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Norm 2010-06

DIN EN ISO 17201-5:2010-06

Akustik - Geräusche von Schießplätzen - Teil 5: Lärmmanagement (ISO 17201-5:2010); Deutsche Fassung EN ISO 17201-5:2010

Englischer Titel
Acoustics - Noise from shooting ranges - Part 5: Noise management (ISO 17201-5:2010); German version EN ISO 17201-5:2010
Ausgabedatum
2010-06
Originalsprachen
Deutsch

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Ausgabedatum
2010-06
Originalsprachen
Deutsch
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/1546385

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Einführungsbeitrag

Dieser Teil der Normenreihe ISO 17201 bzw. EN ISO 17201 wurde vom ISO/TC 43/SC 1 "Noise" in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 211 "Akustik" erarbeitet, dessen Sekretariate jeweils von DS (Dänemark) gehalten werden. National wird dieser Teil durch das Spiegelgremium NA 001-01-02-07 AA "Akustik - Geräusche von Schießplätzen" begleitet. Im Allgemeinen geben nationale oder regionale Behörden genau an, in welcher Weise Geräusche von Schießplätzen mit Richtlinien, Regeln und Verordnungen ermittelt und mit entsprechenden Grenzwerten verglichen werden. In Situationen ohne offizielle Verordnungen darf und sollte das Management eines Schießplatzes die Methode verwenden, die in diesem Teil der Normenreihe beschrieben wird. Das Management des Schießplatzes ist verantwortlich für die Überwachung des in die Nachbarschaft durch Schießaktivitäten emittierten Lärms und für das Einhalten von Richtlinien, Regeln und Verordnungen. Teil 5 der Normenreihe ISO 17201 ist als Werkzeug zu verstehen, dieses Ziel zu erreichen. Er befasst sich mit der Überwachung von Geräuschen an maßgeblichen Immissionsorten außerhalb von Schießplätzen auf der Grundlage gemessener oder berechneter Daten. Dabei wird ein Geräuschmanagementverfahren zur Überwachung des äquivalenten Schalldruckpegels vorgegeben, das auf dem Management der Schusszahlen für alle Kombinationen von Waffentypen und Munitionsarten sowie Schießorten und Schießrichtungen basiert, die auf dem Schießplatz Anwendung finden. Als wesentlichstes Element des Managements ist dabei die Aufzeichnung der Anzahl von Schüssen in Bezug auf die jeweilige Kombination relevant. Jede Kombination kann durch deren Expositionspegel oder durch ihren Höchstwert des Schallpegels beschrieben werden. Dafür sind im Teil 5 entsprechende Kriterien und Einordnungen in Klassen normativ festgelegt worden. Die Bewertung der Schusszahlen steht dabei in direkter Beziehung zu Schallexpositionspegeln, die durch die jeweiligen Kombinationen an den Immissionsorten hervorgerufen werden. Indem man die Schussanzahl mit den entsprechenden Grenzwerten verbindet, können Ziele des Managements, wie z. B. die Minimierung der Geräuschbelastung in der Nachbarschaft, erreicht werden. Dieser Teil der Normenreihe ISO 17201 ist als Planungsnorm und Werkzeug für die Überwachung des Schießbetriebes zu verstehen. Diese Norm wendet sich im Besonderen an Betreiber von Schießständen, an Hersteller von Munition und Waffen für das sportliche Schießen sowie an akustische Berater und Behörden, die sich mit Bestimmung, Festlegung oder Überwachung der Schallexposition von Schießplätzen befassen.

Inhaltsverzeichnis
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/1546385
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