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Norm [ZURÜCKGEZOGEN] 2007-12

DIN IEC 60671:2007-12;VDE 0491-100:2007-12

VDE 0491-100:2007-12

Kernkraftwerke - Leittechnik für Systeme mit sicherheitstechnischer Bedeutung - Prüfungen zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit (IEC 60671:2007)

Englischer Titel
Nuclear power plants - Instrumentation and control systems important to safety - Surveillance testing (IEC 60671:2007)
Ausgabedatum
2007-12
Barrierefreiheit
Originalsprachen
Deutsch

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Einführungsbeitrag

In dieser Norm werden Prinzipien für Prüfungen leittechnischer Systeme, die Funktionen der Kategorien A, B und/oder C nach DIN IEC 61226 (VDE 0491-1) ausführen, während Leistungsbetrieb und Abschaltung festgelegt, um so die funktionale Verfügbarkeit insbesondere im Hinblick auf die Entdeckung von Fehlern, die das einwandfreie Arbeiten sicherheitstechnisch wichtiger Funktionen verhindern könnten, zu überprüfen.

Dabei wird die Möglichkeit von Prüfungen in kurzen Zeitabständen (oder von ständiger Überwachung) sowie von wiederkehrenden Prüfungen in längeren Zeitabständen behandelt. Weiterhin werden die grundsätzlichen Regeln für die Auslegung und Anwendung der Prüfgeräte und der Schnittstellen mit den sicherheitstechnisch wichtigen Systemen angegeben. Auch die Auswirkung von Ausfällen der Prüfgeräte auf die Zuverlässigkeit der leittechnischen Systeme wird in Betracht gezogen.

Zu den verschiedenen möglichen Arten von Prüfungen zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit (kurz: Funktionsfähigkeitsprüfungen) gehören

  • Selbstprüfungen der leittechnischen Geräte
  • Prüfungen einer Geräte- oder Komponentengruppe, um Eigenschaften zu bestätigen, die die Sicherheitsfunktion unterstützen (Kontinuität, Energie-Verfügbarkeit usw.)
  • Prüfungen auf der Basis von Informationsredundanz oder Vergleich von Kontrollsignaturen (Konsistenzüberprüfung der Redundanz von Messfühlern, CRC-Überprüfung, Prüfsumme usw.)
  • Wiederholungsprüfungen hinsichtlich der Richtigkeit des funktionalen Verhaltens leittechnischer Systeme.

Die angestrebte Verlässlichkeit jedes leittechnischen Systems wird durch Anwendung einer geeigneten Kombination von Prüfungen der oben gezeigten Art erreicht.

Der Umfang der zu prüfenden leittechnischen Systeme reicht von der Schnittstelle der Messfühler mit dem Prozess bis zu den Betätigungsbausteinen. Er gilt sowohl für die installierten leittechnischen Systeme als auch für zeitlich befristete Installationen, die Teil der sicherheitstechnisch wichtigen leittechnischen Systeme sind (z. B. Hilfseinrichtungen für die Inbetriebnahmetests).

Die Norm bezieht sich auch auf individuelle elektromechanische Geräte wie Relais und elektromagnetische Betätigungsbausteine.

Zusätzliche Prüfungen und Inspektionen von leittechnischen Geräten können auch für andere Zwecke als den Nachweis funktionaler Fähigkeiten durchgeführt werden, etwa zur Optimierung vorbeugender Wartung. Solche Prüfungen liegen außerhalb des Anwendungsbereichs dieser Norm; sie können jedoch mit den hier diskutierten Funktionsfähigkeitsprüfungen kombiniert werden.

Für die Norm ist das UK 967.1 "Leittechnik für kerntechnische Anlagen" der DKE zuständig.

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