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Norm 2009-12

DIN EN 15269-20:2009-12

Erweiterter Anwendungsbereich von Prüfergebnissen zur Feuerwiderstandsfähigkeit und/oder Rauchdichtigkeit von Türen, Toren und Fenstern einschließlich ihrer Baubeschläge - Teil 20: Rauchdichtigkeit von Drehflügeltüren und -toren aus Holz und Stahl sowie Metall- und Holzrahmentüren mit Verglasungen; Deutsche Fassung EN 15269-20:2009

Englischer Titel
Extended application of test results for fire resistance and/or smoke control for door, shutter and openable window assemblies, including their elements of building hardware - Part 20: Smoke control for hinged and pivoted steel, timber and metal framed glazed doorsets; German version EN 15269-20:2009
Ausgabedatum
2009-12
Barrierefreiheit
Originalsprachen
Deutsch

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Ausgabedatum
2009-12
Barrierefreiheit
Originalsprachen
Deutsch
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/1519510

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Einführungsbeitrag

Diese Norm behandelt einflügelige und zweiflügelige Drehflügeltüren aus Holz und Stahl sowie einflügelige und zweiflügelige Metall- und Holzrahmen-Drehflügeltüren mit Verglasungen. Es wird die Methodologie zur Erweiterung der Anwendung von Prüfergebnissen aus Prüfungen nach EN 1634-3 beschrieben. In Abhängigkeit von der Durchführung der entsprechenden Prüfung oder Prüfungen kann der erweiterte Anwendungsbereich die Klassifizierungen der Rauchdichtigkeit bei Umgebungstemperatur Sa und die Rauchdichtigkeit bei erhöhter Temperatur Sm sowie einige oder alle der folgenden Bereiche umfassen:

  • verglaste Bauteile, Lüftungsgitter und/oder Ventilationsöffnungen
  • Seitenteile, Oberteile oder obere Türblenden
  • Türbeschläge
  • dekorative Beschichtungen
  • dämmschichtbildende Dichtungen sowie Dichtungen zur Behinderung von Rauchdurchtritt (Rauchschutzdichtungen), Durchzug oder der Schallübertragung (Schallschutzdichtungen)
  • alternative Tragkonstruktionen.

Die Norm kann auch zur Feststellung der am besten geeigneten Auswahl von Probekörpern zur Berücksichtigung einer breiten Spanne von Produktvariationen angewendet werden. Die Tür beziehungsweise das Tor muss vor der Ermittlung eines erweiterten Anwendungsbereichs einer Prüfung nach DIN EN 1634-3 unterzogen worden sein, um ein Prüfergebnis zu erhalten, das zu einer Klassifizierung nach DIN EN 13501-2 geführt hat und das mindestens gleichwertig mit der aufgrund des erweiterten Anwendungsbereichs erforderlichen Klassifizierung ist. Eine Überprüfung der Konstruktionsparameter für die Tür/das Tor kann ergeben, dass sich eine oder mehrere Eigenschaften durch eine Änderung eines bestimmten Parameters verbessern lassen. Alle Beurteilungen sollten auf der Grundlage basieren, die in der Prüfung nach DIN EN 1634-3 erlangte Klassifizierung zu erhalten, einschließlich der Klassifizierungen, die sich aus einer niedrigeren Prüfdauer ergeben. Eine Beurteilung sollte jedoch nie zu einer höheren Klassifizierung für einen bestimmten Parameter führen als die, die in einer Prüfung erreicht wurde, es sei denn, dies ist in den maßgebenden Tabellen für die Konstruktionsparameter vorgesehen. In der Klassifizierung von Rauchschutztüren wird der Abkürzungszusatz "C" verwendet. Hierdurch wird ausgedrückt, dass die Anforderungen auch an die "selbstschließende Eigenschaft" erfüllt werden. Die "C"-Klassifizierung wird durch die Ziffern 0 bis 5 in Abhängigkeit der Verwendung im Gebrauchszustand nach den Festlegungen der zugehörigen Produktnormen ergänzt. Die Auswirkung auf die "C"-Klassifizierung nach einer erfolgten Berücksichtigung des erweiterten Anwendungsbereichs wird in dieser Norm nicht berücksichtigt.

Die in der Norm beschriebenen Verfahren und Festlegungen bedeuten Kostenersparnisse, weil über den direkten Anwendungsbereich nach DIN EN 1634-3 hinaus Änderungen im Rahmen des erweiterten Anwendungsbereichs möglich sind, ohne aufwändige Neuprüfungen des zu ändernden Bauprodukts durchführen zu müssen.

Die Europäische Norm wurde im CEN/TC 127 "Baulicher Brandschutz" unter deutscher Mitwirkung erarbeitet. Im DIN war hierfür der Arbeitsausschuss NA 005-52-05 AA "Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen - Feuerschutz- und Rauchschutzabschlüsse" des NABau zuständig.

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DOI
https://dx.doi.org/10.31030/1519510
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