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Modellbasierte Mengen- und Kostenermittlung


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Digitales Bauen mit BIM

Eine modellbasierte Mengen- und Kostenermittlung benötigt ein koordiniertes BIM-Modell als Grundlage zur Berechnung und Kalkulation. Anhand der zugewiesenen Attribute der Bauteile lässt sich jederzeit eine modellbasierte Mengenermittlung generieren. Die korrekte Darstellung der Mengen erfolgt durch die jeweilige Klassifizierung der Bauteile. Bestehende Geometrien können daher je nach Bauteilen, Zuständen, Materialien und Qualitäten schnell zu Mengenberichten zusammengefasst und dokumentiert werden. Die Kosten werden nicht wie die üblichen Informationen als Attribute eingetragen, sondern im Nachhinein über eine Verknüpfung mit externen Datenbanken den jeweiligen Bauteilen zugewiesen. Je nach Planungs- und Detaillierungsstand des Modells können Kostenschätzungen oder Kostenermittlungen automatisch generiert werden. Mithilfe der BIM-basierten Mengenermittlung des aktuellen Ausführungsstandes hinsichtlich der Planung kann ebenso ein Leistungsverzeichnis abgeleitet werden. Hierzu werden die ermittelten Mengen der einzelnen Bauteile entsprechend der Gewerke als Positionen ausgeschrieben und vergeben. Als Richtwert für alle eingereichten Angebote der Firmen zu den LVs dient die zuvor generierte Kostenermittlung. Hierbei unterstützt dieser Anwendungsfall eine saubere Qualität und dient der Zeitersparnis.

Fertigstellungsgrade der Kostenermittlung

Die modellbasierte Mengenermittlung ist neben der Planerstellung sicherlich eine sehr naheliegende Anwendung von BIM. Ein Modell kann alle geometrischen Werte und Eigenschaften mitbringen, die für die Kostenberechnungen benötigt werden. Die Mengen müssen nicht überschlägig per Hand ermittelt werden, der Computer berechnet alles in kürzester Zeit. Das Modell wächst mit dem Planungsfortschritt in Bezug auf die Geometrie, Genauigkeit und Informationsdichte und bietet so die beste Grundlage.

Fertigstellungsgrade der Kostenermittlung (FGK) nach VDI 2552: Das Blatt 3 der VDI 2552 behandelt die modellbasierte Mengenermittlung. Sie definiert fünf Fertigstellungsgrade für die Kostenermittlung (FGK) – von 100 bis 500:

FGK 100
Modellelemente, die eine Ermittlung von Mengen eines Projekts für die Abschätzung der Gesamtkosten und Bauwerkskosten ermöglichen. Der Informationsstand der Modellelemente entspricht mindestens der Bedarfsplanung. (Zitat VDI 2552)

FGK 200
Modellelemente, die eine Ermittlung von Mengen eines Baukörpers mit Gliederung nach 1. Ebene DIN 276 oder vergleichbar ermöglichen. Der Informationsstand der Modellelemente entspricht mindestens der Vorplanung. (Zitat VDI 2552)

FGK 300
Modellelemente, die eine Ermittlung von Mengen einzelner Bauteiltypen mit Gliederung nach 2. Ebene DIN 276 oder vergleichbar ermöglichen. Der Informationsstand der Modellelemente entspricht mindestens der Entwurfsplanung. (Zitat VDI 2552)

Wenn Sie das kostenlose White Paper herunterladen, erfahren Sie außerdem mehr über:

  • weitere Fertigstellungsgrade der Kostenermittlung
  • explizite und implizite Mengen
  • Geregelte Übergabe
  • rechtliche Aspekte