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Norm 2006-12

DIN EN ISO 20079:2006-12

Wasserbeschaffenheit - Bestimmung der toxischen Wirkung von Wasserinhaltsstoffen und Abwasser gegenüber Wasserlinsen (Lemna minor) - Wasserlinsen-Wachstumshemmtest (ISO 20079:2005); Deutsche Fassung EN ISO 20079:2006

Englischer Titel
Water quality - Determination of the toxic effect of water constituents and waste water on duckweed (Lemna minor) - Duckweed growth inhibition test (ISO 20079:2005); German version EN ISO 20079:2006
Ausgabedatum
2006-12
Originalsprachen
Deutsch

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Ausgabedatum
2006-12
Originalsprachen
Deutsch
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/9771623

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Einführungsbeitrag

Die dieser Norm zugrunde liegende Internationale Norm wurde in der ISO/TC 147/SC 5/WG 5 "Toxizitätstests mit Algen und aquatischen Pflanzen" erstellt. Für die Europäische Norm ist das CEN/TC 230 "Wasseranalytik" zuständig. Die Norm wurde vom Arbeitskreis "Biotests" (NA 119-01-03-05-01 AK) des NA 119-01-03 AA "Wasseruntersuchung" im NAW erstellt und aus Mitteln des Länderfinanzierungsprogramms "Wasser, Boden und Abfall" gefördert.
In der Norm ist die Bestimmung der wachstumshemmenden Wirkung von im Wasser enthaltenen Substanzen und Gemischen sowie von behandelten kommunalen und industriellen Abwässern auf Wasserlinsen (Lemna minor) festgelegt.
Die Wasserlinse (Lemna minor) dient als Modellorganismus für höhere Wasserpflanzen. Wasserlinsen sind monokotyle, frei auf dem Wasser treibende Angiospermen und werden innerhalb der Unterklasse der Arecidae den Arales zugeordnet. Wasserlinsen sind sehr schnell wachsende höhere Pflanzen, die in stehenden Gewässern von den Tropen über die gemäßigte bis in die arktische Zone weltweit verbreitet sind. In ihrer ökologischen Funktion steht diese Art als Primärproduzent am Anfang der Nahrungskette für Wasservögel, Fische und Kleintiere. Außerdem dient sie vielen kleinen Wirbellosen als Substrat und Habitat.
Wasserlinsen können durch Wasserinhaltsstoffe und Abwasser geschädigt werden. Die daraus resultierende Wachstumshemmung wird auf der Basis von Beobachtungsparametern (Frondanzahl, Frondfläche, Chlorophyll, Trockenmasse) mithilfe einer Reihe definierter Berechnungsverfahren ermittelt.
Für die Berechnung toxischer Effekte durch Wasserinhaltsstoffe (z. B. Chemikalien, Pflanzenbehandlungsmittel) werden EC-Werte ermittelt. Es werden mindestens zwei Beobachtungsparameter auf der Basis der mittleren spezifischen Wachstumsraten ausgewertet. Das Verfahren wurde für die Messung der Reaktion auf in Wasser gelöste Substanzen entwickelt. Dies beinhaltet die Definition einer festgelegten Verdünnungsstufe oder Konzentration einer Probe, bei der ein Beobachtungsparameter (Endpunkt) zu einem definierten Prozentsatz gegenüber der Kontrolle gehemmt worden ist.

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DOI
https://dx.doi.org/10.31030/9771623
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