Fit 4 BIM im Holzbau

ReferentProf. Ing. (FH) Thomas Rohner


Vortragsschwerpunkte:

Die Bauweise der Zukunft basiert auf Vernetzung, Lebenszyklen, Zusammenarbeit & Nachhaltigkeit
Die zukunftsorientierten Beispiele des Holzbaus schöpfen ihre Innovationskraft aus der Kombination von Tradition und Technik. Die Planung, Fertigung, Montage und der Unterhalt werden zukünftig durchgängig digitalisiert. Dieser Vortrag wird Ihnen aufzeigen, wie Sie 'fit 4 BIM im Holzbau' werden.

Inhalt des Vortrags:

Der Mensch und der Rohstoff Holz gehören zu den wichtigsten Ressourcen der Schweiz. Beide sind von der digitalen Transformation stark betroffen. Der Holzbau ist den digitalen Wandel betreffend bereits relativ weit fortgeschritten. Die Zukunft wird eine stärkere Vernetzung bringen, es müssen aber auch Themen wie Lebenszyklen und Nachhaltigkeit stärker einbezogen werden. Innovationspotenzial liegt dabei in der Kombination von Tradition, Technik, Effizienz und Bildung, in der Kombination des Menschen mit dem Rohstoff und den neuen digitalen Möglichkeiten.

Mit BIM schneller, fehlerfreier und kosteneffizienter bauen
Moderne Bauten verlangen aufgrund ihrer Komplexität nach neuen Methoden und einem holistischen Planungsteam. Building Information Modeling BIM ist keine Software, sondern eine Methode und realisiert Mehrwerte wie:

  • Planungssicherheit durch Koordinationsmodell mit Kontroll-Methodik
  • Informationssicherheit durch Vermeidung von Brüchen im Informationsfluss
  • Kontrolle über Geometrie, Massen, Mengen, gesetzliche und normative Vorgaben
  • Verknüpfung der Geometriemodelle mit Zeit und Prozessen
  • Effizienzsteigerung und Fehlervermeidung
  • Datenmodell für Erstellung, Unterhalt, Umbau und Rückbau sowie Archivierung

Die grosse Herausforderung im BIM ist die Definition der Fachinformationsmodelle. Sie beinhalten Geometrie, raumbezogene Daten, Konnotation (Nebenbedeutung), semantische Eigenschaften und thematische Ontologien (formale Repräsentationsmodelle, Zeitinformationen und Lebenszyklen). BIM führt zu einer Vorverlagerung von Planungs- und Entscheidungsprozessen. Dies führt zu einer grösseren Einflussnahme auf Gestaltung und Kosten, beziehungsweise zu einer Verringerung der Kosten bei Planänderungen.


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