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Norm [AKTUELL]

DIN VDE 0100-701:2008-10

VDE 0100-701:2008-10

Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 7-701: Anforderungen für Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art - Räume mit Badewanne oder Dusche (IEC 60364-7-701:2006, modifiziert); Deutsche Übernahme HD 60364-7-701:2007

Englischer Titel
Low-voltage electrical installations - Part 7-701: Requirements for special installations or locations - Locations containing a bath or shower (IEC 60364-7-701:2006, modified); German implementation HD 60364-7-701:2007
Ausgabedatum
2008-10
Originalsprachen
Deutsch
Seiten
29

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2008-10
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Deutsch
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29

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Einführungsbeitrag

Die besonderen Anforderungen dieser Norm sind anzuwenden für elektrische Anlagen in Räumen mit fest errichteter Badewanne oder fest errichteter Dusche, die dem Baden und/oder Duschen von Personen dienen, und für die umgebenden Bereiche, die in dieser Norm beschrieben sind.

Gegenüber DIN VDE 0100-701 (VDE 0100-701):2002-02 und DIN VDE 0100-701/A1 (VDE 0100-701/A1):2004-02 ist die Norm erstmals eine europäisch harmonisierte Norm für Niederspannungsanlagen von Räumen mit Badewanne oder Dusche, jedoch mit vielen "Besonderen Nationalen Bedingungen" und "A-Abweichungen".

Folgende wesentliche Änderungen wurden vorgenommen:

  • Die Eignung wurde als feste Abtrennungen präzisiert.
  • Die Bereiche 1 und 2 werden in der Höhe vergrößert bis zum fest angebrachtem Brausekopf, wenn dieser mehr als 225 cm über Oberkante Fertigfußboden angebracht ist.
  • Die neuen Begriffe aus DIN VDE 0100-540 (VDE 0100-540) und DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) und deren neue Gliederung wurden für die Bezugnahme übernommen.
  • Auf den zusätzlichen Schutzpotentialausgleich darf verzichtet werden, wenn ein wirksamer "Schutzpotentialausgleich über die Haupterdungsschiene" (früher "Hauptpotentialausgleich" genannt) vorhanden ist.
  • Das Einbeziehen von kunststoffisolierten Metallrohren in den zusätzlichen Schutzpotentialausgleich wird unter bestimmten Bedingungen gefordert.
  • Der Mindestquerschnitt des zusätzlichen Schutzpotentialausgleichsleiter darf bei geschützter Verlegung 2,5 mm Cu sein.
  • Alternativen zur Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht über 30 mA für raumfremde Kabel/Leitungen, bei denen die Verlegetiefe von 6 cm nicht eingehalten werden kann, sind möglich.
  • Im Bereich 2 sind nun auch Installationsgeräte, einschließlich Steckdosen, für Betriebsmittel der Signal- und Kommunikationstechnik mit SELV oder PELV als zugelassen benannt.
  • Installtionsgeräte, außer Steckdosen, sind im Bereich 2 zugelassen.
  • Im Bereich 1 dürfen auch Duschpumpen und Handtuchtrockner errichtet werden.
  • Voraussetzungen für die Errichtung von Fußboden-Flächenheizungen werden genannt.

Für die Norm ist das DKE/UK 221.1 "Schutz gegen elektrischen Schlag" zuständig.

Änderungsvermerk

Diese Norm ersetzt DIN VDE 0100-701/A1:2004-02; VDE 0100-701/A1:2004-02 , DIN VDE 0100-701:2002-02; VDE 0100-701:2002-02 .

Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

Gegenüber DIN VDE 0100-701 (VDE 0100-701):2002-02 und DIN VDE 0100-701/A1 (VDE 0100-701/A1):2004-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Diese Norm ist erstmals eine europäisch harmonisierte Norm für die Errichtung von Niederspannungsanlagen in Räumen mit Badewanne oder Dusche. b) Die Eignung von Barrieren als "fest angebrachte Abtrennungen" wurde präzisiert. c) Die Bereiche 1 und 2 wurden in der Höhe vergrößert bis zum fest angebrachtem Brausekopf, wenn dieser mehr als 225 cm über Oberkante Fertigfußboden angebracht ist. d) Die neuen Begriffe aus DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410) sowie DIN VDE 0100-540 (VDE 0100-540) und die neue Gliederung dieser Normen wurden für die Bezugnahme übernommen. e) Auf den "zusätzlichen Schutzpotentialausgleich" darf verzichtet werden, wenn ein wirksamer "Schutzpotentialausgleich über die Haupterdungsschiene" (früher "Hauptpotentialausgleich" genannt) vorhanden ist. f) Das Einbeziehen von kunststoffisolierten Metallrohren in den zusätzlichen Schutzpotentialausgleich wird unter bestimmten Bedingungen gefordert. g) Der Schutzleitermindestquerschnitt für den zusätzlichen Schutzpotentialausgleich beträgt bei geschützter Verlegung 2,5 mm2 Cu. h) Alternativen zur Anwendung von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht über 30 mA für raumfremde Kabel/Leitungen, bei denen die Mindestverlegetiefe von 6 cm nicht eingehalten werden kann, sind in der Norm angegeben. i) Im Bereich 2 sind nun auch Installationsgeräte, einschließlich Steckdosen, für Betriebsmittel der Signal- und Kommunikationstechnik mit SELV oder PELV zulässig. j) Im Bereich 1 sind nun auch Duschpumpen und Handtuchtrockner zulässig. k) Voraussetzungen für die Errichtung von Fußboden-Flächenheizungen werden genannt.

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