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Norm [ZURÜCKGEZOGEN] 2014-04

DIN EN 15534-1:2014-04

Verbundwerkstoffe aus cellulosehaltigen Materialien und Thermoplasten (üblicherweise Holz-Polymer-Werkstoffe (WPC) oder Naturfaserverbundwerkstoffe (NFC) genannt) - Teil 1: Prüfverfahren zur Beschreibung von Compounds und Erzeugnissen; Deutsche Fassung EN 15534-1:2014

Englischer Titel
Composites made from cellulose-based materials and thermoplastics (usually called wood-polymer composites (WPC) or natural fibre composites (NFC)) - Part 1: Test methods for characterisation of compounds and products; German version EN 15534-1:2014
Ausgabedatum
2014-04
Originalsprachen
Deutsch

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Einführungsbeitrag

Der Name "Holz-Polymer-Werkstoffe", WPC, wird üblicherweise zur Bezeichnung von Werkstoffen oder Erzeugnissen verwendet, die aus einem oder mehreren Naturfasern oder Naturfasermehlen und einem Polymer oder einem Gemisch von Polymeren hergestellt werden. Naturfasern und Naturfasermehle stammen aus verschiedenen pflanzlichen Quellen (zum Beispiel Holz, Hanf, Sisal, Kokosnuss, Baumwolle, Kenaf, Jute, Manilahanf, Banane, Blattfasern, Bambus, Reis, Weizenstroh oder anderen Faserstoffen). Es können alle Arten von Polymeren (neue und wiederverwertete Polymerwerkstoffe) verwendet werden. Gegenwärtig werden am häufigsten Polyvinylchlorid (PVC), Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) verwendet. WPC-Werkstoffe können durch unterschiedliche Verarbeitungsverfahren hergestellt werden, zum Beispiel Fließpressen (Extrusion) von Profilen, Kalandrieren von Folien und Formteilen oder durch Spritzgieß- oder Formpressverfahren. Die jeweiligen Anteile von Naturfasern und Polymeren sind abhängig vom Anwendungsfall und den Verarbeitungsverfahren. WPC-Werkstoffe können weder als gefüllte Kunststoffe noch als eine spezielle Art von Holz betrachtet werden. Sie sollten als eigenständiger Werkstoff mit spezifischen Eigenschaften betrachtet werden. WPC-Erzeugnisse finden derzeit hauptsächlich Anwendung bei Bodenbelägen, Wandbekleidungen, Innenverkleidungen, Zäunen sowie Möbeln. In dieser Europäischen Norm sind Prüfverfahren zur Bestimmung der Eigenschaften von Verbundwerkstoffen aus cellulosehaltigen Materialien und Thermoplasten, üblicherweise Holz-Polymer-Werkstoffe (WPC) oder Naturfaserverbundwerkstoffe (NFC) genannt, festgelegt. Die Norm gilt für geschäumte oder nicht geschäumte Verbundwerkstoffe und Erzeugnisse, die aus cellulosehaltigen Materialien und Thermoplasten durch plastische Verarbeitungsverfahren hergestellt wurden oder hierfür dafür vorgesehen sind. Es besteht keine Beschränkung für den Anteil an cellulosehaltigen Materialien. Gegenüber DIN CEN/TS 15534-1:2007-08 wurde der Titel geändert und neben Holz wurden auch andere cellulosehaltige Materialien berücksichtigt. Es wurden weitere Begriffe aufgenommen und die Angaben zur Klimatisierung erweitert. Zur Bestimmung der Rutschhemmung wurden drei unterschiedliche Verfahren festgelegt. Biegeeigenschaften für tragende Anwendungen werden nicht mehr berücksichtigt, hierfür soll später der Teil 2 der Normenreihe gelten. Die Angaben zur Bestimmung des Brandverhaltens wurden erweitert und ein Anhang zur Bestimmung der Biegeeigenschaften für nicht tragende Verwendungen ergänzt. Für diese Norm ist das Gremium NA 042-02-15-01 AK "Spiegelausschuss zu CEN/TC 249/WG 13 Holz-Polymer-Werkstoffe (WPC)" im DIN zuständig.

Inhaltsverzeichnis
Änderungsvermerk

Dokument wurde ersetzt durch: DIN EN 15534-1:2018-02 .

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN CEN/TS 15534-1:2007-08 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Änderung des Status von Vornorm in Norm; b) Titel geändert; c) neben Holz auch andere cellulosehaltige Materialien berücksichtigt; d) weitere Begriffe in Abschnitt 3 aufgenommen; e) Angaben zur Klimatisierung in Abschnitt 5 erweitert; f) Angaben zur Prüfung des Aussehens in 6.1 aufgenommen; g) drei unterschiedliche Verfahren zur Bestimmung der Rutschhemmung in 6.4 festgelegt; h) Biegeeigenschaften für tragende Anwendungen in 7.3 nicht mehr berücksichtigt; i) Angaben zur Bestimmung des Brandverhaltens in 9.6 erweitert; j) Inhalt der bisherigen Anhänge in den Hauptteil der Norm einbezogen; k) Anhang A zur Bestimmung der Biegeeigenschaften ergänzt.

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