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Workshop T-351

Lebenslaufakte für technische Anlagen - Nutzen und Potenziale

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Mit der fortschreitenden Digitalisierung nimmt auch der Wert von Daten und Informationen über technische Anlagen und Objekte stetig zu. Es ist jedoch herausfordernd, für technische Objekte mit einer langen Lebenszeit alle relevanten Informationen strukturiert zu verwalten und miteinander in Bezug zu setzen. Viele Branchen sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie diese Informationen ganzheitlich verwaltet und strukturiert werden können.

Seit September 2018 ist der erste Teil der Normenreihe zur "Lebenslaufakte für technische Anlagen" verfügbar. Die DIN 77005-1 befasst sich mit grundlegenden Festlegungen zur Verwaltung von anlagenbezogenen Informationen im Anlagenleben. Sie spezifiziert ein Informationsmodell für anlagenbezogene Informationen und stellt eine Methodik zur Verwaltung von Lebenslaufakten bereit. In einem folgenden Normenteil sollen Anforderungen und grundlegende Festlegungen zu digitalen Lebenslaufakten beschrieben werden.

Das Grundkonzept zur Lebenslaufakte ist schon heute auf verschiedene Branchen anpassbar und für unterschiedliche Arten von Objekten anwendbar. Im Rahmen des DIN-Workshops „Lebenslaufakte für technische Anlagen“ soll das Themen- und Normungsfeld "digitale Lebenslaufakte" daher interdisziplinär diskutiert werden. In vier Workshops werden Umsetzungs- und Integrationsstrategien diskutiert sowie die Implementierung von digitalen Lebenslaufakten in die Prozesse und Tätigkeiten im gesamten Anlagenleben besprochen. Die digitale Lebenslaufakte wird somit zu einem zentralen Baustein der digitalen Transformation.

Der Workshop richtet sich an

Experten aus dem Anlagenbau und -betrieb, aus den Bereichen Instandhaltung, Softwareentwicklung und Technische Dokumentation sowie an Behördenvertreter und Industrieverbände.

Veranstaltungsziel
  • Vorstellung der DIN 77005-1 „Lebenslaufakte für technische Anlagen - Teil 1: Strukturelle und inhaltliche Festlegungen“
  • Diskussion von Anforderungen an digitale Lebenslaufakten
  • Austausch aktueller Initiativen zum digitalen Abbild
Programm

09:30 Uhr Begrüßung

Daniela Rickert, DIN

09:40 Uhr Einführungsbeitrag: Smart Maintenance – von der Zielvision bis zur intelligenten Dokumentation in der Praxis

Prof. Dr. Michael Henke, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

10:00 Uhr Vorstellung DIN 77005-1 Lebenslaufakte

  • Inhalte (Johannes Schmidt, Universität Leipzig)
  • Anwendungspraxis (Klaus Pfeiffer, ENERTRAG WindStrom GmbH)

10:45 Uhr Fragen und Anmerkungen zur Norm

11:00 Uhr Kaffeepause

11:15 Uhr Impulsvorträge zur den Workshopthemen

12:00 Uhr Mittagspause/Networking

13:00 Uhr Workshops am Nachmittag

Gruppe 1: Anwendung der Lebenslaufakte für Instandhaltung und Asset Management

Prof. Dr. Lennart Brumby, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim

Gruppe 2: Lebenslaufakte in der Praxis – Herausforderungen und Chancen

Rolf Budke, Nuance Communications

Gruppe 3: Lebenslaufakte und Verwaltungsschale

Oliver Hillermeier, SAP SE

Gruppe 4: Inhalte der Lebenslaufakte – Überprüfen und Erschließen (z. B. durch Einsatz semantischer Technologien)

Jan Oevermann, ICMS

14:30 Uhr Kaffeepause / Networking

15:00 Uhr Vorstellung der Ergebnisse und Fragen

16:00 Uhr Gemeinsamer Ausklang/Networking

17:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Inhouse-Seminar

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Referenten
  • Klaus Pfeiffers Berufspofil umfasst:

    • 17 Jahre AEG: Automatisierungstechnik, Schaltanlagenbau, Wasserkraftwerke, Schutz- und Leittechnik
    • 13 Jahre SAG/RWE Solution: Geschäftsentwicklung Schutz u. Leittechnik, Aufbau Umspannbetriebsservice und Windservice; EVWI-Forschungsprojekt
    • 8 Jahre ENERTRAG: EVWII-Forschungsprojekt, Projektleiter „Akkreditierung Inspektionsstelle“, heute leitet er den Bereich Managementberatung und berät Führungskräfte im intern und externen Bereich zum Thema rechtssichere Organisation zum Betrieb- u. Instandhaltung von Kraftwerken der regenerativen Energie

    Er ist in folgenden Gremien / Verbände aktiv:

    • Gremienarbeit /Mitgliedschaften bei VDE, BWE
    • FGW Fachausschuss Instandhaltung, verschiede Arbeitskreise
    • DIN NA 159-04-01-01 AK "Lebenslaufakte für technische Anlagen“
    • Mitautor VGB ® RDS-PP – Anwendungsrichtlinie Windenergieanlage

    Seine Ausbildung beinhaltet:

    • Dipl.-Ing. (Elektro-Energie)
    • RAMS-LCC Fachingenieur
    • Zertifizierter Qualitätsmanagementbeauftragter
    • Zertifizierter QM-Auditor
    • Zertifizierter Riskmanager

  • Johannes Schmidt studierte Informationstechnik und Informatik. Seit 2010 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig sowie am Institut für Angewandte Informatik e. V. an der Universität Leipzig (InfAI e.V.). Er untersucht die Möglichkeiten der optimalen Unterstützung von Prozessen der Betriebsführung von Erneuerbare-Energie-Anlagen mit Schwerpunkt Windenergieanlagen. In seiner Forschung befasst sich Herr Schmidt mit internationalen und nationalen Standards, Normen und Richtlinien zu den Themen Instandhaltung, Datenerfassung und Dokumentationspflichten. Von besonderem Interesse ist für ihn die optimale Verknüpfung und Auswertung von Informationen in der Lebenslaufakte für technische Anlagen. Zudem befasst er sich mit der Integration von Informationssystemen, Softwarearchitekturen und standardisierten Datenaustauschformaten – vorwiegend in der Windindustrie. Im Rahmen seiner Forschungstätigkeiten arbeitet Herr Schmidt in Richtlinien- und Normungsgremien mit. In diesem Jahr wurde der erste Teil der Normenreihe DIN 77005 „Lebenslaufakte für technische Anlagen“ veröffentlicht. Aktuell bereitet der NA 159-04-01-01 AK die Normung der digitalen Lebenslaufakte vor.

  • Prof. Dr. Lennart Brumby lehrt seit 2011 als Professor an der DHBW Mannheim die Fächer „Instandhaltung“ und „Instandhaltungsmanagement“ und leitet den Studiengang „Service-Ingenieurwesen“. Er ist zudem Obmann des DIN Normungsausschusses Instandhaltung (NA 159-04-01 AA), stellv. Obmann des Expertpanels im Standardization Concil “Industrie 4.0” und langjähriges Mitglied des VDI-Fachausschusses Instandhaltung. Vor seiner Tätigkeit an der Hochschule war Prof. Brumby in verschiedenen Leitungsfunktionen der DB Cargo AG tätig.

  • Oliver Hillermeier Standard Architekt SAP SE Dipl. Ing. Maschinenbau und Wirtschaftsingenieur

    Mitarbeit in verschiedenen Standardisierungsinitiativen:

    • Industrie 4.0 Plattform und Unterarbeitsgruppen im ZVEI
    • eCL@ss Vorstand
    • DKE Expert Panel

  • Rolf Budke ist SAP Major Account Executive und Sales Manager Nuance Communications. Seine weiteren Aufgabengebiete umfassen

    • Vertriebliche Betreuung der SAP Kunden international
    • Regional Sales Manager PLZ 4
    • Partnermanager (Kyocera / Meerbusch)

  • Jan Oevermann, M.Sc. ist Doktorand an der Universität Bremen und der Hochschule Karlsruhe. Er ist Gastwissenschaftler am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Mitglied im Steering Committee des iiRDS Konsortiums und hauptberuflich tätig als Teamleiter bei der ICMS GmbH.

  • Prof. Dr. Michael Henke ist Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmenslogistik (LFO) der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund. Außerdem fungiert er als Adjunct Professor for Supply Chain Management an der School of Business and Management der Lappeenranta University of Technology in Finnland. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Management der Industrie 4.0 und Plattformökonomie mit besonderem Fokus auf Blockchain und Smart Contracts, Financial Supply Chain Management und Supply Chain Risk Management, aber auch Einkauf, Logistik und Supply Chain Management. Hierbei nutzt er sowohl sein umfangreiches Wissen aus der Forschung als auch seine Erfahrung aus der unternehmerischen Praxis. Michael Henke begann seine Karriere mit einem Studium zum Diplom-Ingenieur für Brauwesen- und Getränketechnologie an der TU München. Im Anschluss promovierte und habilitierte er an der TU München an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Während und nach der Habilitation arbeitete er für die Supply Management Group SMG in St. Gallen. Von 2007 bis 2013 forschte und lehrte Michael Henke als Professor an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht.

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