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Norm [AKTUELL]

DIN EN ISO 5667-1:2007-04

Wasserbeschaffenheit - Probenahme - Teil 1: Anleitung zur Erstellung von Probenahmeprogrammen und Probenahmetechniken (ISO 5667-1:2006); Deutsche Fassung EN ISO 5667-1:2006

Englischer Titel
Water quality - Sampling - Part 1: Guidance on the design of sampling programmes and sampling techniques (ISO 5667-1:2006); German version EN ISO 5667-1:2006
Ausgabedatum
2007-04
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
40

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Ausgabedatum
2007-04
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
40
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/9762323

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Einführungsbeitrag

Die dieser Norm zugrunde liegende Internationale Norm wurde im ISO/TC 147/SC 6 "Probenahme (Allgemeine Verfahren)" erstellt. Für die Europäische Norm ist das CEN/TC 230 "Wasseranalytik" zuständig. Die Norm wurde vom Arbeitskreis "Probenahme" (NA 119-01-03-01-01 AK) des NA 119-01-03 AA "Wasseruntersuchung" im NAW erstellt und aus Mitteln des Länderfinanzierungsprogramms "Wasser, Boden und Abfall" gefördert.

Die Teile 1 und 2 von ISO 5667 wurden zusammengefasst.

In der Norm sind die allgemeinen Grundlagen zur Aufstellung von Probenahmeprogrammen und -techniken für alle Aspekte der Probenahme von Wasser (einschließlich Abwasser, Schlämme, Ausläufe und Sedimente) festgelegt. Detaillierte Anweisungen für besondere Probenahmegegebenheiten sind nicht enthalten; diese sind Bestandteil der verschiedenen Teile von ISO 5667.

Bevor ein Probenahmeprogramm erstellt wird, ist es wichtig, die Ziele festzulegen, weil sie die wesentlichen Faktoren zur Bestimmung des Probenahmeortes, der -häufigkeit, der -dauer, der Vorgehensweise, der anschließenden Vorbehandlung und der Analytik enthalten. Die Erfordernisse hinsichtlich Genauigkeit und Richtigkeit für die Beurteilung der Wasserbeschaffenheit sollten ebenfalls beachtet werden, des Weiteren die Art der Ergebnisangabe, z. B. als Konzentrationen oder Frachten, Maximal- oder Minimalwerte, arithmetische Mittel, Medianwerte. Die Probenahmeprogramme sollten so aufgestellt werden, dass ein möglicher Fehler sowohl bei der Probenahme als auch bei der Analyse statistisch erkannt werden kann. Zusätzlich sollte eine Liste interessierender Parameter und der relevanten Analysenverfahren zusammengestellt werden, weil diese meist Hinweise auf Vorsichtsmaßnahmen enthalten, die bei der Probenahme und der Probenvorbehandlung zu berücksichtigen sind. Oft müssen vorbereitende Probenahme- und Analysenprogramme erstellt werden, bevor die endgültigen Zielsetzungen festgelegt werden können. Es ist wichtig, alle relevanten Daten früherer Programme, die an den gleichen oder an ähnlichen Orten erhoben wurden, und andere ortsbezogene Informationen zu berücksichtigen. Persönliche Erfahrungen aus früheren Untersuchungen können auch sehr wertvoll sein, wenn ein neues Programm erstmalig aufgestellt wird. Der Aufwand an Zeit und Geld für die Erstellung eines Probenahmeprogramms ist üblicherweise gerechtfertigt, weil dann sichergestellt ist, dass die dadurch gewonnene Information effizient und wirtschaftlich erhalten werden kann. Drei Hauptziele können wie folgt unterschieden werden:

  • Qualitätskontrollmessungen in Wasser- oder Abwasserbehandlungsanlagen, um zu entscheiden, ob kurzzeitige Prozesskorrekturen notwendig sind.
  • Messungen zur Charakterisierung der Beschaffenheit, gegebenenfalls als Teil eines Forschungsprojektes, zur Festlegung und Messung von Qualitätszielen zur Einhaltung gesetzlicher Qualitätsnormen, für Langzeituntersuchungen.
  • Identifizierung und Überwachung von Verunreinigungsquellen.

Der Zweck der Programme kann sich von der Charakterisierung der Beschaffenheit zur Qualitätskontrolle ändern und umgekehrt. So kann beispielsweise ein längerfristiges Programm zur Nitrat-Charakterisierung zu einem Kurzzeitprogramm der Qualitätskontrolle werden, wobei eine häufigere Probenahme notwendig wird, sobald sich die Nitratkonzentration einem kritischen Wert nähert. Eine einzelne Probenahme kann nie allen erdenklichen Zielen dienen. Daher ist es notwendig, bestimmte Probenahmeprogramme für spezifische Studien zu optimieren.

Inhaltsverzeichnis
ICS
13.060.45
DOI
https://dx.doi.org/10.31030/9762323
Ersatzvermerk
Änderungsvermerk

Gegenüber DIN EN 25667-1:1993-11 und DIN EN 25667-2:1993-07 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) ISO 5667 1:1980 und ISO 5667 2:1991 wurden mit dem Ziel zusammengefasst, in einem Teil von ISO 5667 die allgemeingültigen Hinweise zur Probenahme abzubilden; b) spezielle wasserartenspezifische Hinweise wurden herausgenommen und vorgemerkt zur Einarbeitung bei künftigen Revisionen der entsprechenden Normen; c) die Abschnitte "Vorbereitung der Probenahmeausrüstung", "Vermeidung von Kontaminationen", "Probentransport zum Depot oder Labor", "Proben für etwaige rechtliche Zwecke" sowie der Anhang A wurden neu aufgenommen; d) die Norm wurde redaktionell überarbeitet.

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