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Seminar S-437

Road Vehicles - Safety of the intended functionality (ISO/PAS 21448:2019) – Damit das Auto tut was es soll

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Zum Thema

Zunehmend komplexe elektronische Systeme erfassen das Verkehrsumfeld, interpretieren die Situation und greifen in die Quer- und Längsführung des Fahrzeugs ein. Hierdurch wird der Fahrer in vielerlei Hinsicht unterstützt. Assistenz und Automation nehmen auch zukünftig weiter zu. Der Fahrer wird immer weiter von der Fahraufgabe entlastet werden. Neben der die klassische Aufgabe der Funktionalen Sicherheit, technische Systeme gegen Funktionsausfall abzusichern, tritt nunmehr die Absicherung der intendierten Sollfunktion elektronischer Fahrzeugsysteme. Damit das Fahrzeug wirklich das tut, was es soll, sind eine vollständige und korrekte Beschreibung der Sollfunktion, ihre zielgerichtete Umsetzung und die Absicherung essentiell. In der aktuellen Diskussion zum automatisierten Fahren werden spezifische Begriffe wie „controlled environment“ oder „scenario“ häufig fehlinterpretiert oder in unterschiedlichen Kontexten verwendet. Die Begriffe variieren ferner von Land zu Land. SAE International und DIN haben die neue Spezifikation DIN SAE SPEC 91381 „Begriffe und Definitionen in Bezug auf die Prüfung automatisierter Fahrzeugtechnologien“ herausgegeben. Mit der DIN SAE SPEC 91381 stehen somit für die Industrie eindeutige Begriffe und Definitionen für die Simulation und Prüfung von automatisierten Fahrzeugtechnologien bereit.

Veranstaltungsziel

Das Seminar vermittelt die Grundlagen zur Absicherung der intendierten Sollfunktion (SOTIF = Safety of the intended functionality) von elektrischen Fahrzeugsystemen mittels eines praxisorientierten Engineering Ansatzes.

  • Sie lernen, SOTIF in die Normenlandschaft einzuordnen
  • Sie verstehen die Motivation zur Verbesserung der Sollfunktion
  • Sie erfahren, welche Maßnahmen zur Umsetzung von SOTIF in Spezifikation, Verifikation und Validierung erforderlich sind
  • Sie erfahren, welche Potenziale SOTIF bietet und wo die Grenzen des Ansatzes liegen

Zielgruppe

    Das Seminar richtet sich an insbesondere an

    • Systementwickler
    • Systemtester
    • Safety Manager
    • Assessoren
    • Qualitätsmanager

Programm

09.00 Begrüßung durch den Referenten

Einbettung von SOTIF in die aktuelle Normenlandschaft

  • Normen als Maßstab des rechtlich Gebotenen
  • Definition und Abgrenzung der “Sollfunktionssicherheit“
  • Abgrenzung zur Funktionalen Sicherheit, nach ISO 26262:2011 sowie zur Angriffssicherheit (u.a. nach SAE J 3061:2016)
  • Anwendbarkeit auf verschiedene Automatisierungsgrade (u.a. SAE J 3016:2018)

10.45 Kaffee & Tee / Networking

11.00 Maßnahmen in der Konzeptphase der Systementwicklung

  • Lernen aus Felderfahrung – was wir aus Unfällen lernen können
  • Die Funktions- und Systembeschreibung als Ausgangspunkt der Systementwicklung
  • Methoden und Techniken der Sicherheitsanalyse – die Systems-theoretic process analysis (STPA)
  • Methoden und Techniken der Sicherheitsanalyse – die Hazard and Operability Study (HAZOP)

12.45 Mittagspause – Einladung zum gemeinsamen Essen

14.00 Maßnahmen in der Spezifikationsphase der Systementwicklung

  • iterative Risikoreduktion: Verbesserung von Sensorik, Aktorik und Algorithmen
  • Funktionale Einschränkung der beabsichtigten Funktion
  • Rückgabe der Verantwortung für die Erfüllung Fahraufgabe an den Fahrer
  • Verringerungen der Wirkungen vernünftigerweise vorhersehbarer Fehlanwendung
  • Definition der Verifikations- und Validierungsstrategie sowie des Validierungsziels

15.30 Kaffee & Tee / Networking

15.45 Maßnahmen in der Test- und Nachweisphase der Systementwicklung

  • Begriffe und Definitionen in Bezug auf die Prüfung automatisierter Fahrzeugtechnologien nach DIN SAE SPEC 91381:2019
  • Nachweis der angemessenen Beherrschung unbekannter / unsicherer Systemzustände
  • Strukturierte Erfassung von Felderfahrungen
  • Fazit: Stärken und Schwächen des SOTIF-Ansatzes

17.30 Abschließende Worte des Referenten und Ende des Seminars

Inhouse-Seminar

Informationen über firmeninterne Veranstaltungen zu Sonderkonditionen bitte gesondert erfragen bei:

DIN-Akademie im Beuth Verlag

Saatwinkler Damm 42/43, 13627 Berlin
E-Mail: dinakademie@beuth.de
Auskünfte: Telefon: 030 2601-2518

Referenten
  • Dr.-Ing. habil Lars Schnieder, ESE Engineering und Software-Entwicklung GmbH

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