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Norm-Entwurf [ZURÜCKGEZOGEN] 2015-11

DIN ISO 20773:2015-11 - Entwurf

Zigaretten - Bestimmung des nikotinfreien Trockenkondensats und des Nikotins im Nebenstromrauch - Verfahren unter Anwendung einer linearen Zigaretten-Abrauchmaschine für Routineanalysen ausgestattet mit einem Fishtail-Abzug (ISO 20773:2013)

Englischer Titel
Cigarettes - Determination of nicotine-free dry particulate matter and nicotine in sidestream smoke - Method using a routine analytical linear smoking machine equipped with a fishtail chimney (ISO 20773:2013)
Erscheinungsdatum
2015-10-09
Ausgabedatum
2015-11
Barrierefreiheit
Originalsprachen
Deutsch

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Einführungsbeitrag

Dieser internationale Norm-Entwurf ist für die Bestimmung des Rohkondensats und für die nachfolgende Messung des vorhandenen Nikotins und nikotinfreiem Trockenkondensats im Nebenstromrauch von Zigaretten anwendbar. Das beschriebene Verfahren ist für die in der ISO 3308 enthaltenen Abrauchparameter (Zugvolumen, -dauer und -frequenz) und der Stummellänge festgelegt, ist aber auch technisch mit anderen Abrauchverfahren umsetzbar. Das Verfahren darf nicht direkt für andere Nebenstromrauch-Komponenten angewendet werden. Dieses Dokument enthält die deutsche Übersetzung der Internationalen Norm ISO 20773:2013, die im Technischen Komitee ISO/TC 126 "Tobacco and tobacco products" erarbeitet wurde, dessen Sekretariat von DIN (Deutschland) gehalten wird. Das zuständige nationale Gremium ist der Arbeitsausschuss NA 057-04-01 AA "Tabak und Tabakerzeugnisse" des DIN-Normenausschusses Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte (NAL). Zigaretten werden in engen Toleranzgrenzen unter Einsatz strenger Verfahren der Qualitätskontrolle hergestellt. Jedoch entstammen die Hauptkomponenten, die bei der Herstellung verwendet werden, Naturprodukten (wie Tabak und Papier), woraus ein ungleichmäßiges Endprodukt resultiert. Die Komplexität endet hier nicht, da während des Abrauchens zudem eine Umwandlung der Zigarette in Zigarettenrauch erfolgt. Die quantitative Bestimmung von Nikotin, des Rohkondensats und des nikotinfreien Trockenkondensats (en: nicotine-free dry particulate matter, NFDPM, gelegentlich auch "Teer" genannt) ist deshalb von der willkürlichen Festlegung der Verfahrensparameter abhängig, die zur Raucherzeugung und Sammlung herangezogen werden. Insbesondere die Umgebungsbedingungen (zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchte, Luftbewegung innerhalb des Laboratoriums), unter denen die Proben konditioniert werden und der Rauch gesammelt wird, spielen eine entscheidende Rolle für die Genauigkeit der Messung. Nebenstromrauch ist in diesem internationalen Norm-Entwurf als der Rauch zu verstehen, der während des Abrauchvorgangs entsteht, mit Ausnahme des Anteils, der die Zigaretten am mundseitigen Ende (Hauptstromrauch) verlässt. Der Nebenstromrauch unterscheidet sich vom Tabakrauch in der Umwelt (en: environmental tobacco smoke, ETS), der eine Mischung aus gealtertem und verdünntem, ausgeatmetem Hauptstromrauch und gealtertem und verdünntem Nebenstromrauch darstellt und für dessen Beurteilung das vorliegende Verfahren nicht anzuwenden ist. Viele verschiedene Verfahren wurden eingesetzt, seit in der Wissenschaft versucht wurde, den Nikotin-, Roh- und Trockenkondensatgehalt im Nebenstromrauch zu bestimmen. Dabei kristallisierten sich Verfahren heraus, die für die Handhabung einer großen Probenanzahl zuverlässiger und geeigneter sind. Unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse wurden in den Jahren 1999 bis 2002 von einer Arbeitsgruppe der CORESTA (www.coresta.org) Ringversuche durchgeführt, die gezeigt haben, dass Verbesserungen der Wiederholgrenze und der Vergleichgrenze erzielt werden, wenn einige Einschränkungen bei der großen Vielfalt der Verfahren und Praktiken vorgenommen werden, auf denen die gängigen Verfahren beruhen. Dieser internationale Norm-Entwurf, nach vielen Ringversuchen unter Teilnahme zahlreicher Laboratorien aus vielen Ländern erstellt, gibt die von der Arbeitsgruppe vorgeschlagenen und bestätigten Ergebnisse der Optimierung wieder und liefert eine Sammlung von Verfahren, die die anerkannten Referenzverfahren sind und deren Wiederholgrenze und Vergleichgrenze für die Bestimmungen festgelegt wurden. Die Erfahrungen der Arbeitsgruppe haben gezeigt, wie die strikte Einhaltung der detaillierten Vorgaben und Bedingungen des Verfahrens, wie auch der Erfahrungsstand des Anwenders, die Genauigkeit der Ergebnisse beeinflussen. Weiterhin sollte das gewählte Verfahren mit den verschiedenen Bedingungen des Einstellens der Gleichgewichts- oder Zugparameter für das Abrauchen der Zigarettenproben kompatibel sein. Die ISO-Normen für die Bestimmung der Werte des Hauptstromrauchs wurden jedoch, soweit wie möglich, eingehalten, auch wenn die von den verschiedenen Laboratorien eingesetzten Maschinen allesamt lineare Abrauchsysteme waren. Dieses Verfahren ist ein maschinelles Verfahren und ermöglicht das Abrauchen von Zigaretten unter streng überwachter Einhaltung der Parameter. So ermöglicht das Verfahren, den Nebenstromrauch-NFDPM- und Nikotingehalt von Zigaretten, die unter diesen Bedingungen abgeraucht werden, zu vergleichen und zu klassifizieren. Im Verlauf ihrer Untersuchungen zeigte die Arbeitsgruppe den Wert eines Vergleichs der analytischen Verfahren und deren Stabilität für die Ermittlung der NFDPM- und Nikotinwerte anhand des CORESTA-Monitor-Prüflings. Weil die NFDPM- und Nikotinbestimmungen im Nebenstromrauch naturgemäß komplexer und schwieriger durchzuführen sind als deren Analyse im Hauptstromrauch ist es sehr zu empfehlen, einen Monitor-Prüfling in die Abrauchpläne mit einzubeziehen, wie es auch bei den Messungen im Hauptstromrauch der Fall ist. Für diesen Zweck ist es möglich, den CORESTA-Monitor oder jeden anderen als internen Standard eingesetzten Monitor zu verwenden. Die Verwendung eines international anerkannten Monitors wird empfohlen.

Inhaltsverzeichnis
Änderungsvermerk

Dokument wurde ersetzt durch: DIN ISO 20773:2017-03 .

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