Herausforderung ISO 45001 – Die wichtigsten Änderungen gegenüber BS OHSAS 18001

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Wir haben zwei Experten an einen Tisch gebeten: Susanne Petersen, Ingenieurin für Technischen Umweltschutz, Organisationsberaterin und Initiatorin von „change in progress“ für Managementsysteme in Bewegung sowie Uwe Marx von der Gesetzlichen Unfallversicherung VBG, Ingenieur der Elektrotechnik, Leiter des SG 3 „Systematische Integration von Sicherheit und Gesundheit in den Betrieb“ bei der DGUV und Deutschlands Speerspitze für den internationalen Erfolg von ISO 45001.

In unseren Experteninterviews erfahren Sie über die neue Norm:

  • Wer bei ihrer Erstellung zusammen arbeitet
  • Was sie für den Arbeitsschutz so unentbehrlich macht
  • Warum einige Schlüsselthemen Kontroversen auslösen

Die Spannung steigt, denn die Entwicklung der Norm ISO 45001 dauert länger als geplant. Susanne Petersen geht den Ursachen dafür auf den Grund.

Petersen: Herr Marx, ursprünglich sollte die Norm ISO 45001 im Herbst 2016 erscheinen, diskutiert werden aber nur Entwurfsversionen. Stellt sich die Frage, warum es länger dauert und wer hier überhaupt zusammen arbeitet. Die Norm soll ja weltweit gelten. Die großen Staaten sind bekannt, man hört viel, auch in anderen politischen Dimensionen: Amerika, alle Mitgliedsstaaten der EU, die großen Länder Südamerikas. Aber wer sind die weniger bekannten Teilnehmer in dem Verfahren?

Marx: Fangen wir mal mit diesem Punkt an. Insgesamt gibt es 65 sogenannte participating members, also Staaten, deren Normungsorganisationen mitwirken; natürlich die großen Player: Italien, Frankreich, Deutschland, die Amerikaner (Nord/Süd), Australien – sämtliche Kontinente sind vertreten. Es gibt aber auch Exoten, wie die Elfenbeinküste (Westafrika) oder Ruanda (Ostafrika). Gerade Ruanda ist immer mit einer starken Delegation aus vier bis fünf Personen vertreten, die

Veröffentlicht: September 2015

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