werden als Ergebnis autorisierter Einleitungen aus dem Ablauf nuklearer Anlagen zur Brennstoffverarbeitung in die Umwelt freigesetzt. Einige dieser Radionuklide, die in Medizin- oder Industrieanwendungen verwendet werden, werden nach Gebrauch auch in die Umwelt abgegeben. Anthropogene Radionuklide sind auch in Gewässern durch radioaktive Niederschläge in der Vergangenheit zu finden, die durch die Explosion von Atomanlagen in der Atmosphäre und durch Unfälle wie in Tschernobyl und Fukushima verursacht wurden.

Die Aktivitätskonzentrationen von Radionukliden in Gewässern kann je nach den lokalen geologischen Merkmalen und klimatischen Bedingungen variieren und kann lokal und zeitlich durch Freisetzung aus Kernkraftanlangen während geplanten, bestehenden und Notfallsituationen erhöht sein. Trinkwasser kann daher Radionuklide in Aktivitätskonzentrationen enthalten, die eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen können.

Die in Abwässer vorhandenen Radionuklide werden in der Regel kontrolliert, bevor sie in die Umwelt und in die Gewässer eingeleitet werden. Trinkwässer werden auf ihre Radioaktivität hin überwacht, wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen, so dass angemessene Maßnahmen ergriffen werden können, um sicherzustellen, dass es keine gesundheitlichen Auswirkungen für die Öffentlichkeit gibt. Nach diesen internationalen Empfehlungen enthalten nationale Vorschriften in der Regel rechtliche Grenzwerte für Radionuklidkonzentrationen für Abwässer, die in die Umwelt eingeleitet werden, und Radionuklidorientierungswerte für Gewässer und Trinkwasser für geplante, bestehende und Notfallsituationen. Die Einhaltung dieser Grenzwerte kann anhand von Messergebissen mit den damit verbundenen Unsicherheiten beurteilt werden, wie in ISO/IEC Guide 98-3 und ISO 5667-20 angegeben.

Dieses Dokument legt ein Verfahren zur Bestimmung der Gesamt-Beta-Aktivität in salzarmem Wasser fest.

Der Text von ISO 9697:2018 wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 147 "Water quality" der Internationalen Organisation für Normung (ISO) erarbeitet und als prEN ISO 9697:2019 durch das Technische Komitee CEN/TC 230 "Wasseranalytik" übernommen, dessen Sekretariat von DIN (Deutschland) gehalten wird.

Das zuständige deutsche Gremium ist der Arbeitsausschuss NA 119-01-03 AA "Wasseruntersuchung" im DIN-Normenausschuss Wasserwesen (NAW).

Gegenüber DIN 38404-15:1987-09 wurde die Struktur und Gliederung von ISO 9697:2018 unverändert übernommen; Details des Verfahrens wurden abgeändert (zum Beispiel Glühtemperatur auf 350 °C gesenkt; Reagenzien wurden geändert) und eine ausführliche Berechnung der Messergebnisse und der Messunsicherheit wurde aufgenommen.

Inhaltsverzeichnis
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/3023414
Änderungsvermerk

Diese Norm ersetzt DIN EN ISO 9697:2016-01 .

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN 38404-15:1987-09 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Struktur und Gliederung wurde von ISO 9697:2018 unverändert übernommen; b) Details des Verfahrens wurden abgeändert (z. B. Glühtemperatur auf 350 °C gesenkt); c) Reagenzien wurden geändert; d) ausführliche Berechnung der Messergebnisse und der Messunsicherheit wurde eingefügt; e) die Norm wurde redaktionell überarbeitet.

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