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Norm [ZURÜCKGEZOGEN] 2012-04

DIN EN 14081-3:2012-04

Holzbauwerke - Nach Festigkeit sortiertes Bauholz für tragende Zwecke mit rechteckigem Querschnitt - Teil 3: Maschinelle Sortierung, zusätzliche Anforderungen an die werkseigene Produktionskontrolle; Deutsche Fassung EN 14081-3:2012

Englischer Titel
Timber structures - Strength graded structural timber with rectangular cross section - Part 3: Machine grading; additional requirements for factory production control; German version EN 14081-3:2012
Ausgabedatum
2012-04
Originalsprachen
Deutsch

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Einführungsbeitrag

Diese Europäische Norm (EN 14081-3:2012) wurde im Europäischen Komitee für Normung (CEN) vom Technischen Komitee CEN/TC 124 "Holzbauwerke", dessen Sekretariat von AFNOR (Frankreich) gehalten wird, unter Mitwirkung deutscher Experten erarbeitet. Der zuständige Arbeitsausschuss im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. ist der NABau-Spiegelausschuss NA 005-04-01 AA "Holzbau (Sp CEN/TC 124, CEN/TC 250/SC 5)". Diese Europäische Norm legt Anforderungen an die werkseigene Produktionskontrolle für maschinell sortiertes Bauholz für tragende Zwecke mit rechteckigem Querschnitt und mit sägerauer, gehobelter oder anders bearbeiteter Oberfläche fest und das die zulässigen Maßabweichungen nach EN 336 einhält. Die Anforderungen gelten neben den in EN 14081-1 angegebenen. Die maschinelle Sortierung ist in einer Vielzahl von Ländern allgemein üblich. Es werden zwei grundsätzlich unterschiedliche Systeme angewandt, die als "ausgabekontrolliert" und "maschinenkontrolliert" bezeichnet werden. Beide Systeme erfordern eine Kontrolle der maßgebenden visuellen Eigenschaften, um festigkeitsverringernde Eigenschaften, die nicht automatisch von der Sortiermaschine erfasst werden, zu berücksichtigen. Das ausgabekontrollierte System ist für Sortiermaschinen in Sägewerken geeignet, mit denen eine begrenzte Anzahl an Holzarten, Querschnittsabmessungen und Sortierklassen innerhalb einer oder mehrerer Arbeitsschichten sortiert werden. Dadurch wird eine Kontrolle des Systems mittels Prüfung von Holzprobekörpern aus der Tagesproduktion ermöglicht. Diese Prüfungen werden gemeinsam mit statistischen Verfahren zum Überwachen und Anpassen der Maschineneinstellungen verwendet, um die vorgeschriebenen Festigkeitseigenschaften für jede Festigkeitsklasse aufrechtzuerhalten. Mit diesem System sind weniger strenge Anforderungen an die Maschinenzulassung zulässig und Maschinen derselben Bauart dürfen nichtidentische Leistungsmerkmale aufweisen. Das maschinenkontrollierte System wurde in Europa entwickelt. Aufgrund der großen Anzahl der verwendeten Holzarten, Querschnittsabmessungen und Sortierklassen waren Qualitätsprüfungen an Holzprobekörpern, die der Produktion entnommen wurden, nicht möglich. Dieses System beruht daher auf einer strengen Beurteilung und Kontrolle der Maschinen. Dabei werden für Maschinen der gleichen Bauart einheitliche Maschineneinstellungen hergeleitet. Dafür ist ein erheblicher Prüfaufwand erforderlich. Die Beurteilung der Eignung von Sortiermaschinen und die Ableitung von Einstellungen beruht auf statistischen Verfahren, deren Ergebnisse daher vom angewendeten Verfahren abhängig sind. Aus diesem Grund werden in dieser Europäischen Norm geeignete statistische Verfahren festgelegt. Die Anforderungen in dieser Europäischen Norm beruhen auf gegenwärtig verwendeten Maschinen und auf künftigen Entwicklungen, soweit diese voraussehbar sind. Weitergehende Entwicklungen können zusätzliche Abschnitte oder Normen erfordern. Gegenüber DIN EN 14081-3:2006-03 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) kennzeichnende Eigenschaft als Begriff definiert; b) Abschnitt 7 als informativen Anhang B überarbeitet; c) Anforderungen an die Verwendung von Referenzbohlen und Ablaufdiagramm für die interne Überprüfung in Verbindung mit Referenzbohlen als Anhang A aufgenommen.

Inhaltsverzeichnis
Änderungsvermerk

Diese Norm ersetzt DIN EN 14081-3:2006-03 .

Dokument wurde ersetzt durch: DIN EN 14081-3:2018-12 .

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN EN 14081-3:2006-03 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) kennzeichnende Eigenschaft als Begriff definiert; b) Abschnitt 7 als informativen Anhang B überarbeitet; c) Anforderungen an die Verwendung von Referenzbohlen und Ablaufdiagramm für die interne Überprüfung in Verbindung mit Referenzbohlen als Anhang A aufgenommen.

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