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Technische Regel Entwurf Richtlinie des Monats Dezember 2017 2017-12

VDI 4255 Blatt 2:2017-12 - Entwurf

Bioaerosole und biologische Agenzien - Emissionsquellen und -minderungsmaßnahmen in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung - Übersicht

Englischer Titel
Bioaerosols and biological agents - Emission sources and control measures in livestock operations - Overview
Ausgabedatum
2017-12
Originalsprachen
Deutsch

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Kurzreferat
Die Richtlinie beschreibt Bioaerosolquellen und mögliche Minderungsmaßnahmen in der Landwirtschaft. Während im Pflanzenbau in der Regel eine flächenbezogene Betrachtung möglicher Emissionen im Vordergrund steht, ist eine quellenbezogene Beurteilung bei der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung durchaus möglich. Die Richtlinie bezieht sich insbesondere auf immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Tierhaltungsanlagen im Sinne der 4. BImSchV. Mögliche Bioaerosolquellen werden beschrieben, Minderungsmaßnahmen dargestellt und soweit wie möglich bewertet.
Über dieses Produkt

Die Richtlinie (Entwurf) Bioaerosole und biologische Agenzien – Emissionsquellen und -minderungsmaßnahmen in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung – Übersicht beschreibt Bioaerosolquellen und mögliche Minderungsmaßnahmen in der Landwirtschaft.

Während im Pflanzenbau in der Regel eine flächenbezogene Betrachtung möglicher Emissionen im Vordergrund steht, ist eine quellenbezogene Beurteilung bei der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung durchaus möglich.

  • Richtlinie VDI 4255 Blatt 2 bezieht sich insbesondere auf immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Tierhaltungsanlagen im Sinne der 4. BImSchV. Mögliche Bioaerosolquellen werden beschrieben, Minderungsmaßnahmen dargestellt und soweit wie möglich bewertet.

Anwendungsbereich von VDI 4255 Blatt 2:2017-12

Die Luft in Nutztierställen enthält eine Vielzahl von Luftverunreinigungen – diese lassen sich in folgende Gruppen einteilen:

  • gasförmige Verunreinigungen
  • partikelförmige Verunreinigungen anorganischen und organischen Ursprungs.

Die Luftqualität in den Ställen der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung kann sowohl bei den Tieren als auch bei den dort arbeitenden Menschen zu Atemwegserkrankungen führen. In den letzten Jahren gab es auch Hinweise auf gesundheitliche Beeinträchtigungen von Anwohnern im Umfeld von Tierhaltungsanlagen.

In immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren sind das BImSchG sowie die TA Luft zu beachten. Letztere enthält in Nr. 5.4.7.1 bauliche und betriebliche Anforderungen zur Minderung der Emissionen aus Tierhaltungsbetrieben. Zur Vorsorge sollen Mindestabstände zur nächsten Wohnbebauung nicht unterschritten werden.

Darüber hinaus fordert die TA Luft, dass „[die] Möglichkeiten, die Emissionen an Keimen und Endotoxinen durch dem Stand der Technik entsprechende Maßnahmen zu vermindern“ zu prüfen sind.

  • Dieser Prüfauftrag soll mit der Richtlinie VDI 4255 Blatt 2 unterstützt werden. Analog zur Richtlinie VDI 3894 Blatt 1 werden hier Emissionsquellen von Bioaerosolen im Bereich der Tierhaltung beschrieben und die derzeit verfügbaren Minderungsmöglichkeiten dargestellt.
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