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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN] 2007-07

DIN IEC 60815-1:2007-07;VDE 0446-201:2007-07 - Entwurf

VDE 0446-201:2007-07

Auswahl und Bemessung von Hochspannungsisolatoren für verschmutzte Umgebungen - Teil 1: Begriffe, Definitionen und allgemeine Grundlagen (IEC 36/252A/CD:2006)

Englischer Titel
Selection and dimensioning of high-voltage insulators for polluted conditions - Part 1: Definitions, information and general principles (IEC 36/252A/CD:2006)
Ausgabedatum
2007-07
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Originalsprachen
Deutsch, Englisch

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Einführungsbeitrag

Der Norm-Entwurf DIN IEC 60815-1 (VDE 0446-201) gilt für die Auswahl von Isolatoren und die Festlegung ihrer entsprechenden Maße zur Anwendung in Hochspannungsnetzen unter Berücksichtigung von Verschmutzungen. Für die Anwendung des Norm-Entwurfs werden die Isolatoren in die folgenden allgemeinen Kategorien unterteilt, die jeweils in einem eigenen Teil behandelt werden:

  • Teil 2 über "Keramik- und Glasisolatoren für Wechselspannungssysteme"
  • Teil 3 über "Polymerisolatoren für Wechselspannungssysteme"
  • Teil 4 über "Keramik- und Glasisolatoren für Gleichspannungssysteme"
  • Teil 5 über "Polymerisolatoren für Gleichspannungssysteme".

Dieser Teil der Norm enthält allgemeine Definitionen sowie Bewertungsverfahren für den Standortverschmutzungsgrad und die Grundsätze, die zu einer begründeten Beurteilung des möglichen Verhaltens eines vorgegebenen Isolators in bestimmten verschmutzten Umgebungen führen. Er gilt im Allgemeinen für alle Typen von Außenisolatoren einschließlich von Isolatoren, die Bestandteil von anderen Geräten sind.

Das Ziel dieses Teils ist, dem Anwender Mittel an die Hand zu geben, um:

  • die Parameter des Systems, der Anwendung, der Einrichtung und des Standortes zu verstehen und zu bestimmen, die das Verhalten des Isolators bei Verschmutzung beeinflussen
  • den entsprechenden Ansatz für die Ausführung und die Auswahl der Isolatorlösung auf der Grundlage der geltenden Daten, Zeiten und Betriebsmittel zu verstehen und auszuwählen
  • den Typ der Verschmutzung am Standort zu kennzeichnen und den Standortverschmutzungsgrad (SPS) zu bestimmen
  • aus dem SPS den vereinheitlichten spezifischen Kriechweg (USDC) zu bestimmen
  • die Korrekturen in Bezug auf den "Referenzwert" des USDC zu bestimmen und damit die speziellen Eigenschaften (vor allem das Isolatorprofil) der für den Standort, die Anwendung oder das System möglichen Isolatoren zu berücksichtigen
  • die relativen Vor- und Nachteile der möglichen Lösungen festzustellen
  • die Notwendigkeit und die Vorzüge von "Hybrid"-Lösungen oder Verbesserungsmaßnahmen zu bewerten
  • gegebenenfalls die passenden Prüfverfahren und Parameter zum Nachweis der Leistungsfähigkeit der ausgewählten Isolatoren festzulegen.

Der Norm-Entwurf DIN IEC 60815-2 (VDE 0446-202) gilt für die Auswahl von Keramik- und Glasisolatoren für Wechselspannungssysteme und die Bestimmung ihrer entsprechenden Abmessungen, die in Hochspannungssystemen unter Berücksichtigung von Verschmutzungen anzuwenden sind.

Dieser Teil der Norm enthält spezifische Leitlinien und Grundsätze, um zu einer begründeten Beurteilung des möglichen Verhaltens eines vorgegebenen Isolators in bestimmten verschmutzten Umgebungen zu kommen.

Die Grundlage für den Aufbau und für Ansätze in diesem Teil von DIN IEC 60815 (VDE 0446) wird in Teil 1 umfassend erläutert.

Das Ziel dieses Teils ist, dem Anwender Mittel an die Hand zu geben, um:

  • aus der Klasse des Standortverschmutzungsgrades (SPS) den Referenzwert des vereinheitlichten spezifischen Kriechweges (USCD) zu bestimmen
  • die Eignung unterschiedlicher Isolatorprofile zu bewerten
  • den erforderlichen USCD durch Anwendung von Korrekturwerten für Isolatorform, -größe, -lage usw. an den Referenzwert des USCD zu bestimmen
  • bei entsprechender Forderung die geeigneten Prüfverfahren und -parameter festzulegen, um die Leistungsfähigkeit der ausgewählten Isolatoren nachzuweisen.

Für die Norm-Entwürfe ist das K 451 "Isolatoren" der DKE zuständig.

Änderungsvermerk
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