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Norm [AKTUELL]

DIN EN ISO 16638-1:2020-07

Strahlenschutz - Überwachung und interne Dosimetrie für bestimmte Stoffe - Teil 1: Inhalation von Uranverbindungen (ISO 16638-1:2015); Deutsche Fassung EN ISO 16638-1:2017

Englischer Titel
Radiological protection - Monitoring and internal dosimetry for specific materials - Part 1: Inhalation of uranium compounds (ISO 16638-1:2015); German version EN ISO 16638-1:2017
Ausgabedatum
2020-07
Originalsprachen
Deutsch

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Ausgabedatum
2020-07
Originalsprachen
Deutsch
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/3030626

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Einführungsbeitrag

Dieses Dokument enthält die deutsche Übersetzung der EN ISO 16638-1:2017, in die der Inhalt des internationalen Schriftstücks ISO 16638-1:2015 "Radiological protection - Monitoring and internal dosimetry for specific materials - Part 1: Inhalation of uranium compounds" unverändert übernommen wurde. Der Text von ISO 16638-1:2015 wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 85 "Nuclear energy, nuclear technologies, and radiological protection" der Internationalen Organisation für Normung (ISO) erarbeitet und als EN ISO 16638-1:2017 durch das Technische Komitee CEN/TC 430 "Nuclear energy, nuclear technologies, and radiological protection" übernommen, dessen Sekretariat von AFNOR gehalten wird. Die vorliegende Norm wurde entwickelt, um spezifische Aspekte der Überwachung und der internen Dosimetrie im Fall der Inhalation von Uranverbindungen zu behandeln. Bei Arbeiten mit radioaktivem Material können Angestellte im Rahmen ihres Beschäftigungsverhältnisses unter ungünstigen Umständen dieses Material inkorporieren. Der Schutz von Beschäftigten vor Inkorporation erfordert die Überwachung möglicher Aufnahmewege und/oder die quantitative Bestimmung tatsächlicher Aktivitätszufuhren und Expositionen. Eine direkte Bestimmung der Körperdosen durch inkorporierte Radionuklide, welche sich aus einer inneren Strahlenexposition ergeben, ist nicht möglich. Vielmehr muss für die Bestimmung der Körperdosis festgelegt werden, mit welchem Verfahren, Techniken, Häufigkeiten und so weiter diese bestimmt und beurteilt werden kann. Kriterien für die Gestaltung eines Überwachungsprogramms wie dessen Anforderungen, Verfahren und Zeitplan, hängen üblicherweise von der Gesetzgebung, dem Zweck des übergreifenden Strahlenschutzprogramms, den Wahrscheinlichkeiten von möglichen Radionuklidzufuhren und den Eigenschaften des gehandhabten Materials ab. Aus diesen Gründen wurden drei Internationale Normen entwickelt, welche Überwachungsprogramme (ISO 20553:2006), Anforderungen an Laboratorien (ISO 28218:2010) und Beurteilungen der Dosis (ISO 27048:2011) behandeln. Die gezeigten Methoden können bei vielen Radionukliden angewendet werden. Für eine Reihe von besonderen Radionukliden und/oder Matrices ist die praktische Anwendung dieser Internationalen Normen nicht ohne weiteres möglich und weiterführende Anleitung daher erforderlich, z. B. für Akkreditierungszwecke. Für das vorliegende Dokument ist das nationale Gremium NA 080-00-03 AA "Nuklearmedizin" des DIN Normenausschusses Radiologie (NAR) in Arbeitsgemeinschaft mit der Deutschen Röntgengesellschaft und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN), der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik e. V. (DGMP) und der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie e. V. (DEGRO) zuständig.

Inhaltsverzeichnis
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/3030626

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