ISO 9001-Revision fordert Leitung, Qualitätsmanager und Auditoren

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Ohne QMB? ISO 9001-Revision fordert Leitung, Qualitätsmanager und Auditoren

Ein Whitepaper von Dr. Benedikt Sommerhoff (Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.)

EINLEITUNG


Mit ihrer Veröffentlichung am 15. September 2015 löste die revidierte ISO 9001 die Version aus 2008 ab. ISO 9001:2015 wurde deutlich unternehmerischer, sie gibt den Unternehmen mehr Spielraum und Selbstverantwortung. Wie keine ihrer Vorgängerversionen verändert sie allerdings sehr weitreichend die Rollen von drei maßgeblichen Protagonisten: der Leitungskräfte, der Qualitätsmanager und der Auditoren.

1. DER MANAGER ALS QUALITÄTER


ISO 9001:2015 weist der Unternehmensleitung deutlicher und umfassender als zuvor die Verantwortung für das Qualitätsmanagementsystem zu. Da ist es nur konsequent, keinen Beauftragten der obersten Leitung – landläufig meist Qualitätsmanagementbeauftragter (QMB) genannt – mehr zu fordern. Es ist also davon auszugehen, dass zumindest einige Unternehmen, ob zertifiziert oder ohne Zertifikat an ISO 9001 orientiert, keine Beauftragtenfunktion mehr einrichten werden. Andere werden erkennen, dass sie sowohl die Kompetenz als auch die Ressource eines QMB benötigen. Doch selbst dann sind die Verantwortung und ein hoher Grad an aktiver Gestaltung nicht mehr in dem Maße delegierbar, wie sich das vielerorts eingebürgert hat.

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Veröffentlicht: September 2015

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