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Norm [ZURÜCKGEZOGEN] 2012-12

DIN ISO 16000-19:2012-12

Innenraumluftverunreinigungen - Teil 19: Probenahmestrategie für Schimmelpilze (ISO 16000-19:2012)

Englischer Titel
Indoor air - Part 19: Sampling strategy for moulds (ISO 16000-19:2012)
Ausgabedatum
2012-12
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Deutsch

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Kurzreferat
Sporen und Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen können, über die Luft eingeatmet, allergische und reizende Reaktionen und/oder komplexe Symptome beim Menschen auslösen. Sie stellen in erhöhten Konzentrationen ein potentielles Gesundheitsrisiko dar. Außerdem kann es beim Wachstum von Schimmelpilzen zu starken geruchlichen Beeinträchtigungen kommen. Dieser Teil der ISO 16000 gibt Handlungsempfehlungen für geeignete Probenahme- und Nachweisverfahren sowie Beschreibungen für die Anwendung und Interpretation der Messergebnisse, um eine größtmögliche Vergleichbarkeit der gewonnenen Messdaten für eine festgelegte Messaufgabe zu erzielen. Details zu Begehungen durch sachkundige Personen, die vor jeglicher mikrobiellen Messung stattzufinden haben, werden beschrieben. Je nach Nachweisverfahren werden Schimmelpilzsporen einzeln oder als Sporenaggregat erfasst. Auf Material, in der Luft und im Staub befinden sich nicht nur kultivierbare, sondern auch nicht kultivierbare Schimmelpilzsporen, die sich in ihrer allergenen und toxischen Wirkung nicht von den kultivierbaren unterscheiden. Daher wurden Verfahren entwickelt, mit denen sich nicht nur die kultivierbaren, sondern auch nicht kultivierbare Schimmelpilze mikroskopisch nachweisen lassen. Zum Nachweis von Schimmelpilzen werden je nach Fragestellung unterschiedliche Probenahmeverfahren (DIN ISO 16000-16 "Filtration" oder DIN ISO 16000-18 "Impaktion") verwendet. Abhängig vom Verfahren unterliegen die Schimmelpilze bei der Probenahme und Probenaufarbeitung einem Sammelstress, der gegebenenfalls zu ihrer Austrocknung und zum Absterben führen kann. Der Nachweis und die Differenzierung von Schimmelpilzen erfolgt entweder nach kultureller Anzüchtung anhand der morphologischen Ausprägung, durch biochemische Reaktionen und/oder molekularbiologische Verfahren oder direkt mikroskopisch (DIN ISO 16000-17).
Einführungsbeitrag

Sporen und Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen können, über die Luft eingeatmet, allergische und reizende Reaktionen und/oder komplexe Symptome (unter anderem allergische Rhinitis und Asthma) beim Menschen auslösen. Außerdem kann es beim Wachstum von Schimmelpilzen zu starken geruchlichen Beeinträchtigungen kommen. Dieser Teil der ISO 16000 gibt Handlungsanweisungen für geeignete Probenahme- und Nachweisverfahren sowie Beschreibungen für die Anwendung und Interpretation der Messergebnisse, um eine größtmögliche Vergleichbarkeit der gewonnenen Messdaten für eine festgelegte Messaufgabe zu erzielen. Details zu Begehungen durch sachkundige Personen, die vor jeglicher mikrobiellen Messung stattzufinden haben, sind beschrieben. Ursachen für Schimmelpilzquellen im Innenraum können Feuchtigkeit an der Oberfläche oder in der Bausubstanz, aber auch verderbende Lebensmittel, Blumen und Topfpflanzen, Biomüll- und Wertstoffsammlung sowie Tierhaltung in der Wohnung sein. Feuchteschäden können auf bauliche Mängel, falsches Nutzungsverhalten - bezüglich Lüftung, Heizung oder ungünstiger Positionierung von Möblierung - und auf Wasserschäden (zum Beispiel Rohrbrüche oder Hochwasser) zurückzuführen sein. Das verstärkte Auftreten von bestimmten Schimmelpilzen im Innenraum ist ein Indikator für zu hohe Feuchtigkeit. Bei einer Schimmelpilzbelastung in der Wohnung oder am Arbeitsplatz müssen anhand der Planung durch die Zuordnung zu einer Quelle Abhilfemöglichkeiten geschaffen werden. Es muss außerdem berücksichtigt werden, dass Schimmelpilzsporen in der Luft oder im abgelagerten Staub teilweise nicht als Einzelsporen, sondern in Form von Aggregaten aus mehreren Sporen oder partikelgebunden vorliegen. Je nach Nachweisverfahren werden sie einzeln oder als Sporenaggregat erfasst. Auf Material, in der Luft und im Staub befinden sich nicht nur kultivierbare, sondern auch nicht kultivierbare Schimmelpilzsporen, die sich in ihrer allergenen und toxischen Wirkung nicht von den kultivierbaren unterscheiden. Daher wurden Verfahren entwickelt, mit denen sich nicht nur die kultivierbaren, sondern auch die nicht kultivierbaren Schimmelpilze mikroskopisch nachweisen lassen. Zum Nachweis von Schimmelpilzen werden je nach Fragestellung unterschiedliche Probenahmeverfahren verwendet (DIN ISO 16000-16 "Filtration" oder DIN ISO 16000-18 "Impaktion"). Abhängig vom Verfahren unterliegen die Schimmelpilze bei der Probenahme und Probenaufarbeitung einem Sammelstress, der gegebenenfalls zu ihrer Austrocknung und zum Absterben führen kann. Der Nachweis und die Differenzierung von Schimmelpilzen erfolgen entweder nach kultureller Anzüchtung anhand der morphologischen Ausprägung, durch biochemische Reaktionen und/oder molekularbiologische Verfahren oder direkt mikroskopisch. Beim Nachweis von Schimmelpilzen hat zurzeit noch die Differenzierung anhand der morphologischen Struktur (makroskopisch, stereo-mikroskopisch und mikroskopisch) entweder nach vorheriger Kultivierung oder direkt mikroskopisch die größte Bedeutung. Die Kultivierbarkeit der Schimmelpilzsporen hängt neben ihrem physiologischen Zustand von dem verwendeten Nährmedium ab. Einige Schimmelpilze können unter Laborbedingungen überhaupt nicht kultiviert werden (DIN ISO 16000-17 "Kultivierung"). Das Dokument richtet sich an Vertreter von Aufsichtsbehörden, Prüfstellen, Berufsgenossenschaften und Planungsbüros sowie Vertreter der Innenraumausstatter, der Möbelindustrie, der Bauindustrie, der Farbindustrie, der Klebstoffindustrie oder anderer Sparten, die Gegenstände für den Innenraum produzieren. Die Internationale Norm wurde in der Arbeitsgruppe 10 "Fungi" des ISO/TC 146/SC 6 "Indoor air", deren Obmannschaften und Sekretariate jeweils vom DIN gehalten werden, erarbeitet. Das zuständige deutsche Gremium ist der NA 134-03-07-04-01 AK "Bioaerosole und biologische Agenzien".

Inhaltsverzeichnis
Änderungsvermerk

Dokument wurde ersetzt durch: DIN EN ISO 16000-19:2014-12 .

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