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Norm [AKTUELL]

DIN EN ISO 16000-26:2012-11

Innenraumluftverunreinigungen - Teil 26: Probenahmestrategie für Kohlendioxid (CO₂) (ISO 16000-26:2012); Deutsche Fassung EN ISO 16000-26:2012

Englischer Titel
Indoor air - Part 26: Sampling strategy for carbon dioxide (CO₂) (ISO 16000-26:2012); German version EN ISO 16000-26:2012
Ausgabedatum
2012-11
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
28

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Ausgabedatum
2012-11
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
28
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/1897036

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Kurzreferat
Dieser Teil der ISO 16000 legt die Planung von Messungen von Kohlendioxid als Innenraumluftschadstoff fest. Die sorgfältige Planung der Probenahme und der gesamten Messstrategie sind bei Innenraumluftuntersuchungen von besonderer Tragweite, da das Untersuchungsergebnis erhebliche Konsequenzen haben kann, so z. B. hinsichtlich eines Sanierungsbedarfs oder des Erfolgs einer Sanierung. Eine ungeeignete Messstrategie kann nämlich zu einer erheblichen Gesamtunsicherheit oder sogar zu fehlerhaften Messergebnissen beitragen. Dieser TeiI der ISO 16000 stellt ein Bindeglied dar zwischen ISO 16000-1 "Allgemeine Aspekte der Probenahmestrategie" und den rein messtechnischen Verfahren. Bevor Innenraumluftmessungen durchgeführt werden, muss das Ziel der Messung klar definiert sein. Im Falle der Bestimmung von Kohlendioxid sind hauptsächlich die folgenden Aufgabenstellungen von Interesse, die detailliert behandelt werden: - Überprüfung der Einhaltung eines Richtwertes - Überprüfung der Lüftungssituation in einem Raum Anhand der Messwerte kann die benötigte Luftwechselrate als Kriterium für gute Luftqualität in Innenräumen herangezogen und zur Berechnung der Auslegung von raumlufttechnischen Anlagen für die Belüftung von Innenräumen benutzt werden. Entsprechende Rechenbeispiele werden präsentiert.
Einführungsbeitrag

Dieser Teil der ISO 16000 legt die Planung von Messungen von Kohlendioxid (CO2) als Innenraumluftschadstoff fest. Die sorgfältige Planung der Probenahme und der gesamten Messstrategie sind bei Innenraumluftuntersuchungen von besonderer Tragweite, da das Untersuchungsergebnis erhebliche Konsequenzen haben kann, so zum Beispiel hinsichtlich eines Sanierungsbedarfs oder des Erfolgs einer Sanierung. Eine ungeeignete Messstrategie kann nämlich zu einer erheblichen Gesamtunsicherheit oder sogar zu fehlerhaften Messergebnissen beitragen. Bevor Innenraumluftmessungen durchgeführt werden, muss das Ziel der Messung klar definiert sein. Im Falle der Bestimmung von Kohlendioxid sind hauptsächlich die folgenden Aufgabenstellungen von Interesse, die im Detail beschrieben werden: - Prüfung der Einhaltung eines Richtwertes   - Prüfung der Lüftungssituation in einem Raum. Kohlendioxid ist ein natürlicher Bestandteil der atmosphärischen Luft, in der es im Mittel mit einem Anteil von etwas über 0,03 Prozent (Volumenanteil) (etwa 600 mg/m3) enthalten ist. Kohlendioxid spielt für die Lebensvorgänge auf der Erde eine zentrale Rolle. Beim Menschen hängt die abgegebene Menge vom Ausmaß der körperlichen Aktivität ab. CO2 wird daher vielfach als genereller Indikator für die durch den Menschen bedingte Verunreinigung der Luft in einem Raum herangezogen. Besonders in natürlich zu belüftenden Räumen, in denen sich regelmäßig eine größere Zahl von Personen aufhält, zum Beispiel in Schulräumen oder Hörsälen, können Richtwerte ohne die erforderliche Lüftung teilweise erheblich überschritten werden. In einem Klassenzimmer mit einem Raumvolumen von knapp 200 m3 resultierte bei einer Belegung mit 45 Personen, geschlossenen Fenstern und einer Luftwechselrate von rund 1 h-1 nach einer Stunde eine CO2-Konzentration von etwa 0,3 Prozent (Volumenanteil). Aus solchen Befunden resultiert die Empfehlung, für ausreichende Lüftung zu sorgen. Bei der Angabe der CO2-Konzentration für einen Raum geht man davon aus, dass die Luft in dem Raum gleichmäßig durchmischt ist und somit an allen Stellen dieselbe Qualität, also auch dieselbe CO2-Konzentration besitzt. Dies muss allerdings besonders bei mechanisch belüfteten Räumen nicht unbedingt der Fall sein. Vor allem in sehr großen Räumen, so zum Beispiel in Hörsälen oder Großraumbüros, oder in verwinkelten Räumen können sich in Abhängigkeit von der Position von Zu- und Abluftöffnungen oder auch der Art der Aufstellung von Einrichtungsgegenständen "Totzonen" bilden, in denen die Luft weniger gut ausgetauscht wird. Die Innenraumluftverunreinigung muss auf ein hygienisch unbedenkliches Maß begrenzt werden. Der Wert wurde jahrzehntelang als Kriterium für gute Luftqualität in Innenräumen und zur Berechnung der Auslegung von raumlufttechnischen Anlagen für die Belüftung von Innenräumen herangezogen, wobei eine Außenluftkonzentration von etwa 0,035 bis 0,04 Prozent (Volumenanteil) zugrunde gelegt wird. Die Themen Ziel der Messung und Randbedingungen, Zeitpunkt der Messung, Dauer und Ort der Messung sowie Messunsicherheiten und Qualitätssicherung werden detailliert behandelt. Im Anhang A der Norm wird die Berechnung der Lüftungsanforderungen für einen Raum beschrieben. Während CO2 bei einer mechanischen Belüftung kontinuierlich aus der Raumluft abgeführt wird, geschieht dies in Räumen mit natürlicher Lüftung am besten durch regelmäßige intensive Stoßlüftung. Dies gilt insbesondere für die meisten Schulräume. Beispiele für Screeningmessungen und kontinuierlich registrierende Messeinrichtungen für CO2 und CO sind im informativen Anhang C beschrieben. Die in diesem Teil der ISO 16000 beschriebene Probenahmestrategie basiert auf der Richtlinie VDI 4300 Blatt 9. Dieser Teil der ISO 16000 behandelt die Messstrategie zur Bestimmung von Kohlendioxid (CO2), aber nicht die von Kohlenmonoxid (CO) in der Innenraumluft. Die Internationale Norm wurde in der Arbeitsgruppe 15 "Probenahmestrategie für CO2" des ISO/TC 146/SC 6 "Innenraumluft", deren Obmannschaften und Sekretariate jeweils vom DIN gehalten werden, erarbeitet. Das zuständige deutsche Gremium ist der NA 134-04-04-01-01 AK "Planung von Innenraumluftmessungen".

Inhaltsverzeichnis
ICS
13.040.20
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/1897036

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