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Norm 2015-05

DIN EN 15768:2015-05

Einfluss von Materialien auf Wasser für den menschlichen Gebrauch - Identifizierung mittels GC-MS von durch Wasser auslaugbaren organischen Substanzen; Deutsche Fassung EN 15768:2015

Englischer Titel
Influence of materials on water intended for human consumption - GC-MS identification of water leachable organic substances; German version EN 15768:2015
Ausgabedatum
2015-05
Originalsprachen
Deutsch

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Ausgabedatum
2015-05
Originalsprachen
Deutsch
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/2231123

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Einführungsbeitrag

Organische Substanzen, die von Produkten, die solche Substanzen enthalten, bei Trinkwasserkontakt in das Trinkwasser übergehen, können Gesundheitsrisiken bei den Verbrauchern verursachen. Die möglichen gesundheitlichen Einflüsse dieser Substanzen werden grundsätzlich in drei Stufen wie folgt beurteilt: (a) Herstellung von Migrationswässern durch Exponieren einer bestimmten Menge des Materials unter definierten Bedingungen, (b) Analyse der Migrationswässer, (c) toxikologische Beurteilung der Art und Konzentration der gefundenen Substanzen. Die Analyse der in den Migrationswässern vorhandenen organischen Substanzen kann zwei unterschiedliche Arten analytischer Methoden beinhalten: (a) eine Screening-Methode, die es erlaubt, eine Vielfalt von Substanzen zu ermitteln und eine semi-quantitative Beurteilung hinsichtlich deren Konzentration vorzunehmen, (b) exakte quantitative Bestimmungsmethoden für bestimmte Einzelsubstanzen, deren Anwesenheit durch die Materialrezeptur bekannt ist. Diese von der CEN/TC 164/WG 3 "Wechselwirkungen von Werkstoffen in Kontakt mit Trinkwasser" erarbeitete Norm beschreibt das analytische Verfahren auf Basis von Gaschromatographie und Massenspektrometrie (GC-MS), das eingesetzt wird, um die Migrationswässer von Fertigprodukten, wie Rohre, Beschichtungen, Membranen und so weiter, auf ihre organischen Substanzen hin zu untersuchen. Dieses Verfahren ist anwendbar auf Migrationswässer von allen Produkten, die bei einem möglichen Trinkwasserkontakt organische Substanzen an das Wasser abgeben können und die Gegenstand eines Zulassungsantrages bei einer nationalen Behörde sind. Es kann eines von mehreren Verfahren darstellen, die für den gesamten Zulassungsvorgang erforderlich sind. Das Verfahren darf auch als Teil eines Auditierungsverfahrens angewandt werden. Das Verfahren liefert keine genauen quantitativen Ergebnisse; dafür sind andere Verfahren für die genaue Bestimmung von bestimmten Einzelsubstanzen anzuwenden. Als nationales Spiegelgremium war der NA 119-07-09-01 UA "Europäische Prüfverfahren zur trinkwasserhygienischen Eignung von Werkstoffen (Supporting Standards, Mandat M/136)" des DIN-Normenausschusses Wasserwesen (NAW) intensiv an der Erarbeitung dieser Norm beteiligt.

Inhaltsverzeichnis
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/2231123
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